Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Das erste mal
grunzer666
27. February 2003, 04:34
Hallo zusammen,
ich bin, was dieses Thema angeht, relative Anfängerin. Deshalb wäre es lieb, wenn Ihr mir helfen könntet.
Ich habe mit meiner - neu erworbenen - TV-Karte mehrere kurze Videoclips (TV) aufgenommen; MPEG2/720x576/3150KB. Diese möchte ich nun als SVCD, mittels NERO, auf CD brennen.
Nun meine Fragen:
1.Wenn ich diese Dateien auf eine CD brenne, sind die einzelnen Film(chen) dann DIREKT auf einen Stand-Alone-DVD-Player anwählbar?
2.Kann ich Dateien, mit unterschiedlicher Auflösung oder/und Datenrate zusammen auf eine CD brennen, ohne, dass ich danach mit Problemen rechnen muss?
3.Was wären geeignete/optimale Einstellungen, für eine Bearbeitung - solcher Dateien - mit TMPEG?
Schon einmal vielen Dank im voraus.
pfirsichbluete
Fr_An
27. February 2003, 11:32
Guten Morgen pfirsichbluete,
der SVCD-Standard sieht eine Bildauflösung von 480 * 576 Pixel und eine Bitrate von etwa 1365 kb/s bis etwa 2.730 kb/s vor.
Die Bildauflösung von 720 * 576 ist DVD-Standard und die Bitrate von 3150 kb/s befindet sich im unteren Bereich des DVD-Standards. Dort ist eine Bitrate bis 9.800 kb/s für Video plus bis etwa 1.500 kb/s für Audio zugelassen.
Es bestehen mehrere Möglichkeiten, diese Clips auf CD zu bringen:
1. miniDVD
Auf einer miniDVD könntest Du mit Deiner Bitrate etwas über 30 min auf einen 80 min-Rohling unterbringen. Dazu müsste Dein DVD-Player miniDVD unterstützen. Falls in der Betriebsanleitung nicht angegeben ist, könntest Du es möglicherweise bei VCDHelp (www.vcdhelp.com/dvdplayers) erfahren. Dort werden in einer englischsprachigen Datenbank Informationen zu DVD-Playern gesammelt.
Mit Freeware kann jedoch nur ein Clip je CD erstellt werden. Sonst ist ein Authoringtool notwendig. Von verschiedenen Programmen sind auch Demos verfügbar.
2. SVCD ohne Neucodierung des Videos
Du könntest die Clips direkt als xSVCD authoren und brennen. Das x bedeutet, dass die SVCD nicht dem Standard entspricht. Es wären etwas über 34 Minuten je 80 min-Rohling möglich. Auch hier müsste die höhere Bitrate vom DVD-Player unterstützt werden. Dies ist bei preiswerteren Geräten oft der Fall. Mehr kann man wiederum bei VCDHelp (www.vcdhelp.com/dvdplayers) erfahren.
Zu beachten ist, dass das Audio als MP2 (MPEG-1 Layer 2) vorliegen muss. AC3 oder andere digitale Tonformate müssten demzufolge umgerechnet werden.
3. SVCD mit Neucodierung
Möchtest Du Videoclips mit einer Gesamtlänge von mehr als 34 min auf die CD bringen, musst Du diese herunterrechnen. Das Video kann grundsätzlich mit TMPG heruntergerechnet werden. Für Audio sollte man, soweit es notwendig ist, einen der von TMPG unterstützten externen Encoder oder BeSweet/BeSweetGUI bzw HeadAC3He benutzen. Es besteht auch die Möglichkeit, das Softwarepaket DVD2SVCD (Freeware) (www.dvd2svcd.org) zu benutzen. Darin sind bis auf den Encoder und den Bitratenkalkulator alle für die Umrechnung benötigten Programme enthalten.
Bei mehreren Clips auf einer CD wird zum Authoren noch VCDEasy (Freeware) (www.vcdeasy.org) benötigt.
Nun zu Deinen Fragen:
1.: Wenn Du mehrere Clips als SVCD brennst, kannst Du nur mit den Kapiteltasten clipweise vor und zurück springen. Für die direkte Anwahl ist ein Menü notwendig. Nero kann ein Menü erstellen. Die Verwendung von Nero ist jedoch umstritten. Ich persönlich ziehe VCDEasy (www.vcdeasy.org) vor. Dies bedeutet jedoch mehr Aufwand. VCDEasy ist mehrsprachig. Die Homepage ist auf Englisch und bietet mehrere gute Anleitungen an.
Bei Verwendung von VCDEasy (www.vcdeasy.org) erstellst Du mit einer Bildbearbeitung ein Menübild nach Deinen Vorstellungen. Dieses Bild wird mit VCDEasy (www.vcdeasy.org) in ein Standbild umgewandelt. Dieses Standbild und die Videoclips werden in VCDEasy (www.vcdeasy.org) geladen und die Navigation eingestellt. Anschließend wird ein Image erstellt, welches auch gleich gebrannt werden kann.
2.: Die Verwendung von Dateien mit unterschiedlicher Datenrate ist insoweit unbedenklich, dass der DVD-Player damit zurechtkommen muss. Die Datenrate darf also nicht zu niedrig oder zu hoch sein. Standard sind etwa 1365 - 2730 kb/s. Die meisten DVD-Player sollten damit zurechtkommen.
Für die Auflösung gilt dies ebenso, solange diese einem Standard entspricht. Dies sind
720/704 * 576/480 (DVD, miniDVD, xVCD),
352 * 576/480 (miniDVD, CVD),
480 * 576/480 (SVCD) und
352 * 288/240 (VCD).
Der zweite Faktor ist die Bildhöhe für PAL/NTSC.
Hat der Clip eine andere Auflösung, reagieren die DVD-Player unterschiedlich. Im besten Fall wird das Bild mit schwarzen Rändern versehen und zentriert auf den Fernseher dargestellt. Es kann auch geschehen. dass das Bild oben links angezeigt und der Rest irgendwie aufgefüllt wird. Zum Beispiel kann das Bild gekachelt werden. Die hinzugesetzten Bildteile sind dann meist "Grünstufen"-Bilder.
Um so etwas zu vermeiden, wird AviSynth (Freeware) (www.avisynth.org) benötigt. Mit FitCD von shh (Freeware) (shh.dvdboard.de) kann das AviSynth-Script erstellt werden. In diesem wird das Ausgabeformat eingestellt und man erhält die entsprechenden Befehle für die Größenänderung (Resize) und die hinzuzusetzenden Ränder (AddBorder). Dieses Pseudo-AVI mit der Dateiendung AVS kann dann vom Encoder weiterverarbeitet werden.
