bregovic
5. March 2003, 12:10
Ich habe hier einfach mal was zusammengestellt, was die einzelnen Schreibformate für DVD's angeht. Ich habe versucht, es so verständlich wie möglich zu verfassen. Des weiteren habe ich natürlich mein möglichstes getan, hier alles korrekt niederzuschreiben. Für Hinweise auf Fehler bin ich natürlich immer dankbar.
Ursprünglich gab es zwei Formate im DVD-Bereich, die als Standard abgesegnet wurden -> DVD-R und DVD-RAM.
Mittlerweile gibt es einen neuen Standard, der hinzugekommen ist -> DVD+R/RW .
Nachfolgend werde ich die einzelnen Formate einmal vorstellen:
DVD-R Medien
Auf den einmal beschreibbaren Seiten lassen sich 4,7GB an Daten unterbringen, soweit die Theorie. Die Praxis sieht leider ein wenig anders aus – da lassen sich maximal 4,37 GB Daten speichern.
DVD-RAM Medien
Von Laufwerken mmit diesem Standard sollte man am besten die Finger lassen. Zum einen spricht die geringe Speicherkapazität von 2,6GB dagegen, der zweite (wirklich schwerwiegende Grund) ist die inkompatibilität zu Laufwerken. Außer dem DVD_RAM Laufwerk gibt es nur einen Player, der diese Medien lesen kann.
DVD+R/RW Medien
Diese Technologie ermöglicht es, digitale Videos und Daten auf eine DVD zu packen. Zur Zeit gibt es allerdings keinen einheitlichen Standard zum Abspielen der DVD’s, deswegen wird es dabei mit Standalone Playern auch Probleme geben.
Die DVD+R ist zum einmaligen Bespielen gedacht, die Daten können auch nicht verändert oder gelöscht werden. Zur Datensicherung eignen sich DVD+RW besser, da hier ein nachtraägliches Speichern möglich ist.
Vom Kostenfaktor her ist die DVD+R um einiges günstiger als die DVD+RW.
Unterschied Plus und Minus
Mit Plus Geräten ist z.B. DVD+RW und mit Minus z.B. DVD-RW gemeint. Der wesentliche Unterschied ist die Genauigkeit in der Positionierung des Laserstrahls.
DVD+RW ist in der Lage, Videoinformationen mit variablen Bitraten zu codieren. Der Schreibvorgang allerdings erfolgt mit einer konstanten Bitrate. Somit muss der Brennvorgang relativ oft angehalten und wieder fortgesetzt werden. Normalerweise würden hier Lücken entstehen, was zur Inkompatibilität mit anderen Laufwerken führt.
Genau dort bietet DVD+RW ein Feature, das sich Lossless Linking nennt. Lossless Linking ist in der Lage, den Brennvorgang zu unterbrechen und nahezu an der gleichen Stelle fortzuführen. Dies ermöglicht dem Format beliebige Schreibzugriffe für Daten und Videoanwendungen. Ähnlich der Festplatte ist man in der Lage, jeden 32kb großen Clusterbereich durch einen anderen Datensatz zu ersetzen, ohne Einbußen bei der Kompatibilität.
Gruß
Brego
Ursprünglich gab es zwei Formate im DVD-Bereich, die als Standard abgesegnet wurden -> DVD-R und DVD-RAM.
Mittlerweile gibt es einen neuen Standard, der hinzugekommen ist -> DVD+R/RW .
Nachfolgend werde ich die einzelnen Formate einmal vorstellen:
DVD-R Medien
Auf den einmal beschreibbaren Seiten lassen sich 4,7GB an Daten unterbringen, soweit die Theorie. Die Praxis sieht leider ein wenig anders aus – da lassen sich maximal 4,37 GB Daten speichern.
DVD-RAM Medien
Von Laufwerken mmit diesem Standard sollte man am besten die Finger lassen. Zum einen spricht die geringe Speicherkapazität von 2,6GB dagegen, der zweite (wirklich schwerwiegende Grund) ist die inkompatibilität zu Laufwerken. Außer dem DVD_RAM Laufwerk gibt es nur einen Player, der diese Medien lesen kann.
DVD+R/RW Medien
Diese Technologie ermöglicht es, digitale Videos und Daten auf eine DVD zu packen. Zur Zeit gibt es allerdings keinen einheitlichen Standard zum Abspielen der DVD’s, deswegen wird es dabei mit Standalone Playern auch Probleme geben.
Die DVD+R ist zum einmaligen Bespielen gedacht, die Daten können auch nicht verändert oder gelöscht werden. Zur Datensicherung eignen sich DVD+RW besser, da hier ein nachtraägliches Speichern möglich ist.
Vom Kostenfaktor her ist die DVD+R um einiges günstiger als die DVD+RW.
Unterschied Plus und Minus
Mit Plus Geräten ist z.B. DVD+RW und mit Minus z.B. DVD-RW gemeint. Der wesentliche Unterschied ist die Genauigkeit in der Positionierung des Laserstrahls.
DVD+RW ist in der Lage, Videoinformationen mit variablen Bitraten zu codieren. Der Schreibvorgang allerdings erfolgt mit einer konstanten Bitrate. Somit muss der Brennvorgang relativ oft angehalten und wieder fortgesetzt werden. Normalerweise würden hier Lücken entstehen, was zur Inkompatibilität mit anderen Laufwerken führt.
Genau dort bietet DVD+RW ein Feature, das sich Lossless Linking nennt. Lossless Linking ist in der Lage, den Brennvorgang zu unterbrechen und nahezu an der gleichen Stelle fortzuführen. Dies ermöglicht dem Format beliebige Schreibzugriffe für Daten und Videoanwendungen. Ähnlich der Festplatte ist man in der Lage, jeden 32kb großen Clusterbereich durch einen anderen Datensatz zu ersetzen, ohne Einbußen bei der Kompatibilität.
Gruß
Brego