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Thema: MP3 oder AAC?

  1. #1
    Haudegen
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    Standard MP3 oder AAC?

    Hallo,

    mal eine Grundsatzfrage:
    Was bevorzugt ihr, wenn es nicht auf irgendwelche Kompatibilitäten ankommt (auch in Sachen Video-Encoding)? AAC oder MP3?

    Bisher habe ich immer auf MP3 mit Lame 3.99.5 vertraut. Bei AAC soll es nicht so viele gute Encoder geben...

    AAC erstelle ich wenn mit XMedia Recode. Da gibt es 2 AAC-Encoder: einmal "AAC" und einmal "Fraunhofer FDK AAC" (letzterer ist auch standardmäßig eingestellt). Ist der brauchbar?

    Interessant ist, dass MP3 in XMR standardmäßig auf "Stereo" (2-Kanal) eingestellt ist. "Standard" ist doch eigentlich "Joined Stereo"?
    Joined bedeutet ja, dass die beiden Stereospuren in eine Mono-Summe und eine Differenz-Spur gewandelt werden (wie z.B. auch beim FM-Radio), und die Differenz-Spur stärker komprimiert werden kann - das spart Bitrate bzw. bringt höhere Quali bei gleicher Bitrate...

    Wie ist das bei AAC? Da ist nicht zwischen Joined und Separated auswählbar...

    Was bevorzugt ihr? Joined oder Seperated?
    Ich denke wenn man hinterher die Stereo-Differenz abhört, hört man bei Joined ja fast immer ein leichtes "Klirren", bei Separated nicht...aber da muss die Bitrate höher sein.
    (Ich mache mir vor allem im Auto, wenn das Handy am Aux hängt, mit MP3-Musik aus unterschiedlichsten Quellen gelegentlich den Spaß die Klinke ein Viertel rauszuziehen - dann bekommt man ja die Stereo-Differenz und hört sofort wie gut das Encoding ist)

    Bisher habe ich meine VHS (HiFi) und DVD-Aufnahmen audio-mäßig immer zu MP3 / "VBR Neu" / -q2 / 192-256 kBit/s / Separat-Stereo gewandelt.
    Sollte ich lieber AAC nehmen?

    Musik-Sachen (Nur-Audio) mache ich normal auch immer als MP3 VBR 192-256 q2 als Joined-Stereo.
    Wie ist AAC vergleichbar vom Quality-Level (Bitrate) her?

  2. #2
    Tripel-As
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    Standard AW: MP3 oder AAC?

    Zitat Zitat von Gubel Beitrag anzeigen
    mal eine Grundsatzfrage:
    Was bevorzugt ihr, wenn es nicht auf irgendwelche Kompatibilitäten ankommt (auch in Sachen Video-Encoding)? AAC oder MP3?
    Wenn es nicht auf irgendwelche Kompatibilitäten ankommt, nehme ich Opus.

  3. #3
    Haudegen
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    Standard AW: MP3 oder AAC?

    Ja...ich weiß. Opus ist schon genial! Habe selbst schon damit experimientiert!
    ...aber das ist WIRKLICH "inkompatibel". Das läuft auf dem PC nur im VLC, und auf Android mit Spezial-Player - an sonsten ist damit echt "Essig"...

    Klar, XMR hat den auch drin...kann man bei Video in MKV auch verwenden...

    Gibt echt so viele Sinnlos-Formate heutzutage: AC3, DTS, TrueHD, Vorbis, ALAC, ...

    Eigentlich reicht doch MP3 als "etabliertes" Format, AAC als "etablierte Fortentwicklung" und neuerdings OPUS.
    ...und FLAC als Lossless...
    Mehr braucht die Welt eigentlich nicht...

    Grade bei kommerziellen DVD-/Bluray-Standards "mussten" es ja immer die hoch lizensierten Formate sein...
    Wie wäre es mit einem Bluray-Standard auf Audio-Basis von Vorbis/Opus und FLAC gewesen - NAAAIIIN, da verdient ja keiner was dran...

