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Vollständige Version anzeigen : Datenverlust auf CD-R


Plattfuß
3. August 2005, 21:56
Hi
wollte mir heute mal so schöne alte Mucke anhören.
Ich hab dann mal in meinen alten CDs rumgewühlt und was in den CD-Player gelegt.
Und es ist nichts passiert.
Keine Musik weil der Player die Cd nicht lesen konnte.
DVD-Player wollte die auch nicht.
Seltsam, hatte mit der CD sonst keine Probleme.
Hab die allerdings auch schon ein paar Jahre nicht mehr gehört.

Ist so ein Rohling mit goldener Brennseite
Traxdata Gold 1-8x
Diesen sagt man ja nach das die ewig halten.

Ich hab die erstmal neu gebrannt.
Der Benq 1640 hat die noch ausgelesen.

Ich will hoffen das das ein Einzelfall bleibt.
Sonst bekomm ich die nächste Zeit einiges zu tun

Gibt es bei euch auch solche Probleme oder hab ich da nur so einen scheiß CD-Rohling erwischt ???

Gruß
Plattfuß

Vienna
3. August 2005, 22:47
Ich hatte mal ähnliches Glück mit CD´s von Plasmon die waren nach knapp 3 Jahren auch nicht mehr zu gebrauchen. Noch schlimmer war es mit den VIP-CD´s die damals in unseren Libro-Märkten angeboten wurden. Das war CD-mässig der schlimmste Schrott der mir je untergekommen ist. An den Herstellernamen kann ich mich nicht mehr genau erinnern, war so ein komischer holländischer Name.

Ansonsten verwende ich CD-R mässig fast nur Fuj (meist TY), gelegentlich auch Philips (meist Moser Baer oder CMC) und Verbatim (CMC), da habe ich auch noch keine bösen Erfahrungen machen müssen.

Gabe
3. August 2005, 23:16
Ritek, sag ich nur. Meine Traxdata Silver waren nach 4 Jahren mit Fehlern übersät, kaum noch lesbar. Die Gold sind extrem unterschiedlich, beide CD´s mit dem Teac 512 gebrannt, innerhalb weniger Wochen.

Gescannt mit LiteOn SOHR 5238S 4S07

JoeCool75
4. August 2005, 00:16
Hab mal aus Neugier nen Rohling gescannt, der Januar 1998 gebrannt wurde. Steht Ricoh drauf und ist golden. Der LiteOn zeigt zunächst gute Werte bis er nach 3/4 mit unlesbar abbricht. Mein AOpen und BenQ scannen problemlos durch und zeigen kaum Fehler, also völlig unbedenkliche Werte. Dateiweise lassen sich die Daten auch mit dem LiteOn mit Fullspeed auslesen.
IMHO gibt es keinen Grund zur Panik.

Diet
4. August 2005, 22:50
Plattfuß, schau Dir die Schreibseite mal genau an.

Die ist nicht wirklich golden (wie bei Kodak Gold oder MPO Gold).
Das einzige, was bei den Ritek - Traxdata „golden“ ist, ist die Beschichtung der Labelseite.

Der Scan sagt unter anderem, daß der BenQ 1640 zum Scannen von CDRs nicht geeignet ist.

Probiere mal höhere Lesegeschwindigkeiten, ob da besser differenzierte Ergebnisse ´rauskommen.

Die Ritek - Phobie kann ich nicht nachvollziehen.
Ich hatte mit anderen Herstellern (auch langfristig) deutlich mehr Probleme.


Bei den heutigen CD-R - Preisen kann ich nur empfehlen :

Wichtiges stets mehrfach, auf unterschiedliche CD-Rs brennen.

Gabe
4. August 2005, 23:22
Plattfuß, schau Dir die Schreibseite mal genau an.

Die ist nicht wirklich golden (wie bei Kodak Gold oder MPO Gold).
Das einzige, was bei den Ritek - Traxdata „golden“ ist, ist die Beschichtung der Labelseite.


Schau nochmal genau hin ;)

Ich hab Traxdata 8x Silver und Gold. Die Silver haben noch die grüne Schreibseite, die Gold schon die grünlich-goldene Schreibseite.


Die Ritek - Phobie kann ich nicht nachvollziehen.
Ich hatte mit anderen Herstellern (auch langfristig) deutlich mehr Probleme.


Ich hab gegen Anfang des Jahres zig 3-5 Jahre alte CD-R´s gescannt. Die damals recht gelobten Ritek (grüne Schreibseite) haben hohe Fehlerquoten und sind auf dem Niveau von Billigmarken wie Gigastorage angesiedelt, zumindest von den C2-Errors her. Ich scanne Fiull Speed, wenn da der LiteOn max. bis Ende durchliest, ist es ein gutes Zeichen; und das hat er bei den meisten Ritek´s nicht. Hab aus dieser Zeit auch Prodisc, die auch hohe Fehlerquoten haben, aber alle werden bis zum Ende ohne Speed-Sekung gelesen.

