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Thema: Welches Abspielgerät ist für meine Aufnahmen geeignet?

  1. #1
    Haudegen
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    Doom9 Faq Welches Abspielgerät ist für meine Aufnahmen geeignet?

    Diskussionsthread

    Welches Abspielgerät ist für meine Aufnahmen geeignet?


    [Verweis aus dem Tutorial]

  2. #2
    Haudegen Avatar von H264x
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    Standard AW: FRAGEN & ANTWORTEN: Welches Abspielgerät ist für meine Aufnahmen geeignet?

    Zu dem Thema fällt mir ein super Zitat ein

    Zitat Zitat von Goldwingfahrer Beitrag anzeigen
    Richtig ist.......der passende Zuspieler wäre der Rekorder der damals das Signal aufgezeichnet hat.
    Leider hat man den in den meisten Fällen nicht mehr,da muss man also aus einer Reihe von Zuspieler auswählen welcher jetzt das beste Bild und den besten Ton ausgeben kann.
    Wenn man Pech hat muss man 4 bis 5 Geräte ausprobieren.............und dann kann es vorkommen dass bei einem das Bild fantastisch ist aber der Audioanteil mies.....

    Vergiss auch nicht.....die Geräte altern,Riemen "leiern" aus,Plastikteile werden spröde,Elkos laufen aus oder und werden taub,Öle und Fette verharzen.....
    Ein Beispiel ElKo`s erneuern.....
    http://www.edaboard.de/smd-elko-mass...en-t20717.html

    Auch diese teuren Zuspieler eignen sich nicht für alle Bänder,ehrlich gesagt eigentlich für die Wenigsten.Aber wenn man Bänder bekommt die früher mit diesen Rekordern aufgenommen wurden,muss man auf diese zurückgreifen können.

  3. #3
    Haudegen
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    Standard AW: Welches Abspielgerät ist für meine Aufnahmen geeignet?

    Richtig ist.......der passende Zuspieler wäre der Rekorder der damals das Signal aufgezeichnet hat.
    Das habe ich nicht und nie richtig kapiert. Warum?

  4. #4
    Haudegen
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    Standard AW: Welches Abspielgerät ist für meine Aufnahmen geeignet?

    Das habe ich nicht und nie richtig kapiert. Warum?
    Es ist in 95% der Fälle zutreffend.
    VHS ist zwar ein "Standard", d.h. JEDER Recorder produziert von JEDER Aufnahme ein Bild und einen Ton, aber es gibt viele Parameter, die eben je nach Hersteller/Modell abweichen können:
    - Bildschärfe/Detailwiedergabe
    - HQ-Rauschunterdrückung (in Verbindung mit 1)
    - Bildrauschen
    - Kanten-Artefakte
    - Video-Pegel
    - Audio-Frequenzgang
    - Audio-Compander (HiFi)
    - Tonqualität (Azimuth und Frequenzgang bei Mono-Spur)
    - usw.
    ...und die Justierung der Spurlage z.B.

    Das alles macht das Ursprungsgerät (oder zumindest das gleiche Modell) meistens am besten. An sonsten muss man eben schauen, mit welchem Recorder man ein gutes Ergebnis bekommt. Da gibt es keine feste Regel.

    Es gibt eben auch ganz wenige Ausnahmen. Z.B. ein ganz alter Medion-(Orion-)VHS (einer der ersten, nicht die neueren), der eine absolut "beschissen unscharfe" Wiedergabe hat (egal ob von Eigen- oder Fremdaufnahmen), die Aufnahmen von diesem auf anderen Geräten aber OK sind (bis auf den Ton).
    In diesem Spezialfall muste ich sogar 2x capturen (1x Bild und 1x Ton).
    ...aber sowas ist eher die seltene AUSNAHME!

    In der Regel sollte man es mit dem Ursprungsgerät versuchen (sofern bekannt, vorhanden oder wiederbeschaffbar)...

    Und nein, es muss bei normalem VHS NICHT um jeden Preis ein S-VHS-Player verwendet werden, nur weil der eine S-Video-Buchse hat! Das Signal war vor der (normalen) VHS-Aufzeichnung sowieso FBAS und enthält DotCrawls (auch per S-VHS und S-Video). Und auch per FBAS digitalisiert der DMR bzw. die NX-Karte die volle Bandbreite/Auflösung.
    Das Originalgerät ist "meistens" das beste (auch wenn "nur" VHS / FBAS)...

    Bei VHS hat man halt die größte "Qual der Wahl". Bei V8/Hi8 und Beta ist die Auswahl der Geräte etwas "übersichtlicher"...
    Geändert von Gubel (22. January 2017 um 06:34 Uhr)

  5. #5
    Haudegen
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    Standard AW: Welches Abspielgerät ist für meine Aufnahmen geeignet?