    Ich finde auch dass es wenig Sinn macht da noch weiter Entwicklungsarbeit reinzustecken - viel mehr kann man Audio doch gar nicht mehr sinnbringend "eindampfen".
    Bei Video ist H.265 vielleicht noch sinnvoll - aber da hat auch alles irgendwann seine Grenze.
    Bei Fotos bleibt man ja auch seit über 20 Jahren bei JPG - was anderes lohnt sich einfach nicht (siehe JPEG2000 usw.)



    Eigentlich macht man bei höheren Bitraten (200+) doch mit MP3 nichts falsch, oder? Die großen Unterschiede gibt's doch eher bei kleinen Raten, soweit ich das herausgelesen/getestet habe...
    Geändert von Gubel (4. February 2017 um 01:40 Uhr)

  4. #4
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    Standard AW: MP3 oder AAC?

    natürlich ist mp3, mit dem neusten stabilen lame encoder, in sachen kompatibilität nicht zu schlagen.
    sobald man die chance hat ein moderneres format zu nutzen, dann verwende ich aac mit apples audio codec.
    dieses sollte laut meiner letzten info der bessere unter den aac encodern sein.

    bei sehr nidrigen bitrate ~48kbits bevorzuge ich sogar den nero he-aac-v2 vor opus.
    für mich hat zwar nero gewisse hörbare artefakte, aber ein klareren sound,
    denn bei opus habe ich irgendwie ein krazigeres grundrauschen wargenommen,
    den es bei vorbis so nicht gab...

    aber mein wissen ist nicht mehr das aktuellste
    und die spezal bitraten brauch ich heute auch nicht mehr,
    seit es 128gb microSd karten gibt...
    ~Jäger und Sammler~ [0001 0110]
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  5. #5
    Kaiser
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    Standard AW: MP3 oder AAC?

    Zitat Zitat von HQ-LQ Beitrag anzeigen
    bei sehr nidrigen bitrate ~48kbits bevorzuge ich sogar den nero he-aac-v2 vor opus.
    Da soll der 1.2-Encoder ja verbessert worden sein...

    Zum Thema: würde auch AAC nutzen, bevorzugt mit QAAC (Apple). Bei XMedia Recode dann den von Fraunhofer.

    Zitat Zitat von Gubel Beitrag anzeigen
    Musik-Sachen (Nur-Audio) mache ich normal auch immer als MP3 VBR 192-256 q2 als Joined-Stereo.
    Wie ist AAC vergleichbar vom Quality-Level (Bitrate) her?
    Das sind Bereiche, wo man eh keine Unterschiede mehr hört. AAC 128 kbps reicht da eigentlich auch locker. Unterschiede gibt es dann nur noch bei irgendwelchen Problemsamples, die auch bei sehr hohen Bitraten noch hörbare Artefakte mit sehr speziellen Samples erzeugen. (Wobei "hörbar" nicht für mich gilt, ich höre da keine Unterschiede.)

  6. #6
    Tripel-As
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    Standard AW: MP3 oder AAC?

    Zitat Zitat von Gubel Beitrag anzeigen
    Ja...ich weiß. Opus ist schon genial! Habe selbst schon damit experimientiert!
    ...aber das ist WIRKLICH "inkompatibel". Das läuft auf dem PC nur im VLC, und auf Android mit Spezial-Player - an sonsten ist damit echt "Essig"...
    Womit möchtest du denn Opus Dateien abspielen?
    Ich vermute du meinst mit PC Windows? Dort denn einen Decoder installiert?
    z.B. https://github.com/Nevcairiel/LAVFilters/releases

    Zitat Zitat von Gubel Beitrag anzeigen
    Eigentlich reicht doch MP3 als "etabliertes" Format, AAC als "etablierte Fortentwicklung" und neuerdings OPUS.
    ...und FLAC als Lossless...
    Mehr braucht die Welt eigentlich nicht...
    Warum noch die alten Codecs wie MP3 oder AAC verwenden, wenn es auf Kompatibilität nicht ankommt?

    Jetzt gibts mal den "EierlegendeWollMilchSau"-Audio-Codec. Du musst nicht nachdenken, ob der Codec bei einer bestimmten Bitrate gut oder schlecht ist.
    Weil er in jedem Bitratenbereich ganz vorne dabei ist. Du musst nicht nachdenken, ob du das richtige Profile erwischt hast und du dir gerade die Quali killst.
    Im Grunde ist es der ideale Codec für alle die, die es hassen, dass alle paar Jahre irgendwas Neues kommt.