3.: Der TMPG Encoder beinhaltet einen Wizard und verschiedene Templates. Dies bietet eine Ausgangsbasis für die Grundeinstellungen.
grunzer666
27. February 2003, 23:01
Frank, Du bist ein Schatz; vielen Dank! :))
Ich habe mal bei DVDRHelp nachgeschaut. Laut der Seite ist mein Player miniDVD tauglich. *puh*
Die Aufnahmen mache ich mit WinDVR. Dort habe ich mir ein eigenes Profil erstellt (MPEG2/720x576/Audio224KB/Video3150KB). Mit der Datenrate habe ich ein bisschen herumexperimentiert. Habe mich schlussendlich für 3150KB entschieden. Damit passen ca. 30 Minuten Film, in guter Qualität, auf eine 700MB CD-R.
Mit sogenannter "Authoringsoftware" bin ich vorsichtig, da ich gelesen habe, das diese - auch bei einfacher Bearbeitung, wie Schnitt - den gesamten Film neu encodiert. Stimmt das? Wenn ja, dann müsste doch ein mehr-, oder minderschwerer Qualitätsverlust damit einhergehen.?
Weshalb ist NERO, wenn es um (S)VCD geht, so umstritten? Mir würde eigentlich die Filmanwahl per Skiptaste reichen. Schreib ich halt auf die Hülle, was sich wann/wo befindet. Wäre NERO dafür dann zu empfehlen?
Bei TMPG geht es mir hauptsächlich um folgende Einstellungen:
Video-Reiter
Profile & Level, Encode mode, DC component precision
Advanced-Reiter
Video source type, Field order, Source aspect ratio, Video arrange Method
Was wären dort die "richtigen" Einstellungen, für Dateien, wie ich sie hergestellt habe? Auf vorgegebene Templates würde ich gerne verzichten.
Wenn ich die Filme mit TMPG bearbeite, wie hoch stelle ich die Video- und Audiodatenrate ein? -wieder bezogen auf die von mir erzeugten Filme.
Verzeiht mir bitte meinen Wissensdurst. :O :)
pfirsichbluete
Fr_An
28. February 2003, 00:50
Hallo pfirsichbluete,
Mit Authoringsoftware für DVDs kenne ich mich noch nicht aus. Ein gutes Schnittprogramm sollte nur einen kleinen Bereich vor und hinter der Schnittstelle bearbeiten. Einfache Programme tun nicht einmal dies. Die MPEG Tools des TMPG demultiplexen die Filmteile, verbinden erst Video, dann Audio und multiplexen den Film wieder. Da kann es zu Fehlern im Schnittbereich kommen.
Für die einfache Erstellung eines Titelsets für meine miniDVDs benutze IFOEdit (http://mpucoder.kewlhair.com/Derrow/index.html) von Derrow. Andere bevorzugen zum Beispiel Maestro, ein Programm, dass nicht mehr vertrieben wird. In der Database haben wir einen Link zu einer SpruceUp-Demo. Nur dieses Programm wird nicht mehr vertrieben.
Mit IFOEdit werden die Elemantarstreams (Video, Audio, Untertitel) gemuxt und das Titelset erstellt. Kapitel können dabei auch eingebunden werden. Das Encoden muss vorher erledigt sein.
Welche Schwierigkeiten es im einzelnen mit Nero bei der SVCD-Erstellung gab, weiß ich nicht. Es wurde berichtet, das etwas gebessert wurde, dafür ging irgendetwas anderes nicht. Ich persönlich hatte nur die Erfahrung emacht, dass das mit Nero erstellte Menü gut aussah. Nur funktioniert hatte es nicht.
Solange Du mit Nero nur brennst, kann eigentlich nicht viel schiefgehen, nur authoren sollte man damit auf keinen Fall.
Zum Video-Reiter:
Profile & Level In der freien Version steht nur ein Profile zur Verfügung. die Plus müsste ich mir mal ansehen.
Encode mode Das ist von Deiner Aufnahme abhängig. Es ist Interlaced und Non-Interlaced (Progressive) möglich. Wenn Du progressive aufgeommen hast, nimmst Du Non-Interlaced.
DC component precision Die kann in Abhängigkeit von der Bitrate wählen. Bei einer SVCD/miniDVD kann 8 maximal 9 gewählt werden.
Zum Advanced-Reiter:
Video source type Hier wird eingetragen wie Du aufgenommen hast.
Field order Bei progressive isollte es egal sein, trotzdem wird oft empfohlen Filed B zu nehmen.
Source aspect ratio Du hast eine Videoauflösung von 720 * 576. Ist es 4:3 nimmst Du "4:3 Display". Ist es 16:9 anamorph (das mit den berühmten Eierköpfen) nimmst Du "16:9 Display".
Video arrange Method Das habe ich bisher immer auf "Full screen" gelassen.
Hier kann Michael sicher noch einiges ergänzen.
grunzer666
28. February 2003, 22:59
Danke Frank. :)) :)) :)) *küsschen*
Da Michael noch mit seiner Abwesenheit glänzt, nutze ich die Gelegenheit, und ergänze flugs ein paar Sachen. :( ;)
Meine TV-Karte (Terratec Cinergy 400 TV) ist an das hiesige Kabelnetz angeschlossen, und bekommt das Fernsehbild analog (interlaced) vorgesetzt. Ich habe mal mehrere der erstellten Filme mit einem MPEG-Analyzer getestet; laut dem diese Filme progressive!!! sind.
Wie jetzt? das Quellmaterial war doch interlaced. Hat WinDVR daraus eine progressive Datei erstellt? Wenn ja, wofür wäre dann die entsprechende Option in TMPG nütze bzw. zu gebrauchen? Auch frage ich mich, weshalb man diese Information gleich zwei mal (Encode mode, Video source type) angeben muss?
Wenn ich die Filme mit TMPG bearbeite, sollte ich dann die selben Werte für die Audio-, bzw. Videodatenrate einstellen, wie sie auch die Originaldatei hat?
pfirsichbluete
Gleitz
1. March 2003, 10:56
Da Michael noch mit seiner Abwesenheit glänzt, nutze ich die Gelegenheit, und ergänze flugs ein paar Sachen.
Frank hat dir eine gute und ausführliche Antwort gegeben. Warum sollte ich da noch dazwischenfunken. ;)
Aber eine andere Idee möchte ich noch in den Raum stellen. Versuche doch deine Filmschnippsel dem Player als (X)SVCD zu verkaufen. Das müsste sich mit VCDEasy leicht zu bewerkstelligen sein.
Für das zusammenfügen der Schnipps und auf CD-gerechte Happen zu schneiden siehe hier... (http://www.gleitz.de/wbb2/thread.php?threadid=51&sid=)
Ich kenne jetzt weder die von dir benutzte Software noch die TV-Karte. Es ist halt zu vermuten, das die Karte beim erstellen eines Mpeg-2 Stream diesen deinterlaced.