Absolut top waren aber die teuersten Rohlinge, die ich damals gekauft hatte: Mistsui Golden Dye 8x und Verbatim Metal Azo 12x. Noch heute auf Spitzen-Niveau mit C1 aver. unter 0,6 und keine C2.

Plattfuß
5. August 2005, 09:52
Schau nochmal genau hin ;)

Ich hab Traxdata 8x Silver und Gold. Die Silver haben noch die grüne Schreibseite, die Gold schon die grünlich-goldene Schreibseite.


Ich hab noch mal genau hingeschaut.
Ihr habt recht! Die Brennseite hat einen leichten Grünstich.

Ich werde noch mal einen Scan mit Max Speed machen.
Es mag auch sein das der Benq dafür nicht geeignet ist.
Aber meine beiden Player (Sony+Pioneer) wollen die auf einmal nicht mehr abspielen.
Früher gab es keine Probleme.
Also muß der Rohling schlechter geworden sein.

Ich habe hier auch noch einen CD-Rohling von Traxdata liegen der noch älter ist.
Traxdata (ohne den Schriftzug "Gold")
Brennspeed 1 bis 6
Bei diesem ist dis Brennseite Gold (ohne Grünstich).

Gruß
Plattfuß

Diet
5. August 2005, 15:06
Dann ist der vermutlich von Kodak.

QuiCo
5. August 2005, 15:24
Hab jetzt auch mal eine Traxdata Gold 1-8x gescannt. Gebrannt wurde der auf einem LG CED-8080B, ich glaube im Jahr 2000.

kA. ob mein LiteOn C1/C2 richtig wiedergibt. Insgesamt sieht der noch gut aus.

Gabe
5. August 2005, 21:29
Hab jetzt auch mal eine Traxdata Gold 1-8x gescannt. Gebrannt wurde der auf einem LG CED-8080B, ich glaube im Jahr 2000.

kA. ob mein LiteOn C1/C2 richtig wiedergibt. Insgesamt sieht der noch gut aus.

Die DVD-Brenner scannen total anders als ein CD-Brenner, denn mit dermaßen wenig C1-Fehler gibts keine CD. Hat er bis zum Ende Full Speed gescannt?

QuiCo
6. August 2005, 07:17
Die DVD-Brenner scannen total anders als ein CD-Brenner, denn mit dermaßen wenig C1-Fehler gibts keine CD.
Habs mir schon gedacht, der Scan kam mir etwas komisch vor.

Hat er bis zum Ende Full Speed gescannt?
Ja hat durchgehen mit 48x gescannt.

Plattfuß
6. August 2005, 10:54
Ich werde noch mal einen Scan mit Max Speed machen.
Hi
ich habe den obigen Scan (Traxdata Gold 1-8x) noch mal mit maximalem Speed gemacht.
Es gab keine Änderung im Ergebnis. Sieht genauso beschissen aus.
Gruß
Plattfuß

Plattfuß
6. August 2005, 11:05
Die DVD-Brenner scannen total anders als ein CD-Brenner, denn mit dermaßen wenig C1-Fehler gibts keine CD. Hat er bis zum Ende Full Speed gescannt?

so hab den noch mal mit meinen CD-Brenner gescannt.
Plextor 24/10/40A

Soviel C2 Fehler hab ich noch nie gesehen. C1 zeigt er ja nicht an

Gruß
Plattfuß

Plattfuß
6. August 2005, 11:41
Ich habe hier auch noch einen CD-Rohling von Traxdata liegen der noch älter ist.
Traxdata (ohne den Schriftzug "Gold")
Brennspeed 1 bis 6
Bei diesem ist dis Brennseite Gold (ohne Grünstich).

Der Scann sieht schon ganz anders aus.
Ich hab da aber mal ne Frage dazu.
Wo liegt bei einer CD die C1 Fehlertoleranz.
Nero hat die Zahlen Rot unterlegt.
Also muß ich davon ausgehen das der Scann nicht optimal ist.

Zu dem anderen Rohling (Traxdata Gold 1-8x) kann man sagen:
wer billig kauft der kauft 2 mal

Gruß
Plattfuß

Plattfuß
8. August 2005, 12:28
Ich hab da aber mal ne Frage dazu.

Wo liegt bei einer CD die C1 Fehlertoleranz.

Nero hat die Zahlen Rot unterlegt.

Also muß ich davon ausgehen das der Scann nicht optimal ist.