    Den einzigen Nachteil den Opus hat, ist seine Verbreitung und Abspielgeräte. Aber das liegt bei den Users, ob sie ihn verwenden oder nicht.
    (deshalb bißchen Werbung von mir )

    Zitat Zitat von Gubel Beitrag anzeigen
    Grade bei kommerziellen DVD-/Bluray-Standards "mussten" es ja immer die hoch lizensierten Formate sein...
    Wie wäre es mit einem Bluray-Standard auf Audio-Basis von Vorbis/Opus und FLAC gewesen - NAAAIIIN, da verdient ja keiner was dran...
    Für Apple&Co zählt vermutlich nur, woran sie Patente besitzen und Geld verdienen.

    Zitat Zitat von Gubel Beitrag anzeigen
    Ich finde auch dass es wenig Sinn macht da noch weiter Entwicklungsarbeit reinzustecken - viel mehr kann man Audio doch gar nicht mehr sinnbringend "eindampfen".
    Bei Video ist H.265 vielleicht noch sinnvoll - aber da hat auch alles irgendwann seine Grenze.
    Bei Fotos bleibt man ja auch seit über 20 Jahren bei JPG - was anderes lohnt sich einfach nicht (siehe JPEG2000 usw.)
    Da muss ich dir aber widersprechen. Täglich werden x Milliarden Sounds, Bilder und Videos über die Netze übertragen und als Folge steigt der Bandbreitenbedarf extrem von Jahr zu Jahr.
    Und die User sitzen daheim und schimpfen, dass auf ihrer 100 Leitung gerade mal 40 ankommen, weil die Netze überlastet sind. Wenn man dann weiterhin die 20 Jahren alten Codecs verwendet, wird es nicht besser.

    Zitat Zitat von Gubel Beitrag anzeigen
    Eigentlich macht man bei höheren Bitraten (200+) doch mit MP3 nichts falsch, oder? Die großen Unterschiede gibt's doch eher bei kleinen Raten, soweit ich das herausgelesen/getestet habe...
    MP3 VBR gilt so ab 175 bis 245 (bei lame -V3 bis -V0) als transparent.
    Opus so bei 96-128 (VBR)

    Aber das sollte man für sich selbst rausfinden. Mach doch zum Spass einen Blindtest.
    (Natürlich hat jeder das perfekte Gehör, aber es gibt Leute, die bei Blindtests schon Opus bei 64 nichts mehr unterscheiden können. Disko-Generation und so )

  7. #7
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    Standard AW: MP3 oder AAC?

    "transparent" ist ein sehr schwammiger begriff.
    seit mp3 verwende ich die 192kbit/vbr-regel für kompremierte musikarchive.
    dies bin ich bei aac treu geblieben und das werde ich bei opus auch nicht ändern,
    obwohl 176kbit sicher genügen würde...

    wenn man sich aber mal die einzelnen lieder, mit den verschiedenen codecs und bitraten,
    mal mit einem audio editor anschaut (spektralansicht),
    dann sieht man wo gespart wird und dann fängt man an die umterschiede doch zu hören.

    auch wenn ich älter werde und das gehör nachlässt,
    kommt bei mir nicht, bei 16 kHz, abgeschnittene musik ins archiv.
    midestens 18kHz muss bei mir sein...

    sonnst könnt ich alles mit 48kbit codieren, mit 80+ werd (oder will) ich eh nix mehr wahrnehmen... :P
    ~Jäger und Sammler~ [0001 0110]
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  8. #8
    Haudegen
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    Standard AW: MP3 oder AAC?