Fr_An
1. March 2003, 11:41
Hallo pfirsichblüte,
MPEG-Analyzer zeigen nicht immer das richtige an. Beim Bitrate Viewer zum Beispiel werden nur die im Video abgelegten Daten angezeigt. So wird progressives Matrial von DVD als Interlaced angezeigt, weil bei der Umwandlung von interlaced NTSC auf progressive PAL der Eintrag nicht geändert wurde. Und wenn ein progressives Video interlaced gesendet wird, kann das ähnlich sein.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten herauszubekommen, ob es interlaced ist oder nicht. Die einfachste ist, das Video in ein VitrualDubMod zu laden und den Schieberegler hin und her zu schieben. Treten dabei Kämme auf, ist das Material interlaced.
Audio und Video sind doch im richtigen Format. Wenn Du dieselbe Bitrate einstellen kannst, brauchst Du nicht zu encoden. Dann kannst Du, wie Michael schon schrieb, gleich xSVCD erstellen. Das Encoden ist nur notwendig, wenn die Ausgangsdatei verkleinert werden muss, um den/die zu verwendenden Datenträger optimal auszunutzen.
Wenn das Audio kein MP2 ist, würde ich es mit BeSweet bearbeiten oder bei TMPG einen externen Audioencoder benutzen.
grunzer666
2. March 2003, 08:33
Morgen Jungs,
das Programm, welches ich zum TV schauen & aufnehmen benutze (WinDVR), ist von Intervideo; von denen stammt auch u.a. WinDVD. Ist, meiner Meinung nach, ein sehr gutes Stück Software, für diese Art von Aufgaben.
Ich habe mal genau hingeschaut, und bin mir ziemlich sicher, dass WinDVR - bei der TV-Wiedergabe - deInterlaced; da das Bild keinerlei "Latenzauneffekt" aufweisst. Wie das jetzt bei der Aufnahme aussieht, kann ich nicht sagen, nehme aber an, dass das Programm dort ähnlich vorgeht.
@Michael
Warum sollte ich da noch dazwischenfunken. ;)
Eine Frau hat es eben gern, wenn sie von mehreren starken, intelligenten, hübschen, humorvollen... Männern umgeben ist. :D :P
Aber was meinst Du mit (X)SVCD? Ich hatte es so verstanden, dass miniDVD AUCH unter den Oberbegriff SVCD fällt, und auch als solche gebrannt werden kann.?
Für das schneiden nehme ich MPEG2CUT. Jedoch habe ich ein paar Filme, die ich gerne - vor dem brennen - noch etwas bearbeiten möchte (Farbe etc.). Und dafür würde ich eben gerne TMPG benutzen.
@Fr_An
In der Tat heisst das Progamm, mit dem ich die Dateien gestestet habe, Bitrate Viewer.
Was ist den VitrualDubMod? Ich habe über Google nur VirtualDub gefunden, dass aber - laut FAQ - (nur) für AVI-Datein geeignet ist.?
Treten dabei Kämme auf, ist das Material interlaced.
Ich dachte - zumindest habe ich es so gelesen -, dass das das Ergebnis einer faslchen Field order ist.?
Was die Audiospur betrifft, die ist 'Mpeg1 Layer II' - glaub ich zumindest.
Jetzt weiss ich zwar, was die verschiedenen Optionen bedeuten, bin mir aber immer noch nicht sicher, wie ich TMPG einstellen soll. Besonders Encode mode, Video source type und Field order machen mir da Sorgen.
Zum brennen - und nur dafür - würdet Ihr mir eher zu VCDEasy, und nicht zu NERO, raten, richtig? Wenn ja, so müsste ich mir das Programm erst noch besorgen; habe damit nämlich bisher noch keinerlei Erfahrung. Wie schon geschrieben, würde mir die Filmauswahl per Skiptaste vollauf reichen.
Seid mir bitte nicht böse, wenn ich hier irgend etwas "dummes" geschrieben habe. Ich beschäftige mich erst etwa 3 Wochen mit diesem Thema (TV-Kartenkauf). :O
pfirsichbluete
Gleitz
2. March 2003, 11:53
Guten Morgen,
Ich vermute ganz stark das die Aufnahmesoftware deinterlaced, aber um das wirklich mit absoluter Sicherheit zu sagen, müsstest du den Mpeg-File mal mit DVD2AVI öffnen und dir die Vorschau genauer ansehen.
Einmal mit der Einstellung Video -> Field Operation -> None, was Top Field First entspricht und einmal mit der Einstellung Video -> Field Operation -> Swap, was der Einstellung Bottom Field First entspricht. Wenn bei beiden Einstellungen der "Lattenzaun" nicht sichtbar ist, dann kannst du beruhigt sein.
Die Frage ist auch, ob du deine Mpeg-Dateien mit einem Software-DVD-Player betrachtetst? Den diese Software deinterlaced bei der Wiedergabe und ist daher ungeeignet um zu bewerten ob was Interlaced ist.
Zu XSVCD. Jede nicht Standard-Konforme SVCD wird mit XSVCD bezeichnet. Das kann sich auf die Auflösung beziehen und auf die Bitrate. Die meisten (so gut wie alle) kommen mit einer geänderten Auflösung zu rande wie 720x576 px bei deiner Aufnahmen. Es hackt meistens etwas bei den Bitraten und selbst da hat die jüngste Vergangenheit gezeigt das viele Player mit einem Stream mit über 3000 kbps zurecht kommen. Wenn das bei deinem Player auch der Fall sein sollte ist es jetzt ein einfaches den Film als XSVCD zu brennen. Einfach auf passende Größe schneiden (795 MB Film für einen 80 min. Rohling) und ab damit nach VCDEasy zum authoren und auch gleich damit brennen (2-fach Brenngeschwindigkeit). Fertig ist der Lack!
Wenn du aber wie angesprochen noch was Nachbearbeiten möchtest wegen der Farbbalance usw. das ist dein Vorgehen in Mpeg zu Capturen die falsche Vorgehensweise. Durch die Datenreduktion in das Mpeg-Format sind schon zu viele Informationen verloren gegangen. Der Stream müsste entkomprimiert werden und erneut codiert werden mit einer erneuten Datenreduktion als Folge. Es käme nur noch Matsch raus.
Wenn du außer schneiden noch andere Möglichkeiten der Beeinflussung des Filmaterials wünschst, dann wird es unumgänglich sein in einem verlustarmen Avi-Codec aufzuzeichnen und als abschließende Arbeit erst in das Mpeg-Format zu codieren.
PS: Ich habe mit Absicht von einer Datenreduktion gesprochen, denn das ist es auch und nicht eine Datenkompression wie viele meinen.
so Hot, so Cool
Fr_An
2. March 2003, 13:40
Mahlzeit,
vorhin ist mir mein Rechner abgestürzt und ich habe jetzt hast zwei Stunden gebraucht, um wieder reinzukommen. Somit hat sich meine Antwort größtenteils erledigt.