Gruß
Plattfuß

Hat da keiner ne Antwort auf lager ?

RicoE39
8. August 2005, 13:08
Grenzwert für
C1 = 220
C2 = 7

LagunaSeca-Freak
8. August 2005, 13:13
Bist du sicher dass die Grenzwerte so hoch sind? Das kommt mir irgendwie etwas komisch vor, da Nero bei CDs ja schon C1-Werte größer als 20 rot unterlegt und die C2 sollten doch bei guten CDs generell 0 sein, oder?

Naja, womöglich irre ich mich ja auch.

RicoE39
8. August 2005, 13:21
hab ich so der C't 14/03 entnommen

LagunaSeca-Freak
8. August 2005, 13:57
Ok, dann wird's schon stimmen 8)

RicoE39
8. August 2005, 14:00
ich muß leider auch feststellen, dass ca. 50% meiner ca 5 Jahre alten Traxdata-CDR's (RITEK Goldene sowie die mit hellem grünen Dye) unlesbar sind für alle meine Lesegeräte. Nero CD-Speed konstatiert astronomische Fehlerraten (C1 und C2 > 3.000, Total >1.000.000). Am besten schneiden die Kodak und Maxell CDR's ab, sind alle noch lesbar.

Gabe
9. August 2005, 01:02
Vorsichtshalber hab ich damals alle wirklich wichtigen Daten auf Verbatim (MCC) und Mitsui gemacht.
Und was soll ich sagen, außer "Es hat sich gelohnt"

€hri$
9. August 2005, 01:50
ich hatte eher das problem das mir beim anfassen der cd die folie weggebröselt ist.... und die cd somit unbrauchbar war....dies hatte ich vor allem bei platinum rohlingen

Vienna
12. August 2005, 11:32
MediaID: CMC Magnetics (werden als Datasafe in 25er-Spindel verkauft
Brenner: NEC 3540A / LD 1.W5
Brenngeschwindigkeit: 16x
Ausleselaufwerk Qualitätstest: obiger Brenner mit max.

Diese "guten Teile" werden als Datasafe CD-R 52x verkauft. Die Verarbeitungsqualität liess schon schlimmes erwarten. Kenne mich bei CD-R´s nicht so gut aus, glaube aber in Erinnerung zu haben das C2-Fehler böse sind. Sehr viele C2-Fehler müssten demzufolge sehr böse sein. Habe jetzt mehrere Rohlinge aus der Spindel versucht und selbst mit nur 8facher Brenngeschwindigkeit sieht das Ergebnis nicht viel besser aus. Beim Scantest mit Cd-Speed werden auf den letzten 10% jede Menge beschädigter Sektoren gemeldet. Von diesen Dingern sollte man besser die Finger lassen.

Gabe
13. August 2005, 00:18
Die 52x CMC sind normalerweise garnet so übel, hab schon einige hunderte mit meinem MSI CR 52 A2 auf 52x gebrannt, liefen spitze. Hab derzeit leider keine mehr, sonst hätt ich die mal in meinem NEC 3500 probiert.
Scheint so, das Datasafe 2. oder 3. Wahl von CMC labelt

Vienna
13. August 2005, 14:22
Diese Ergebnisse sind sicher nicht stellvertretend für CMC-Rohlinge zu sehen. Habe eine Menge Verbatim CD-R´s (ebenfalls CMC) und die sind 1A.

Die Datasafe kosteten als 25er-Spindel nur € 3,50. Da habe ich mit sowas fast gerechnet. Zumindest bis 500MB scheinen sie zumindest noch brauchbar zu sein.

Diet
14. August 2005, 16:52
Wie auch beim BenQ 1620 scheint die OPC für CDs beim NEC 3540 nicht viel zu taugen.

Gabe
14. November 2005, 01:11
Hier mal nen paar Scans von ca. 5 Jahre alten Traxdata CD-R 74 Silver 8x, getestet auf LiteOn SOHR 5238S

Der LiteOn schaltet bei der Scanspeed runter, was er bei fast keinen anderen CD-Rs aus meiner Sammslung macht. Deshalb werden die Scans dann plötzlich besser ab ca. Mitte

benmuetsch
14. November 2005, 14:13
Also die meisten hier gezeigten Scans bringen garnichts. Der BenQ ist zum CD-R scannen ungefähr soviel geeignet wie NEC DVDRWs für DVDs. BenQ Scans kann man zwar untereinander vergleichen, doch leider nicht mir Plex/LiteOn. Mit CD-DVD Speed + benQ hatte ich auch noch nie nicht rot hinterlegte Zahlen.