    natürlich ist mp3, mit dem neusten stabilen lame encoder, in sachen kompatibilität nicht zu schlagen.
    sobald man die chance hat ein moderneres format zu nutzen, dann verwende ich aac mit apples audio codec.
    Ursprünglich ging es mir darum, wie ich künftige Video-Encodings mache...
    MP4, H.264 - klar...und bisher habe ich immer MP3 (statt AAC) genommen. Bin jetzt auch bei meinen DV-Konvertierungen (PCM-Audio) dabei geblieben (VBR 192-320 - da sollte der Codec ziemlich "egal" sein). Für was anderes als MP3 oder AAC müsste ich dann MKV statt MP4 als Container nehmen...
    AAC habe ich bisher immer gemieden, weil ich eben nicht wusste welcher Encoder nun in XMR oder in "Easy CDDA Extractor" (verwende ich auch für Audio) werkelt. Letzterer ist auf jeden Fall nicht so dolle, und aus Audacity heraus speichere ich besser auch NICHT DIREKT als AAC (ffmpeg)...
    Dass der FDK-Codec (wie er in XMR verfügbar ist) gut ist, weiß ich ja jetzt.

    Warum wird eigentlich MP4 und AAC immer so mit Apple in Verbindung gebracht? Entwickelt haben die das ja nicht...

    bei sehr nidrigen bitrate ~48kbits bevorzuge ich sogar den nero he-aac-v2 vor opus.
    für mich hat zwar nero gewisse hörbare artefakte, aber ein klareren sound,
    denn bei opus habe ich irgendwie ein krazigeres grundrauschen wargenommen,
    den es bei vorbis so nicht gab...
    Hatte neulich auch mal mit AAC, MP3, Opus und AC3 bei niedrigen Bitraten experimentiert - da gefällt mir Opus sogar noch am besten!
    Aber wann braucht man "im Normalfall" schon so niedrige Raten...

    Aber egal bei welchen Bitraten jeweils genau...sobald es Artefakte gibt, sind mir die von MP3 irgendwie noch am liebsten (es wird "warm-klirrend", nicht so "metallisch")

    Das sind Bereiche, wo man eh keine Unterschiede mehr hört. AAC 128 kbps reicht da eigentlich auch locker.
    Ja, zumindest das, was z.B. Youtube als 128kBit/s AAC abliefert (Musik-Tracks) ist schon ziemlich gut!

    Womit möchtest du denn Opus Dateien abspielen?
    Ich vermute du meinst mit PC Windows? Dort denn einen Decoder installiert?
    z.B. https://github.com/Nevcairiel/LAVFilters/releases
    Der VLC kann ja Opus - sowohl einzeln als auch im Video.
    Und ja, die LAV-Filter für DirektShow habe ich auch installiert.
    In welchen Container packt man denn "nur-Audio" Opus? In OGG oder?
    Genauso wie man AAC ja am besten in M4A verpackt (MP4). Diese Container sind dann ja auch Tag-fähig. *.opus und *.aac nicht.

    Jetzt gibts mal den "EierlegendeWollMilchSau"-Audio-Codec.
    Ja, wäre nett wenn der sich schnell verbreitet...v.a. weil er OpenSource ist.
    Youtube hat ja schon angefangen Opus zu verwenden.
    Und WhatsApp-Sprachnachrichten werden seit neuestem auch als Opus übertragen/gespeichert.
    Dummerweise kann Opus nur 48kHz - bei Musikmaterial muss man vor dem Encoder also einen guten Samplerate-Converter haben...

    seit mp3 verwende ich die 192kbit/vbr-regel für kompremierte musikarchive.
    dies bin ich bei aac treu geblieben und das werde ich bei opus auch nicht ändern,
    obwohl 176kbit sicher genügen würde...
    Dann kannst du ja auch bei MP3 bleiben...

    wenn man sich aber mal die einzelnen lieder, mit den verschiedenen codecs und bitraten,
    mal mit einem audio editor anschaut (spektralansicht),
    dann sieht man wo gespart wird und dann fängt man an die umterschiede doch zu hören.

    auch wenn ich älter werde und das gehör nachlässt,
    kommt bei mir nicht, bei 16 kHz, abgeschnittene musik ins archiv.
    midestens 18kHz muss bei mir sein...
    Kenne ich!
    Wobei ich bei Spektralband-Replikation (HE-AAC usw. - gab ja auch schon "MP3 Pro") Nackenschauer bekomme! Das ist ja pure Musik-Kastration! ...und DAS höre ich sofort!