Ergänzen möchte nur, dass eine miniDVD eine DVD ist, welche auf eine CD gebrannt wird. Sie kann dann in der Bildauflösung (1/2 DVD) und der Bitrate abweichen.
grunzer666
3. March 2003, 00:46
Einen schönen guten Abend - oder eher frühen Morgen -, wünscht Euch pfirsichbluete. :)
WinDVR bietet nur eine Möglichkeit zum Aufnehmen -> MPEG 1/2. Daher keine Chance, auf AVI auszuweichen. Ich habe verschiedene Programme getestet, und was soll ich sagen: WinDVR ist da mein Favorit.
Ich habe die erstellten Filme - die Laufzeit schwankt zwischen 3 Min. und 15 Min. - mit dem Windows Media Player 6.4 betrachtet/getestet. Dieser zeigt, wie schon zuvor geschrieben, keine "verschobenen Zeilen" (Lattenzauneffekt).
Einfach auf passende Größe schneiden (795 MB Film für einen 80 min. Rohling)...
Mein Problem besteht ja eher darin, dass ich viele kurze Filme habe - kein grosses langes, welches ich zerteilen müsste.
Laut DVDRhelp ist mein Player miniDVD tauglich - das sollte also nicht das Problem sein.
Wenn ich die Filme mit DVD2AVI "getestet" habe, und dabei kein Lattenzaun feststellbar ist, was wären dann die korrekten Einstellungen (Encode mode, Video source type und Field order) in TMPG?
Zur Brenngeschwindigkeit: Mein Brenner bietet als "langsamste" Brenngeschwindigkeit nur 8x an - überprüft mit NERO. Ist das schlimm bzw. ein Nachteil?
Ich möchte Euch beiden ein grosses Lob aussprechen, dass Ihr soviel Geduld, mit einer soooo unerfahrenen Anwenderin, wie mir, habt. *ganz stark knuddel* :)) :)) :))
pfirsichbluete
Fr_An
3. March 2003, 08:58
Moin pfirsichbluete,
bei 3 bis 15 Minuten müssten die Dateien etwa 70 bis 350 MB groß sein. Da würde es sich anbieten, mehrere inhaltlich passende auf einer CD zusammenzufassen und mit einem Menü zu versehen.
Bei miniDVD müsste man dann ein kommerzielles Authoringprogramm benutzen. Da kenne ich mich jedoch nicht aus.
Bei (x)SVCD könnte man die Freeware VCDEasy (www.vcdeasy.org) verwenden. Als Menü kann man ein Standbild nehmen, welches mit einer Bildbearbeitung erstellt werden kann.
Encode mode - Non-interlace
Video source type - Non-interlace (Progressive)
Field order - Sollte egal sein, weil das Bild nur ein Field hat.
Bei miniDVD dürfte die Brenngeschwindigkeit nicht so eine große Rolle wie bei (S)VCD spielen, weil sie wie Daten-CDs gebrannt werden. Bei (S)VCDs nimmt man als Geschwindigkeit den niedrigeren Wert von Brenner und Rohlings und halbiert ihn.
Gleitz
3. March 2003, 13:15
Guten Morgen, alle schon da :D
Ich habe mich jetzt erst einmal über deine TV-Karte und deiner eingesetzten Software informiert und ich komme langsam immer mehr zu dem Schluss, du solltest die mitgeliefterte Software CinergyTV nutzen und damit im Avi-Format Capturen und erst dann mit dem Tmpg encodern.
Die mitgelieferte Software PowerVCR kann mich nicht überzeugen, da es ein Software-Encoder ist der in Echtzeit in das Mpeg-Format wandelt. Du bemängelst ja selber die Farben usw. Eine weitere Komprimierung kann ich nicht empfehlen, den es wird nicht besser sondern schlechter.
Leider kann ich dir VirtualDub zum Capturen nicht empfehlen, da nicht sicher gestellt ist das dieses Programm bei dir funktioniert, den dafür bräuchte man Vfw-Treiber und für deine Karte gibt es nur WDM-Treiber und damit hat VirtualDub starke Probleme. Das äußert sich darin, das man nicht jede Auflösung frei wählen kann die man braucht.
Du könnst es trotzdem mal versuchen mit VirtualDub, den egal wie du dich entscheidest wirst du an diesem Programm warscheinlich nicht drum herum kommen.
grunzer666
3. March 2003, 16:40
Helau! :)) :)) :))
Ich habe mal ein paar Filme mit DVD2AVI "getestet" Ergebnis: Bei der Einstellung None ist das Bild volkommen "glatt". Wenn ich aber auf Swap stelle, sind bei Bewegungen dünne Zeilenstreifen sichtbar - quasi so eine Art "mini Lattenzaun".
Heisst das jetzt, dass die Filme interlaced, und mit Field order A "versehen" sind bzw. hergestellt worden? Wenn ja, dann müsste ich doch in TMPG Encode mode & Video source type auf interlaced stellen, sowie die Field order auf A; ist das richtig?
Könntet Ihr mir bitte den Unterschied zwischen (X)SVCD und miniDVD erklären? Der einzige Unterschied ist doch (nur) die Auflösung und eventuell die Datenrate. Da mein Player miniDVD's anstandslos schlucken soll, brauche ich mir deswegen doch keine Sorgen machen, oder?
Auf Menüs lege ich keinen großen Wert; hauptsache die Filme laufen flüssig und ich kann sie per Skiptaste anwählen.
du solltest die mitgeliefterte Software CinergyTV nutzen...
Habe die Software ausgiebig getestet, und muss sagen, dass sie nicht sonderlich viel taugt. Starke Zeilenverschiebungen, bei aktiviertem deInterlace matschigem Bild & 100%'ger CPU-Auslastung machen es wirklich schwer, dieses Programm zu mögen.
Die mitgelieferte Software PowerVCR kann mich nicht überzeugen...
Da hast Du dich vertan ;), die Software die mitgeliefert wird ist WinDVR. Ich hatte aber mal PowerVCR getestet, und bin davon nicht sonderlich überzeugt. Ist ähnlich WinDVR, dessen aber, in fast allen Belangen, (deutlich) unterlegen. Jedoch glaube ich, dass (auch) WinDVR in Echtzeit die MPEG-Dateien erstellt.
Die erzeugten Filme sind aber dennoch von wirklich guter Qualität. Die Farbe/Helligkeit möchte ich bei einigen Filmen verändern, da ich Dussel bei deren Aufnahme falsche Einstellungen verwendet habe.
Mal eine ganz andere Frage: Wenn ich aus den großen MPEG2-Filmen kleine DivX-Filme machen möchte, was wäre dafür das geeignetste Programm? Bevor Ihr jetzt einen Herzanfall bekommt - möchte ich nur für kurze Filmausschnitte nutzen. Das Tool sollte aber nicht allzu schwer zu bedienen sein & eine gute Qualität bieten.
