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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Abneigung gegen das Linux-File-System


DerEineRing
29. June 2005, 19:55
Hi,

bisher komme ich mit meinem Suse 9.3 recht gut zurecht - eine Installation hab ich noch keine gemacht, das wird noch interessant. Eine echte Abneigung habe ich allerdings gegen das Dateisystem entwickelt. Meinem Verständnis nach, sollte die Boot-Partition, hdb1, unter /dev liegen (so zumindest in der Installation), dort ist die aber nicht. Ich hab einen Ordner /Windows wo alle Windows-Partitionen drauf sind (außer die S-ATA). Ich hab noch eine weitere Partition für Linux erstellt, für Daten. Einmal hab ich die durch Zufall gefunden und dort waren haufenweise Ordner drin, die ich nie erstellt habe.

Kennt einer ne gute Erklärung dazu? Man könnte mal versuchen, mich von den Vorteilen zu überzeugen - so leicht gebe ich nicht zu, dass mir etwas von Windows besser gefällt als von Linux. ;D

LigH
29. June 2005, 20:07
Irgendwas hast du hier kräftig missverstanden.

"Das Linux-File-System" - welches? ext2, ext3, ReiserFS?

Du meinst sicherlich etwas anderes. Du meinst die Verwaltung der Verzeichnisstruktur als ein Baum, anstatt als Laufwerks-Buchstaben. In der Tat ist dieses System für Leute, die zuerst Windows kennengelernt haben, schwierig zu begreifen.

Grundvoraussetzung wäre wohl zunächst, den Zweck und die Arbeitsweise des Tools "mount" zu verstehen, sowie auch den (häufig zum Großteil virtuellen) Verzeichnisbaum selbst. Denn in vielen Systemen werden die grundlegendsten Verzeichnisse noch nicht mal von Anfang an auf der Festplatte zu finden sein, sondern nur im Hauptspeicher, zum Beispiel zunächst als RAM-Disk. Einige existieren überhaupt nie wirklich als Verzeichnis oder Datei (z.B. Prozesslisten, Systemsteuerungsdaten - zum Teil vergleichbar mit einigen Bereichen der Registry).

Es ist ohne weiteres möglich, die tatsächlichen Speicherorte von Verzeichnissen nachträglich auf die Dateisysteme einzelner Partitionen zu versetzen (siehe z.B. "Mountpoint"). Selbst den Root-Ordner - die Wurzel des Verzeichnisbaumes = "/" läßt sich später, sogar im laufenden Betrieb, verschieben.

Leider fällt mir zur Zeit keine Anleitung zu Linux ein, die sowohl einsteigerfreundlich als auch umfassend genug wäre. Ich kenne überhaupt nur z.B. "SelfLinux".

DerEineRing
29. June 2005, 20:29
Also selfLinux hatte ich schon einmal in der Mache, aber was mein Problem angeht, war dort nichts dolles drin. Ich hab im übrigen bisher noch keine wirklich gute Linux-Doku für den absoluten Newbie gefunden.

malthea
29. June 2005, 21:07
Hi DerEineRing,

wenn du noch keine Installation gemacht hast, hast du natürlich auch keine Boot-Partition (und eventuelle Windows-Partitionen sind für Linux eh nicht interessant ;)). Eine Linux-Boot-Partition kannst du prinzipiell auf jedes erkannte Laufwerk legen; d.h. du bist nicht auf hda1, hdb1 o.ä. festgelegt.

Unter /dev (steht für devices) findest du Gerätetreiber und hier ist ein Unterschied zu Windows, für Linux ist praktisch alles ein Gerät, auch Partitionen auf Festplatten. So findest du unter /dev einen Eintrag "hdb1", aber das ist nicht deine Festplattenpartition, sondern ein "Programm", um diese anzusprechen!

Susi 9.3 bekomme ich bei mir leider nicht zum Laufen, aber ich habe die neue KANOTIX 2005-03 life gerade mal hochgefahren; alle erkannten Partitionen werden als Link auf dem KDE-Desktop angezeigt und wenn du eine Linux-Partition mit entsprechendem Dateisystem (also NICHT FAT oder NTFS) angelegt hast, sollte diese auch erscheinen; bei meinen früheren Susis war das immer so.

Das mit den "haufenweise Ordnern", die du nicht angelegt hast, läßt sich vielleicht so erklären: Wenn du auf das Häuschensymbol in der Kontrollleiste klickst, kommst du erst in dein (virtuelles) Home-Verzeichnis und wenn du dann "aufwärts" gehst, landest du auf der Susi-DVD.

Wenn dir Susi nicht liegt, probier doch mal KANOTIX, einfach zu bedienen und ein sehr gutes Forum.