    Schlimm, was da z.T. bei DAB+-Radio übertragen wird (habe selbst keinen Empfänger und auch nicht vor mir sowas anzuschaffen). OK, die Öffis klingen mit Bitraten ~100 kBit/s schon ganz ordentlich. Trotzdem wird (meistens!) mit HE-AAC gesendet, weil es billige Empfängerchips gibt, die mit normalem LC-AAC nicht klarkommen! Tzz...
    Aber die Privaten klirren meistens SOFORT hörbar mit diesem "metallischen Kreissägen-AAC"...(wenn der Empfang stimmt, ist FM da natürlich deutlich besser als DAB+!)
    Ich meine nicht dieses "Optimod-Multiband-Zischel-Soundprocessing" - das kommt ja noch DAZU (auf ALLEN Verbreitungswegen)!

    sonnst könnt ich alles mit 48kbit codieren, mit 80+ werd (oder will) ich eh nix mehr wahrnehmen... :P
    Was die obere Grenzfrequenz angeht habe ich auch mal experimentiert (Audio-Editor: Tiefpass). Also ich kann auf meinen sehr guten Sony-Earbuds bei einem 15kHz-Tiefpass eigentlich keine Unterschiede mehr hören! Und ich bin noch einigermaßen jung (26)...
    (Wollte das mal wissen, weil ich mich für Audiotechnik interessiere und wissen wollte, welchen "theoretischen" Nachteil die 15kHz-Grenze bei FM-Stereo hat - ich kann eigentlich kaum einen erkennen)


    Ach ja...wie schlägt sich eigentlich Microsoft-WMA V8 / V9 gegen MP3 und AAC?
    Ist wohl auch einer von den "Sinnlos-Codecs"...
    Naja, ich habe eine Napster-Streaming-Flatrate (weil man da im Gegensatz zu Spotify und Co. DMR-geschützte WMAs runterladen kann, die man dann (automatisiert) per Neuaufnahme in freie Audiodateien für den "rein privaten Gebrauch" umwandeln kann).
    Diese WMAs haben 160 kBit/s - und wenn ich sie herausspeichere, muss ich sie neu codieren (das mache ich bisher als MP3 mit 192~265).
    Taugt das einigermaßen was?

  9. #9
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    Standard AW: MP3 oder AAC?

    (persönliche meinung)
    wma ist eine katastrophe
    anders als propagiert ist es schlechter als mp3
    dass merkt man an 14kHz cut bei 128k*
    (*lang ist her, keine ahnung)

    ab wma10 pro ist der codec optimierter
    und es kommt sbr technik zum einsatz
    ab da ist er besser subjektiv besser*

    aber mach doch selbst den test
    ich hab mir ne testdatei mit verschiefene rauchabschnitte, überlappungen,
    liniaren frequenzgang, mono abschnitt, einzeltöne, song samples generiert.
    halt alles was ein codec abfuckt.
    und dann per script, verschiedene qualistufen duchcodiert.

    den spaß hatte ich gemacht,
    um das optimum aus mein nokia feature-phone
    und mein baustellen-mp3-radio zu hohlen.
    ich war stolzer besitzer 80€ sdkarten mit 512MB...

    tya heute liegen die meisten meiner "optimirungs"-scripte brach...
    "verflucht sei mein billiger speicher in meinem androiden telefoniegerät..."
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  10. #10
    Erklär-Bär Avatar von LigH
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    Standard AW: MP3 oder AAC?

    Apple mag AAC nicht entwickelt haben; aber sie haben einen der qualitativ besten AAC-Encoder entwickelt und ihn via QuickTime und iTunes weit verbreitet. Und auch in Consumer-Geräten verschiedener Hersteller weltweit ist die Kompatibilität zu LC-AAC-Ton mittlerweile sehr verbreitet. Ich halte daher AVC + AAC in MP4 für eine sehr empfehlenswerte und relativ zukunftssichere Kombination. In der MPEG treffen sich ja so einige marktrelevante Firmen.

    MP3 ist bekannt dafür, leider eine gewisse Obergrenze für den Qualitätserhalt zu haben (auch wenn die jenseits der durchschnittlichen Wahrnehmung läge, aber Audiophile sind manchmal pedantisch). Erweiterungen wie MP+ hatten aber keinen erheblichen "Markteinfluss", zu dieser Zeit verbreitete sich AAC bereits.

    Auf gute Zusammenarbeit:

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