Alaaf! :)) :)) :))
pfirsichbluete
Fr_An
3. March 2003, 21:28
Hello,
mit Interlaced habe ich bisher keine Erfahrungen sammeln können, da ich mit DVDs arbeite. Aber ich würde mit Progressive arbeiten.
(X)SVCD und miniDVD basieren auf verschiedenen Standards. Das Video hat unterschiedliche Auflösung und bei miniDVD ist Digitalsound möglich. Die miniDVD wird wie eine DatenCD gebrannt. Bei der SVCD fehlt die Fehlerkorrektur der DatenCD und deshalb passen mehr Daten auf die CD.
Mehrere Filme auf einer CD müssen authort werden. Wenn daraus ein Stream gemacht wird, kann es zu Asynchronitäte kommen.
Ich würde hier xSVCDs bevorzugen.
Mit DivX habe ich keine Erfahrung, aber VirtualDub mit Avisynth sollte gut gehen.
pfirsichbluete
6. March 2003, 07:09
Ihr habt mich bestimmt schon vermisst, nicht wahr? :) :P :)
Ich habe mir ein paar Tage Ruhe, von dem ganzen Video-Kram, gegönnt. Bin jetzt aber wieder für Euch da :D - und zwar als vollwertiges Mitglied. *jipie*
Habe mal einen kurzen Testfilm erstellt. Wäre lieb, wenn Ihr denn mal begutachten würdet. Da Ihr deutlich mehr Ahnung von diesem Thema habt, könnt Ihr mir dann bestimmt (noch besser) helfen.
Die Testdatei: Testfilm (http://pfirsichbluete.tripod.com/testfilm.mpg) (MPEG2/16 sec./6,72 MB)
pfirsichbluete
Gleitz
6. March 2003, 19:07
Hallo pfirsichbluete,
dann noch mal ein Willkommen!
Jetzt könnte ich den Beitrag in die richtige Sektion verschieben, aber ich traue mich nicht, da anscheindend ein Bug im Forum vorhanden ist und die Gefahr zu groß das was verloren geht.
Ich habe mir den File jetzt herunter gezogen, aber werde ihn erst am Wochende begutachten, da ich heute und morgen etwas kurz angebunden bin.
Aber ein Statement wirst du auf jedenfall gekommen. ;)
Fr_An
6. March 2003, 22:36
Hallo pfirsichbluete,
habe ich heute mittag gar mitbekommen, dass aus dem Gast ein Grünschnabel geworden ist. Dann herzlich willkommen im Forum.
Ich werde das Video erst am Sonntag herunterladen. Die Telekom lässt mich immer noch auf meinen DSL-Anschluss warten, so dass ich immer noch mit ISDN (XXL und by call) unterwegs bin. Da ist Sonntag Downloadtag.
pfirsichbluete
8. March 2003, 10:14
Einen wunderschönen Samstagmorgen, wünsche ich Euch.
Ich habe noch einen zweiten Testfilm erstellt. Leider musste ich dafür den ersten löschen; Tripod ist ziemlich knauserig, was den Webspace angeht. :(
Testfilm Nr. 2 (http://pfirsichbluete.tripod.com/testfilm_2.mpg) (MPEG2/20 sec./8,42 MB) -Dieser ist, glaube ich, etwas besser zur Analyse geeignet.
Vielen Dank, für Eure Mühe. :)) :))
pfirsichbluete
Hannibal
8. March 2003, 13:02
@pfirsichbluete
Hallo, kann dein DVD- Player denn AVI oder DivX lesen ???
Ich habe auch eine TV-Karte und mache meine Videos wie folgt:
1. Aufnahme in mpeg-2 bei 12 MBit/s ( Da brauchst du aber schon vorläufig 15 GB Speicher )
2. Mit dem DVD2AVI die mpeg zu einer Avi machen
3. Das ganze in GordianKnot in DivX 3 bei 1300 kbit/s umkodieren
Das ganze verläuft in Echtzeit also wenn dein Film 2 Stunden geht, braucht GKnot 2 Stunden 15 min oder so. Kommt drauf an wie schnell dein Rechner ist. Ab einem T-bird C wird das ganze (schätze ich mal) in der Geschwindigkeit von statten gehen. Aber wie gesagt, du brauchst halt einen DivX tauglichen Player.
Ach ja, dann passen ungefähr 110 min Film in guter Qualität drauf (hängt aber auch vom Film ab).
Gruß hannibal
Fr_An
9. March 2003, 00:42
Am 6. wollte ich schon das erste Video downloaden. Weil es ging, hatte ich es auf heute verschoben. Nun will ich das zweite Video downloaden und bekomme wieder nur die Meldung, dass die Datei nicht verfügbar sei.
pfirsichbluete
9. March 2003, 02:12
@Hannibal
Soweit ich weiss, kann mein Player keine DivX-Filme abspielen. Somit bleibt mir "nur" MPEG2; wenn es auf Qualität ankommt.
@Fr_An
Merkwürdig. ?(
Ich habe es gerade eben versucht (Ziel Speichern unter...), und bei mir klappt es einwandfrei.
pfirsichbluete
Fr_An
9. March 2003, 02:40
Hallo pfirsichbluete,
jetzt habe ich es auch noch einmal versucht und es hat geklappt. Opera meint, es dauert etwa 30 min.
Wer weiß, warum das lag.
Ach so, die SAPs, die DivX ab Version4 abspielen, kann man an einer Hand abzählen.
pfirsichbluete
11. March 2003, 00:25
Habt Ihr mich vergessen? :(
Sooooooooo lange kann das doch nicht dauern! ;) -es sei denn, Euer Domizil ist ein Seniorenheim; dann würde ich das verstehen. :D :P :D
pfirsichbluete
Fr_An
11. March 2003, 10:05
Moin Pfirsichbluete,
wir haben Dich nicht vergessen.
Die Bitrate und die Quantisierung sind relativ gleichmäßig. Bei dem Schwenk steigt die Quantisierung und im Bild treten starke Verblockungen im linken Bildbereich auf. Das heißt, in der blauen Fläche des Himmels hauptsächlich im Bereich neben dem Hügel. Am PC ist das relativ gleichmäßig. Am Fernseher ist dieser Effekt nicht so flächig und fällt unangenehm auf.
Um das Video mit DVD2SVCD verarbeiten zu können, habe ich es als DVD authort. PVAStrumento unterstützt das Format leider nicht.
Ich habe das Video dann mit dem CCE 2.50 und dem TMPG encodet. Einmal mit CBR mit 2000 kb/s und dann bei einer durchschnittlichen Bitrate von 2000 (min 1500 - max 2700) MultipassVBR 2passes bzw 2passVBR.
Vermutlich wegen der relativ hohen Bitrate sehen alle Ergebnisse ähnlich aus. Die Verblockungen fallen nun am Fernseher etwas weniger unangenehm in Erscheinung.