    Das klingt irgendwie wie ein generelles Fachbuch (Wissen für Idioten).
    Fängen wir an:
    1. Bildschärfe/Detailwiedergabe - diese sind besser gegeben werden, wenn ein besseres Gerät benutzt wird. Warum? Einfach, die Aufnahme ist wie sie ist, nur das ein besseres Gerät etwas mehr lesen. Es ist wie die Digitalisierung einer Musikkassette mit dem originalen "Shoebox" Rekorder anstatt einem guten Nakamichi.
    2. HQ haben fast alle. HQ ist mit Macrovision verbunden. Beim Abspielen kann HQ etwa einige Vorteile haben - obwohl die Line Masking effekt ist manchmals störend (ich bevorzuge eine weisse Linie anstatt einer fallenden Linie welche das ganze Bild stört).
    3. Bildrauschen - wenn sich die auf die Kassette schon befinden, wird #1 bevorzugt, weil 1. besseres Gerät, und 2. bessere Geräte haben auch NR onboard (nicht besonders nützlich in manche Fälle). Wenn nicht, ein besseres Gerät stört das Bild weniger.
    4. Kanten-artefakte - auch ein besseres Gerät schafft das besser.
    5. Video-pegel. Das Video ist FM kodiert. Also wie FM-Radio, wobei der Pegel weniger wichtiger ist. Nach Dekodierung, sind besseres Geräte im Vorteil, siehe 1-4 oben.
    6. Audio - ein besseres Gerät wird auch hier nicht scheitern.
    7. Audio-kompander - weiss nicht was dass ist. Wahrscheinlich der einzige Grund den alten Rekorder zu nutzen, wenn der Kompander Firmenspezifisch ist. Gsd sind solche Verfahren eher selten.
    8. Tonqualität - das Azimuth ist standard beim VHS, sowohl für audio, als auch für video. Übrigens, wie stellt man das (audio) Azimuth ein?
    9. Spurlage Justierung - ja, es sind hier 2 Sachen. 1. Videospur und HiFi-spur. Für 1. Videokopfazimuth ist fest. Für die Spurlage, benutzt man "Tracking". Das einzige Problem ist was passiert wenn die Geschwindigkeiten der Kopftrommel und Capstanmotor etwa variiert (Jitter, Wow&Flutter) was zum nightgeradigen Spurlagen führt. Die Hoffnung das das originale Gerät genau dieselben Geschwindigkeitsfehler beging ist ein Märchen. Es sind Geräte die solchen Spurlagen genau folgen, zB JVC BR-S525. Das originale Gerät spielt so ein Band noch schlechter (diese Fehler addieren sich, anstatt sich zu annullieren). Wenn 2. ist das Problem, das passiert leider überall. Im schlimmsten Fall, werde ich 2 mal das Band digitalisieren, einmal für Video und einmal für Audio, mit verschiedene Tracking werte.
    Und das synch, wenn die Entfernung der Synch-Audio-Kopf (vor der dazugehörigen Videospur) nicht genau wie beim originalen Gerät ist, kann man später in Postprod. korrigieren.

    Zusammenfassend: bessere Köpfe (einem besseren Gerät) lösen Probleme 1, 3, 4, 6, 9; bessere Elektronik lösen Probleme 1, 2, 3, 4, 5, 6, 8; bessere Mechanik löst Problem 9 und teilweise Probleme 1-4.

    Daher frage ich wieder: warum wird diese Idee noch verbreitet?

    PS: damals als noch VHS war König, war ich bei einer Hochzeit eingeladen. Das Videofilmen wurde von einem Bekannten gedreht. Er wollte nicht meinen Rat folgen, die Kassette einmal hin- und zurückzuspulen, und die Aufnahme hatte einen "Hickup" jeder Rotation. Als er später Kopien für die Gäste fertigen wollte, könnte sein Camcorder, das originale Gerät, die Aufnahme nicht "perfekt" wiedergeben; so auch zahlreiche VCRs der Epoche. Mit meinem trauten Panasonic AG-7600 könnte ich sie aber fehlerfrei abspielen (zumindest für Video, das Audio musste ich nachbearbeiten), auch in meinem HRS-DV1.

  6. #6
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    Standard AW: Welches Abspielgerät ist für meine Aufnahmen geeignet?

    Zitat Zitat von Ghitulescu Beitrag anzeigen
    Das klingt irgendwie wie ein generelles Fachbuch (Wissen für Idioten)...
    Daher frage ich wieder: warum wird diese Idee noch verbreitet?
    Welche Idee und wie war das mit dem "Wissen für Idioten" gemeint??
    Geändert von Rübezahl (23. January 2017 um 22:48 Uhr)

  7. #7
    Haudegen
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    Standard AW: Welches Abspielgerät ist für meine Aufnahmen geeignet?