Grüße (und hoffentlich viel Spass mit Linux) Malthea

LigH
29. June 2005, 21:21
In Windows existieren auch einige "Verzeichnisse" im Explorer, die nicht wirklich welche sind: Der "Desktop" (tatsächlich für jeden Benutzer anderswo), der "Arbeitsplatz" (entfernt vergleichbar mit dem root-Verzeichnis), die "Systemsteuerung" und darunterliegende Rubriken (völlig virtuell). Nur der Windows-Explorer zeigt so etwas an, die meisten "Commander" dagegen zeigen nur die physischen Verzeichnisse in jedem unterstützten "Laufwerks"-Dateisystem.

SFL
30. June 2005, 08:35
Hallo Ring,

als ich anfing, mich mit Linux zu beschäftigen, hat mir folgendes Buch sehr sehr geholfen: Linux - Installation, Konfiguration, Anwendung, Kofler (http://www.kofler.cc/linux7.html).

Der Kofler ist quasi ein Standardwerk, *die* Basisliteratur schlechthin. Ich hatte damals noch eine ältere Auflage (1999)... jedenfalls sehr zu empfehlen :)

DerEineRing
12. July 2005, 17:27
Hallo Ring,

als ich anfing, mich mit Linux zu beschäftigen, hat mir folgendes Buch sehr sehr geholfen: Linux - Installation, Konfiguration, Anwendung, Kofler (http://www.kofler.cc/linux7.html).

Der Kofler ist quasi ein Standardwerk, *die* Basisliteratur schlechthin. Ich hatte damals noch eine ältere Auflage (1999)... jedenfalls sehr zu empfehlen :)

... in dessen Besitz ich seit einer Woche bin. Mal sehen.

Monk
13. July 2005, 14:39
Am meisten stört mich noch unter Suse, daß es ständig Probleme beim Kompilieren gibt. Ich habe jetzt langsam aber sicher den Draht in soweit raus, daß ich wenigstens die Fehlermeldungen von configure oder make nachvollziehen kann, sprich die Programme die fehlen, aus dem Textwirrwarr herausfiltern kann. Aber am meisten stört mich einfach.

1.) Du lädst dir eine Datei runter (als source), entpackst diese.
2.) Dann begibst Du Dich mit Hilfe des Terminals ins Verzeichnis dieser Datei und liest die Readme.
3.) OK, soweit kapiert, also wie in der Readme zu lesen. Eingabe: ./ configure
4.) Schwupps, nach einer Weile der erste Schrei, Programmpakete fehlen. OK, schnell nachinstallieren und wieder ./configure.
5.) configure wurde ohne weitere Zwischenfälle beendet.
6.) make / dieser Befehl ist grausam. Ständig (gerade unter suse) muß er über irgendwelche Sachen schimpfen.

Da hört dann bei mir der Spaß auf. Wenn ich mich strikt an die Anleitung halte und es treten trotzdem Fehlermeldungen auf und ich kann mit diesen kryptischen Zeichen rein garnichts anfangen, dann verlässt mich schnell die Lust. Ich bin ein Mensch, der auch schonmal 3 - 4 h Geduld für ein kleines Programm aufbringen kann, wenn es aber dann immer noch nicht funktioniert, dann frage ich mich schnell: Was mache ich hier eigentlich? War es das im Endeffekt wert, 3 - 4 h meines kostbaren Lebens :D zu verhunzen?, nur um nachher sagen zu können: Du hast es wenigstens geschafft.

Verwendet Suse denn eine andere Verzeichnisstruktur als andere Distributionen?

Huch, eins habe ich noch vergessen.

Diese gräßliche KDE. Einst war Linux dafür bekannt, ressourcenschonend mit der Hardware umzugehen. Die neueren KDE-Versionen sind eine absolute Frechheit, da diese RAM-Monster sind. Selbst auf einem 512 MB Rechner kommt es immer wieder zu längeren Wartezeiten.

Funktioniert eigentlich die fluxbox noch unter Suse? Die war mir nämlich wesentlich lieber.

Wenn ja, wo kann ich den Fenstermanager ändern? Unter 9.1 ging das immer unter yast.

LigH
13. July 2005, 15:01
In der Tat macht SuSE einiges anders als andere Distributionen: In der "United Linux"-Gruppe will man den Ordner "/opt" als Platz für Anwendungsprogramme durchsetzen; eigentlich nicht schlecht, statt alles unter /usr/bin zu stopfen - es macht nur irgendwie sonst keiner mit...