Du solltest die Bitrate bei der Aufnahme auf mindestens 3500, besser 4000, erhöhen.
Da Du kein Gast mehr bist, habe ich das Thema in die richtige Rubrik verschoben. Dadurch kann ich auch das Bild anhängen.
pfirsichbluete
11. March 2003, 18:56
Vielen Dank Fr_An! :)) :)) *küsschen*
Das mit der "Verblockung" ist mir auch aufgefallen. Anscheinend hat der verwendete Encoder Schwierigkeiten bei Horizontalen-Schwenks & meinen (bis eben) eingestellten Optionen. Habe ein bisschen an den Einstellungen herumgedoktert. Ergebnis: Bessere Bildqualität, aber etwas grössere Dateien.
Ich werde mit den neuen Einstellungen einen neuen Testfilm machen, und ihn dann hochladen. Wäre klasse, wenn Du dir diesen dann auch mal anschauen könntest.
Ansonsten habe ich erste Versuche mit DivX und diesem Guide (http://212.223.15.244/extern_guides/CaptureGuide/Inhalt.html) gemacht. Und ich muss sagen: DER HAMMER! (Im Vergleich)
Nur leider hat der MJPEG-Codec immensen Speicherbedarf; was bei meiner 20GB-Platte - auf der zur Zeit ~5GB frei sind - nicht sonderlich viel bringt - an Zeit wohlgemerkt.
Eine Frage: Wisst Ihr, ob die Einstellung Enable DirectDraw Acceleration, die unter dem Optionen-Reiter von VirtualDub VCR zu finden ist, den Encoding-Prozess (Helligkeit, Farbe etc.) beeinflusst?
pfirsichbluete
P.S.~Ich lade die Datei erst in einigen Tagen hoch, da Du (Fr_An) ja Sonntags deinen Downloadtag hast.
Gleitz
11. March 2003, 20:23
Hallo pfirsichbluete,
ich habe dich nicht vergessen und der erste File war sehr aussagekräftig. Gleichmäßige Bitrate und starke Schwankungen bei der Quantisierung. Umgekehrt wäre bedeutend besser.
Gleichzeitig ist mir aufgefallen bei dem Kameraschwenk als das Treppengeländer von der Publikumstribühne ins Bild kommt, das deine Software sehr schlecht deinterlaced.
MB1 hat einige Tests gemacht in Bezug auf Deinterlaced. Siehe hier... (http://www.8ung.at/mb_1/mb1svcd/deinterlacing.htm)
So, wie du weiter oben schon gelesen hast, wollte ich dich auf das Pferd setzen "im Avi-Format aufzeichnen". Du hast wie ich sehe in der Zwischenzeit den Guide von BaronVlad gefunden. Das währe genau der Guide gewesen den ich dir empfehlen wollte.
@all,
sorry das ich etwas knapp bin im Moment mit der Zeit, aber mir brennen einige Themen unter den Nägeln die ich so schnell wie möglich erledigen will.
Bin auch einen ganz heisen Thema auf der Spur in Bezug auf IfoEdit und DVD+ Brenner.
pfirsichbluete
12. March 2003, 07:30
Dank dir, Michael! :))
Der Link ist sehr aufschlussreich, und kommt mir sehr gelegen.
Die "AVI-Methode" wäre auch mein Favorit, nur leider ist der dafür benötigte Platzbedarf ungeheuer gross. ;(
pfirsichbluete
P.S.~Ups, ich hatte mich in meinem letzten Beitrag leicht vertan. :O Genau heisst das Programm VirtualDub Sync VCR; und der Schalter Enable DirectDraw Acceleration befindet sich NICHT unter dem Reiter 'Options', sondern unter 'Capture' (der letzte in der Liste). An der Frage ändert sich aber nichts.
pfirsichbluete
15. March 2003, 01:32
So, ich habe die Testfilme hochgeladen. Habe diesmal Szenen mit viel (horizontaler) Bewegung ausgesucht; da dies ja eine/die Schwachstelle des Encoders zu sein scheint.
Testfilm (Realfilm) (http://www.angelfire.com/vamp/pfirsichbluete/testfilm_real.mpg) (MPEG2/20 sec./10,80 MB)
Testfilm (Anime) (http://www.angelfire.com/vamp/pfirsichbluete/testfilm_anime.mpg) (MPEG2/13 sec./7,24 MB)
Neben der Bitrate habe ich auch noch etwas an der GOP verändert.
pfirsichbluete
pfirsichbluete
16. March 2003, 20:47
Ich hoffe, bei Euch war heute auch so ein schönes Wetter, wie hier. 8)
Aber zum Thema:
Habe gerade gesehen, dass die Dödelnasen von Angelfire die Dateien gelöscht haben. 8o ;( X(
Lasst mich bitte wissen, ob ich die Filme noch einmal - dann aber an anderer Stelle :rolleyes: - hochladen soll.
pfirsichbluete
Fr_An
16. March 2003, 21:37
Hallo Pfirsichbluete,
hier war es heute herrlich sonnig und Michael schrieb auch, dass er das schöne Wetter nutzen wollte. Das schöne Wetter merkt man sofort. Es ist sehr sehr ruhig im Forum.
Ich habe mir die beiden Dateien heute früh heruntergeladen und werde sie mir morgen in Ruhe auf meinem anderen Rechner ansehen.
pfirsichbluete
16. March 2003, 22:18
Dann bin ich ja beruhigt, dass Du die Film(chen) noch bekommen hast. :)
pfirsichbluete
Fr_An
16. March 2003, 22:34
Und wenn denn die Telekom endlich meinen DSL-Anschluss freigeschaltet bekommt, sieht es in Zukunft alles viel besser aus.
Fr_An
19. March 2003, 20:10
Hallo,
jetzt habe ich mir die Videos angesehen und vergessen zu posten.
Ich habe mir sie allerdings nur angesehen. Auf dem PC sieht ein Rauschen(?). Das sieht aus als würde man fernsehen. Das dürfte an der analogen Aufnahme liegen.
Anschließend als SVCD gebrannt und auf dem DVD-Player abgespielt. Das Bild war von einem normalen Fernsehbild kaum zu unterscheiden.
Nur der Ton kam mir etwas dünn vor.
pfirsichbluete
19. March 2003, 21:27
Dann hab ich ja mal was richtig gemacht!!! :)) :)) :))
Mit welchen Einstellungen (Bitrate, Video source type, Field order, Video arrange Method) hast Du die SVCD gebrannt?
Das mit dem "dünnen" Ton ist mir bisher nicht aufgefallen. Mir kommt er relativ dynamisch & kraftvoll vor. Ich habe, was die möglichen Optionen angeht, jedoch nicht mehr sonderlich viel Spielraum nach oben. Meine jetzige Einstellung (44,1/224) könnte ich höchsten noch in 48/224 ändern; das dürfte aber, ausser einer grösseren Datei, nicht allzuviel bringen.
