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Thema: Anforderungen für ProRes 4444 4k Playback unter Windows

  1. #11
    Kaiser
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    Standard AW: Anforderungen für ProRes 4444 4k Playback unter Windows

    Nein bzw. dann würde gar kein Bild angezeigt. Ruckler o.ä. ergeben sich nicht.

  2. #12
    Tripel-As Avatar von Pro Jo
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    Standard AW: Anforderungen für ProRes 4444 4k Playback unter Windows

    Ja, das sehe ich auch so. Schließlich will man ja die volle Bildqualität sehen.
    BT.2020 wiedergibt noch überhaupt kein Konsumer-Fernseher, oder für später 12-bit, wenn ich mich nicht täusche.

    Wenn man solch eine hohe Qualität tatsächlich sehen möchte, dann müsste man sich für einen professionellen Monitor mit den entsprechenden Anschlüssen entscheiden.
    Professionelle 4K-Monitore kosten aber um die 8.000 Euro. Diese Geräte machen seit neuesten auch BT.2020.

    Technisch normgerechtes UHD oder 4K, wiedergibt heutzutage noch kein Software-Player ruckelfrei.
    Aber eine 4K-Capture-Karte mit 6 G-Interface, müsste UHD-Material ruckelfrei wiedergeben.
    Allerdings nur mit 25 und 30 Hz. Für 4K, 50- und 60 Hz, braucht man unbedingt eine 12Gbit/s-Schnittstelle.
    Solch hohen Busdatenraten liefern zurzeit nur SAS-SSDs, oder Fiber-Channel (Lichtwellenleiter) – SSDs. M.2-Chips sind noch schneller.

    Die DeckLink 4K Extreme 12G, ist z. Bsp. so eine gute Capture-Karte.
    DeckLink 4K Extreme 12G

    Für PC-Schnäppchen wie z. Bsp. von Aldi für 799 Euro, diese Zeiten sind entgültig vorbei.

    Infos über Bitraten (Seite 22):
    ProRes (PDF)

    Die Mindestanforderungen für so eine Hardware sind 2x 6-Kern-Prozessionen mit 2,4 GHz. Eine 2x 12-Kerne-CPU mit 3.0 GHz (9,6 GT/s) auf Intel Xeon Basis und Intel Chipsatz wären optimal.
    Das gibt es auch alles für den MAC. 32 Gbyte RAM ebenfalls.


    Leider sind die Komponenten sehr teuer. Aber wenn man sich an die hier genannten Spezifikationen hält, dann kann man 4K-Material schon sehr viel besser bearbeiten.
    Außerdem hat man wieder Freude an dieser Arbeit.



    Unkomprimiertes SD-Material liegt bei mir wirklich bei ca. 335 Mbit/s. Es wird aber RGB, statt YUV angezeigt. RGB kann ich da aber nicht brauchen. War nur ein Test-File.

    Bei 4:2:2 fehlen bereits schon 50% der Farbqualität. Ist schon klar, dass dann 4:4:4 wenig bringt, wenn das Quellmaterial nur in 4:2:0 aufgenommen ist.
    Wenn 50% der Farbanteile fehlen, dann müsste doch auch BT.2020 von den 75% des Farbraumes nur 37,5% anzeigen? Oder wird das anders gerechnet?


    Sneaker2, hast Du schon einmal ausprobiert ein 90-Minuten-Video auf YT in voller UHD-Qualität hoch zu laden? 1 Gbit/s, Wahnsinn.