Auch ich habe Probleme mit den 1x - 8x Traxdata Ritek. Manche laufen besser oder schlechter, aber ein durchschnittliches Exemplar ist dieses:

benmuetsch
14. November 2005, 14:19
Dass es vor 7 Jahren auch schon sehr brauchbare Rohling/Brenner Kombinationen beweist einfach nur der Scan:

Maxell CD-R 650mb@Teac CD-R 85S bei 8x
Der Rohling weist auch heute noch bessere Fehlerraten auf als KODAK CDR. Er hat eine sehr dunkle, türkisgrüne Schreibschicht. Welches die zertifizierte geschwindigkeit war, steht nicht auf dem Rohling drauf.

benmuetsch
14. November 2005, 14:26
Ähnlich excellent: Yamaha 12x CDR @ 8x Teac CD-R 58S

Kehaar
15. November 2005, 15:12
Bei problematischen CD-Rohlingen ist es von LiteOn-Laufwerken üblich,
die Scangeschwindigkeit zu verringern, wenn die C1- bzw. C2-Werte zu
extrem ansteigen. Die Folge ist, dass dann auch geringere C1/C2-Werte
ausgegeben werden. Wenn man aber generell mit niedriger
Geschwindigkeit (z.B. 40x) scant, kann dies sehr schnell die
Datensicherheit gefährden.

Ich verlasse mich bei CD-Rohlingen nur noch auf Tests mit max. Speed
(52x). An meinem Beispiel sieht man auch warum. Der CD-Rohling

PLATINUM CD-R 700MB 1x-40x; 50er Spindel
ATIP Lead-in = 97m 15s 17f
Disc Manufacturer maybe = RiTEK JS-dye

dürfte Ende 2002 mit 40x von meinem LiteOn 52246S gebrannt worden
sein. Der erste Scan (52x) im Oktober 2003 ist noch ohne
Beanstandungen. Im zweiten Scan (ebenfalls 52x) 14 Monate später
sieht man die Gefahr eindeutig. Hätte ich die Tests mit niedriger
Geschwindigkeit durchgeführt, dann wäre ja eigentlich noch alles in
Ordnung, wie der dritte Scan (40x) zeigt. Es ist meine Ansicht, dass
die Daten auf dem CD-Rohling drei Jahre später wohl nicht mehr zu
retten gewesen wären. So konnten sie aber rechtzeitig gesichert
werden. Ebenfalls habe ich alle anderen Rohlinge der Spindel
aussortieren müssen, weil sie die gleichen Probleme hatten.

Wie schnell jemand auf welche CD-Rohlinge brennt, muss jeder selbst
entscheiden. Für mich ist Datensicherheit am wichtigsten, weshalb ich
deshalb jedem nur zu Markenrohlingen (wie z.B. TY) raten kann, da
Probleme dort sehr viel seltener auftreten (aber: es gibt sie auch
dort). Extrem wichtige Daten sollte man daher doppelt sichern (auf
CD-Rohlingen verschiedener Hersteller).

Diet
15. November 2005, 22:21
Bei LiteOn - Brennern ist Scannen mit Fullspeed sinnvoll. Bilder wie der 2. Scan können aber bei mittelprächtigen Rohlingen auch schon mal nach Alterung des Laufwerks oder auch nach Betriebserwärmung auftreten.
Das muß nicht zwangsläufig was mit Alterung des Rohlings zu tun haben.
Der oben dargestellte sollte noch keine Probleme machen.

Zur Brenngeschwindigkeit :

52x ist wie 16x DVD hart an der Grenze der physikalischen Beherrschbarkeit.
Viele aktuelle "52x" Rohlinge vertragen max 32x ... 40x.

52x richtig gut wurde bei mir nur mit TY oder "sehr" guten Acer, MBI, MCC, Ritek oder SKC.
Die Qualität der Platinum - Ritek schwankt in der Regel zwischen brauchbar und gut.

Plextor - Brenner reagieren beim Scan mit 24x meist schon empfindlicher auf Unregelmäßigkeiten als LiteOn mit Fullspeed.


Zur Kennzeichnung von CD-Rs gehört unbedingt auch die Nennkapazität (bzw. der LBA-Sektor) dazu, weil diese die Speedklassen der Rohlinge kennzeichnet.

Bei o.g. Ritek könnte die Nennkapazität 79min59s73f oder aber 79min59s70f gewesen sein.
Letztere sind auch in aktuellen Ritek.

Kehaar
19. November 2005, 23:05
Aus mir unerklärlichen Gründen hab ich diese Angabe
(LBA-Sektor) vergessen.

Es sind die 79m 59s 73f, welche mein LiteOn 52246S laut
dem "SMART-BURN Media Check"-Programm angeblich sogar
mit 52x brennen darf bzw. kann.