Wäre lieb, wenn Du bei Gelegenheit die Filme auch noch analysieren könntest; würde mich sehr interessieren, was den Qualitätsboost ausgelöst hat.
pfirsichbluete
P.S.~Schnell antworten; bin heute noch etwas online! ;)
Fr_An
20. March 2003, 00:34
Hallo Pfirsichbluete,
da war was bei mir schief gegangen. Ich soll halt nicht zwei Versionen DVD2SVCD mit dem selben Arbeitsverzeichnis verwenden.
Ich hatte zunächst nur Deine Videos direkt gebrannt.
Nun hast Du die Audiospur nur mit 44,1 kHz erstellt. Das war denn doch nicht so gut. Als PVA lässt sich das Video nicht laden (illegal Stream) und als DVD (44,1 kHz) nicht authoren.
Habe also VOBs ohne Ton erstellt und mit DVD2SVCD-Standardeinstellungen und CCE 2.50 encodet. Anschließend den Originalton gemuxt. Leider funktioniert beim Realfilm der Ton nicht mehr. :(
Fr_An
20. March 2003, 00:36
Hier der Anime.
Oben das Original mit der fast konstanten Bitrate. Unten die VBR des CCE, wobei die Quantisierung im Verlauf dem Original sehr ähnlich ist.
Fr_An
20. March 2003, 00:39
Und der Realfilm. Upps. Da sind die Kurven anders rum. Unten das Original mit der konstanten Bitrate und oben die Mpeg-2.
Die Quantisierungskurve ist etwas ausgeprägter.
Die Qualität der beiden Videos ist wie gesagt, ziemlich gut. Auf dem Fernseher ist sie sehr gut.
Der Ton klingt etwas dünn. Das könnte auch am Stereo liegen.
pfirsichbluete
20. March 2003, 18:50
Klasse, vielen Dank Frank!!! :)) :) :))
Der Ton klingt etwas dünn. Das könnte auch am Stereo liegen.
Wie meinst Du das?
Wäre es sinnvoll, die von mir erzeugten Filme mit dem CCE zu bearbeiten/mastern? Auf den Bildern ist der Q-Level, sowie die Bitrate jeweils geringer, als bei der Quelldatei. Demnach müsste ich deutlich mehr Film, bei vergleichbarer Qualität, auf eine CD bekommen.
Wenn ja, könntest Du mir dann mal kurz erklären, wie ich aus den MPEG2 Filmen VOB-Dateien mache, um diese dann entsprechend weiterverarbeiten zu können? -erster Schritt dürfte die Anhebung auf 48KHz sein, korrekt?
pfirsichbluete
Fr_An
20. March 2003, 19:42
Hallo pfirschbluete,
das Anime hörte sich korrekt an. Einfaches Stereo. Links - Rechts - Fertig. Bei MTV dachte ich, würde mehr herauskommen. Vielleicht kannst Du einen Stereodownmix (Surround) oder ähnliches einstellen?
Die erste Datei damals hatte 48 kHz Audio, das ist für DVD/VOB wichtig. Oder Du erstellst den Ton so, wie er auf der SVCD sein soll. Die komprimierte Datei wird durch 48 Hz nicht größer, weil eine Bitrate vorgegeben ist.
Die Sache ist die, dass der CCE so ein nettes blaues Bildchen mitencodet, welches man legal nur durch Kauf (~ 2000 US$) wegbekommt. Der neue CCE 2.67 Basic kostet dagegen nur 59 US$. Er hat aber bestenfalls 2passVBR. Ein Pass mehr wäre ideal. Bleibt auch abzuwarten, ob der Basic von DVD2SVCD unterstützt wird.
Zu der Erstellung der VOB.
WennDu den Ton gleich in 48 kHz erstellen würdest, wäre es ideal. Einen Größenunterschied zwischen 48 und 44,1 kHz gibt es nur bei der unkomprimenten Datei. MP2 sind komprimiert und es ist eine Bitrate vorgegeben.
Zuerst wird das Video demuxt.
Bei 44,1 khz müsste ein Upsample nach 48 kHz erfolgen. Dazu kann man BeSweet/BeSweetGUI benutzen.
Anschließend wird IFOEdit gestartet und über DVD Author > Author New DVD eine Dialogbox geöffnet, die Streams geladen und gemuxt.
Dazu könntest Du Dir diese Seite (http://www.8ung.at/fr_an/miniDVD/07.htm) ansehen.
pfirsichbluete
20. March 2003, 21:07
Zum testen kann CCE ruhig ein kleines Logo einblenden - solange dieses nicht äusserst penetrant auf sich aufmerksam macht, stört mich das nicht weiter.
Er hat aber bestenfalls 2passVBR. Ein Pass mehr wäre ideal.
3-Pass(VBR)??? Wieviel bringt das? Auch lese ich daraus, dass man mit CCE immer mit VBR encoden sollte.?
Was mich etwas wundert: Weshalb verwenden viele noch die Version 2.50, wenn es doch schon die Version 2.6x gibt?
Zum Thema VOB
Wenn ich direkt mit 48KHz aufnehme, dürfte das Upsamplen doch entfallen.?
So wie ich das jetzt verstanden habe, muss ich als erstes den MPEG2 Film demuxen. Da der Audioteil schon in (dann) 48KHz vorliegt, entfällt die Bearbeitung mit BeSweet/BeSweetGUI, -richtig?
Wenn ich dann mit IFOEdit die zuvor getrennten Teile (Video/Audio) wieder verbinde, erzeugt dieses dann automatisch eine VOB-Datei? Und wie sieht es mit der Benutzerfreundlichkeit bei diesem Tool aus? -erscheint mir ziemlich kompliziert (Link).
Wenn alles glatt gelaufen ist, müsste ich ja nun eine VOB-Datei habe; wie wären dann die weiteren Schritte?
pfirsichbluete
Fr_An
20. March 2003, 21:54
Hallo pfirsichbluete,
zunächst unten ein Bild mit Logo.
Beim CCE nimmt man am optimalsten bei normaler Bitrate ein multiPassVBR mit 2Passes. Das heißt es wird ein Video Informations File erstellt und zweimal encodet. Bei 2PassVBR wird nur einmal encodet.
Der CCE 2.50 kann das AviSynthScript lesen, die anderen benötigen Link2. Desweiteren können die neueren Trialversionen keine Projektdateien abspeichern. Dazu wird eclCCE benötigt. Bei der aktuellen 2.67 gibt es eine preiswerte Basicversion, welche wieder Projektdatein abspeichert.
Zum Themo VOB:
ist alles korrekt. Ich würde zum Demuxen hier nicht den TMPG sondern mpgtx (http://www.gleitz.de/wbb2/portal_detail.php?lid=41&dbid=23&subid=&sid=) verwenden.