    Die Idee dass das originale Gerät besser ist als irgendwelches andere. Besonders wenn es um ein billigeres Produkt handelt.

    "Wissen für Idioten" - ja, das ist eine Übersetzung aus Englisch, diese Reihe von gelben Bücher, worin sich nur Statements aber wenig tiefe Erklärungen/Begründung befinden. Etwa in der Art: Es ist so weil ich es so sage.

  8. #8
    Erklär-Bär Avatar von LigH
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    Standard AW: Welches Abspielgerät ist für meine Aufnahmen geeignet?

    Diese "Idee" ist aber sicherlich nicht völlig grundlos entstanden. Vergleichbar ist sie vielleicht mit einer Bauernregel: Viele haben die Erfahrung gemacht, dass es stimmt; das soll aber nicht seltene Fälle ausschließen, in denen sie auch mal versagt.

    Die gelbe Bücherreihe heißt in Deutschland "... für Dummies" (vom englischen Dummy ~ Hohlkopf). Diejenigen als Idioten zu bezeichnen, deren Erfahrung der Faustregel Recht gibt, ist aber wohl unangemessen. Immerhin sind Erfahrungen aus der Praxis entstanden. Lediglich die Verallgemeinerung auf 100% aller Fälle wäre übertrieben.

    Ich würde also zusammenfassen: Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist das originale Aufnahmegerät eines der besten Abspielgeräte, wenn es immer noch die gleichen Eigenschaften wie bei der Aufnahme hat; aber auch andere hochwertige Abspielgeräte können gute Ergebnisse liefern, evtl. wenn man sie an die vorliegende Aufnahme kalibrieren kann.

    Bei Musikkassetten habe ich selbst mal mit angesehen, wie jemand zum Abspielen fremder Kassetten den Aufnahmekopf mit Uhrmacherschraubendreher justiert hat, um den optimalen Azimuth zu finden; bei Videoplayern dürfte das nicht so trivial sein.

    Auf gute Zusammenarbeit:

    REGELN befolgen | SUCHE benutzen | FAQ lesen | STICKIES beachten




  9. #9
    Haudegen
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    Standard AW: Welches Abspielgerät ist für meine Aufnahmen geeignet?

    Ja, diese Regel kenne ich, was ich nicht weiß ist "aus welchen Gründen ist das originale Gerät besser als ein Ersatzgerät?".

    Diese Idee kam Anfang-Mitte '90er, als die Leute endlich die analogen Aufnahmen digitalisieren können (es gab Speicher, platzsparende Codecs, benötigte Hardware (TV-Karten), software-Spieler etc. und nicht zuletzt das Internet ). Damals war ein neues Gerät sichtbar schlechter als ein Bolide der '80er. Bei Milleniumwende, wesentlich schlechter. Als einer der ersten Propheten dieser Idee was Lordsmurf, obwohl er eher zu JVC neigte (für mich ist das Bild von JVC zu weich, zu "prozessiert", ansonsten sehr stabile Geräte).

    Heute aber kann man, im Gegensatz zu den '80-'90 sogar '00er, keinen VCR neukaufen. Man muss also gebrauchte VCRs finden. Der alte Rekorder ist meistens kaputt wegen Nichtbenutzen (Gummis veralten, Öl/Fett verharzen, Mecha und Köpfe verstauben usw), muss also einen neuen gekauft werden, oder der alte repariert (lassen) werden. Heute ist die Reparatur vielfacher teurer als ein Neukauf funktionierendes altes VCR.


    PS: Ich bezeichnete nicht die Leser als Idioten, übrigens blöde Übersetzung, könnte leider mir nicht genau einfallen wie es tatsächlich hisste, sonder die axiomatische Art von Erklärungen.

  10. #10
    Erklär-Bär Avatar von LigH
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    Standard AW: Welches Abspielgerät ist für meine Aufnahmen geeignet?

    Du meinst den "Autoritätsbeweis" ... ja, ich hoffe sehr, dass unter uns Technikern auch weiterhin Fakten über Gefühle gehen. Ich persönlich könnte jetzt kein halbes Dutzend Fakten aufzählen, so wie Gubel das versucht hat. Aber wie weit wollen wir gehen? Die Widerlegung des Mythos in einer Ausführlichkeit wie damals der Beitrag, warum goldbedampfte Stecker und sauerstofffreies Kupfer bei Digitalkabeln nichts nützen?

    Letztendlich findet man wohl schneller das ursprüngliche Aufnahmegerät, als die eine Ausnahme unter allen anderen verfügbaren Ersatzgeräten, die es noch besser kann.

    Auf gute Zusammenarbeit:

    REGELN befolgen | SUCHE benutzen | FAQ lesen | STICKIES beachten




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