    Gruß Jo

  3. #13
    Erklär-Bär Avatar von LigH
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    Standard AW: Anforderungen für ProRes 4444 4k Playback unter Windows

    Meine Sichtweise dazu: Von den 50% der Farbanteile "fehlen" ja nicht 50%, sie werden nur interpoliert, sind also höchstens "ungenau". Geht man davon aus, dass kein Videoinhalt, der mit echten Kameras an realen Sets aufgezeichnet wurde, flächendeckend pixelgenau scharf ist, und man auch noch leichtes Rauschen annehmen muss, dann wird diese Ungenauigkeit im Mittel eher geringe Auswirkungen haben. Bemerkbar wird sie nur an scharfen Kanten zwischen Flächen mit Komplementärfarben. Höheres Risiko bestünde bei berechneten Videos wie 3D-Render-Filmen, die großflächig scharf und rauscharm sein können.

    Auf gute Zusammenarbeit:

    REGELN befolgen | SUCHE benutzen | FAQ lesen | STICKIES beachten




  4. #14
    Tripel-As Avatar von Pro Jo
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    162

    Standard AW: Anforderungen für ProRes 4444 4k Playback unter Windows

    Hallo LigH,

    danke für diese Aussage. Das akzeptiere ich. Selbstverständlich weiß ich, dass die Qualität von 4:2:2 sehr gut ist, diese wird ja auch von den Profis verwendet.
    Es soll sogar auch transparentes 4:2:2 möglich sein. Im SD-Bereich war ich immer mit dieser Qualität zufrieden.


    MMVidzProf:
    Ich weiß leider nicht, ob Du ein Editor im Profi-Bereich bist. Zumindest ist es ungewöhnlich, dass ein Kollege hier im Forum, solch eine hohe Bildqualität als Quellmaterial besitzt.
    Ich meine aber, dass dein Bildmaterial ohne Alpha-Kanal ist. Sollte das so sein, dann unbedingt in den Codec-Eigenschaften (ProRes), den Alpha-Kanal deaktivieren.
    Dann wird auch das File etwas kleiner.

    Zu der 100%-CPU-Auslastung, möchte ich auch noch einige Worte schreiben.
    Jede Software-Firma hat ihre eigene Philosophie. Ich nenne jetzt einmal 2 Beispiele.
    Grass Valley programmiert seine Software so, dass man eine 100% Auslastung der CPU erreicht. Der Vorteil ist, dass einzelne Aktionen merklich schneller abgearbeitet werden.
    Die meisten Leute mögen das ja, und das ist auch so in Ordnung.

    Avid oder auch andere Software-Hersteller, verfolgen eine andere Philosophie. Hier liegt die Auslastung der CPU meistens im Bereich von nur 50 bis 70%.
    Der leichte Nachteil ist, dass bei solcher Software z. Bsp. das Rendern etwas länger dauert, dafür aber die CPU nicht soviel Strom zieht.
    Bei einer schnellen 12-Kerne-CPU, die 160 Watt pro Stunde verbraucht, die dann nur 100 Watt braucht, ist das schon zu überlegen.

    Bei einer Dual-CPU (z. Bsp. 12-Kerne), sind das definitiv 120 Watt Stromersparnis. Pro Stunde wohlgemerkt.
    Ein weitere Vorteil ist, dass die CPU fast doppelt so lange funktioniert, da diese nicht so heiß wird.

    Das sind Fakten, die sowohl im engagieren Amateur-Bereich als auch bei den Profis auftreten. Das muss alles bedacht werden.
    Die hier genannte 12-Kerne-CPU, kostet immerhin um die 2.500 Euro, eine 12-Kerne- CPU versteht sich. Es gibt auch Leute, die sagen, das ist mir egal, ich besitze genug Geld.
    Aber die Mehrzahl unserer Kollegen, haben sicherlich nicht soviel Geld zur Verfügung. Ich auch nicht, das wäre meine Wunsch-CPU.

    Goldwingfahrer war auch immer froh, wenn die CPU-Auslastung 100% anzeigte. Den Sinn einer 50%-Auslastung, war schwierig zu erklären.
    Vielleicht denkt der ein oder andere darüber nach. Es gibt bestimmt eine Möglichkeit, Edius nur bis 70% auszulasten.

    Gruß Jo

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