Die Anwendung von IFOEdit ist nicht kompliziert. Programm starten, Dialogbox öffnen, Stream laden, Sprache einstellen, OK. Eventuell Startsektoren korrigieren (nur wenn eine DVD gebrannte werden soll).
Ich finde es nicht kompliziert.
Anschließend hast Du einen VideoTitelSet, denn Du als DVD brennen oder zum Beispiel mit DVD2SVCD weiterverarbeiten kannst.
pfirsichbluete
20. March 2003, 23:12
Doofe Forumsoftware ;); da schreibe ich einen halben Roman, und bei dem Klick auf Antwort erstellen is alles futsch. ;(
Nun gut, hier nochmal alles in kurzform:
...zunächst unten ein Bild mit Logo.
Ui, dass ist ja nicht ohne! Aber zum testen ist das noch so eben zu verschmerzen.
Das heißt es wird ein Video Informations File erstellt und zweimal encodet.
Und das bringt ernsthaft eine merkliche Verbesserung der Qualität mit sich? Wieviel länger dauert dieser Modus? Nebenbei: was ist ein "Video Informations File"?
Der CCE 2.50 kann das AviSynthScript lesen, die anderen benötigen Link2. Desweiteren können die neueren Trialversionen keine Projektdateien abspeichern. Dazu wird eclCCE benötigt. Bei der aktuellen 2.67 gibt es eine preiswerte Basicversion, welche wieder Projektdatein abspeichert.
Aber bringt eine neuere Version nicht auch Bugfixes & Video-/Audioverbesserungen mit sich. Ich meine, irgend etwas müssen sich die Entwickler ja dabei gedacht haben (neuere Versionen). Was sind "Projektdateien (Encoder Control List?)", und wofür werden sie gebraucht?
Ich würde zum Demuxen hier nicht den TMPG sondern mpgtx verwenden.
Zum demuxen nehme ich eigentlich immer ds.jar -hat sich bei mir sehr bewährt. TMPG nehme ich (nur) zum muxen.
Die Anwendung von IFOEdit ist nicht kompliziert.
Vergiss bitte nicht, dass ich mich erst seit kurzer Zeit mit Videobearbeitung auseinander setze, auch wenn ich seitdem schon einiges dazugelernt habe.
Sprache einstellen...
Wie jetzt???
OK. Eventuell Startsektoren korrigieren (nur wenn eine DVD gebrannte werden soll).
Das sollte mich nicht betreffen, da ich ja keine DVD brennen kann/will; oder?
Anschließend hast Du einen VideoTitelSet, denn Du als DVD brennen oder zum Beispiel mit DVD2SVCD weiterverarbeiten kannst.
Heisst dass, das ich die mit IFOEdit erzeugte VOB Datei - vormals MPEG2 Datei - wie eine originale VOB Datei behandeln kann/muss? Wenn ja, steht ja nun das Bearbeiten mit DVD2SVCD an; richtig? Oh man, noch ein (neues) Tool, was richtig beherrscht werden möchte. 8o Kannst Du mir sagen, wie ich da am besten vor gehe?
pfirsichbluete
Fr_An
21. March 2003, 00:21
Original von pfirsichbluete
Doofe Forumsoftware ;); da schreibe ich einen halben Roman, und bei dem Klick auf Antwort erstellen is alles futsch. ;(
Das ist der Fluch der Technik, von dem niemand verschont bleibt. Tröstlich, das außer mir auch andere trifft. :))
Original von pfirsichbluete
Ui, dass ist ja nicht ohne!
Meine Kinder hat es nicht gestört, aber es gibt ja die 2.67 Basic, die man sich auch leisten kann.
Zum Video Informations File kannst Du Dir Michaels Aufsatz durchlesen:
http://www.gleitz.de/wbb2/thread.php?threadid=533&sid=
Was sind "Projektdateien (Encoder Control List?)", und wofür werden sie gebraucht?
Darin sind die Einstellungen für den Job abgelegt.
Zum demuxen nehme ich eigentlich immer ds.jar -hat sich bei mir sehr bewährt.
ds.jar läuft auf Java, was bei mit nicht installiert ist. Deshalb habe ich dieses Befehlszeilentool empfohlen, nicht befohlen. ;)
IFoEdit ist nicht komplizierter als die MPEG Tools. Es sieht nur etwas anders aus. ;)
Sprache einstellen...
Wie jetzt???
Die Audiospuren sind auf Englisch voreingestellt. Die Audiospur wird markiert (Draufklicken) und im Pulldownmenü Deutsch ausgewählt.
Das sollte mich nicht betreffen, da ich ja keine DVD brennen kann/will; oder?
Richtig.
Heisst dass, das ich die mit IFOEdit erzeugte VOB Datei - vormals MPEG2 Datei - wie eine originale VOB Datei behandeln kann/muss? Wenn ja, steht ja nun das Bearbeiten mit DVD2SVCD an; richtig? Oh man, noch ein (neues) Tool, was richtig beherrscht werden möchte. 8o Kannst Du mir sagen, wie ich da am besten vor gehe?
Genau so ist das. Diese Vorgehensweise ist jedoch nicht zwingend. Man kann es auch mit etwas weniger Aufwand von Hand machen. So läuft es nur automatisiert ab.
pfirsichbluete
21. March 2003, 21:30
Zitat:
Was sind "Projektdateien (Encoder Control List?)", und wofür werden sie gebraucht?
Darin sind die Einstellungen für den Job abgelegt.
So wie ich das jetzt verstanden habe: So ein "Job" ist die Speicherung aller Einstellungen der verschiedenen "Pässe", eines Encodingvorganges (1.-Pass, 2.-Pass etc.). -lieg ich da richtig? Wenn ja, dann ermöglichen diese "Jobs" erst einen gewissen Automatismus, wo ich andernfalls manuell Hand anlegen müsste.
Ich habe mir die verschiedenen Tools heruntergeladen; bleibt (vorerst ;)) nur noch eine Frage: Da ich die Auflösung der Quelldateien (720*576) auf jeden Fall beibehalten möchte - eventuelle Beschneidungen mal außen vor gelassen - ; welche Bitrate(n) würdest Du mir empfehlen? Und, wie stark ist der Qualitätsverlust, im Vergleich zur Quelldatei? -in etwa.
pfirsichbluete
P.S.~Wäre es von Vorteil, eine andere Matrix, als die "eingebettete", zu verwenden?
Fr_An
21. March 2003, 23:22
Ich nehme an, gerade weil die Projektdatei diesen Automatismus erlaubt, wurde bei den CCE 2.66.xx die Speichermöglichkeit in der Trial gesperrt und die Tools autoecl und eclCCE "notwendig".
Für die Bitrate kann man keine allgemeingültige Bitrate vorgeben. Nur: So viel wie möglich.
Du kannst Dir ja mal diese Seite ansehen: http://www.uni-kassel.de/~eckhardm/hq.htm
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