Trekkie2
13. July 2005, 15:09
Da hört dann bei mir der Spaß auf. Wenn ich mich strikt an die Anleitung halte und es treten trotzdem Fehlermeldungen auf und ich kann mit diesen kryptischen Zeichen rein garnichts anfangen, dann verlässt mich schnell die Lust. Ich bin ein Mensch, der auch schonmal 3 - 4 h Geduld für ein kleines Programm aufbringen kann, wenn es aber dann immer noch nicht funktioniert, dann frage ich mich schnell: Was mache ich hier eigentlich? War es das im Endeffekt wert, 3 - 4 h meines kostbaren Lebens :D zu verhunzen?, nur um nachher sagen zu können: Du hast es wenigstens geschafft.
Bin mit Dir einer Meinung! Gut geschrieben! :daumen:


Verwendet Suse denn eine andere Verzeichnisstruktur als andere Distributionen?
Bingo! Es gibt einen Standard, wo die Sachen liegen sollten. Und SuSE scheint was dagegen zu haben, daß man einfach Software nachinstallieren kann...
...nee, ist schon klar, daß sie nicht wirklich was dagegen haben, aber es kommt einem schon manchmal so vor.



Diese gräßliche KDE. Einst war Linux dafür bekannt, ressourcenschonend mit der Hardware umzugehen. Die neueren KDE-Versionen sind eine absolute Frechheit, da diese RAM-Monster sind. Selbst auf einem 512 MB Rechner kommt es immer wieder zu längeren Wartezeiten.
Würde gnome empfehlen. Den KANN man auch aufblasen ohne Ende, aber der kann eben auch sehr resourcenschonend laufen. Bei mir zu Hause auf nem Duron750 mit glaub 256MB.

Ansonsten würde ich (wieder mal) Debian oder einen Abkömmling empfehlen: Zum Einen gibts da auch schon Vieles als fertiges Paket, zum Anderen hält sich Debian wesentlich besser an den Standard.

wodi666
13. July 2005, 15:24
oder Xfce (http://www.xfce.org), qvwm (http://www.qvwm.org/)...

Monk
13. July 2005, 15:27
Hallo Trekkie, die scheinst ja Erfahrung mit Linux zu haben, daher die Frage:

Was würdest Du mir empfehlen? Ich habe schon so einige Sachen probiert, Suse, Knoppix, Kanotix, Ubuntu, Bonsai, Mandrake, RedHat. Also fast alle bekannten :D. Aber irgendwie richtig glücklich geworden bin ich bis heute mit keinem. Ständig tauchten irgendwelche Probleme auf.

Beispiele:

Suse hat bis zum heutigen Tage Problem mit ATI-Treibern. Ich glaube in der aktuellen Version (9.3) liegen sie erstmals bei. Früher mußten sie immer mühsam ins System integriert werden. Das habe ich ein paar Male versucht (per Anleitung), hat trotzdem nicht funktioniert. Plötzlich war der Bildschirm schwarz und nichts ging mehr über runlevel 3 (Tschüß GUI) und ich stand da (ohne Internet, ohne Tutorial - gut das war eigene Dummheit / sowas sollte man eigentlich vorher ausdrucken).

Gestern habe ich unter Suse meinen Drucker installiert (HP PSC 1210 / Kombigerät). Lief alles einwandfrei, anschließend wollte ich den integrierten Scanner nutzen, Fehlanzeige. Das Teil läßt sich konfigurieren aber der abschließende Test versagt stets.

Red Hat fand ich total veraltet und irgendwie häßlich. Ich finde in der heutigen Zeit darf ein System optisch schon ein wenig hermachen, obwohl mir MacOSX, Suse oder WinXP schon zu sehr an Fisher Price erinnern. Hier sollte gelten, weniger ist mehr. Es sollte halt einfach aufgeräumt und strikt durchdesignt aussehen.

Bei Mandrake war mit den ATI-Treibern alles in Ordung, aber unter Mandrake hatte ich stets Probleme mit dem Paketsystem, die Abhängigkeiten ließen sich nur sehr schwer auflösen.

Bonsai ist prinzipiell (glaube ich zumindest) Debian, nur eben sehr abgespeckt. Dieses System ist gerade durch diese "Diät" für Anfänger wohl eher weniger zu empfehlen.

Debian scheint nicht schlecht zu sein, man hört jedenfalls sehr oft davon. Wie verhält es sich denn mit ATI-Treibern. Basteln die Entwickler ihre eigenen, oder setzen sie auf die Original-Treiber und wandeln die rpm's mittels alien in deb-Pakete um?

Hoffe, das waren nicht zu viele Fragen. :D

Henrik
13. July 2005, 16:30
@Monk
Ati Treiber zu installieren ist leider noch kompliziert.
In der letzten CT (Die mit Suse 9.3)wurde sehr gut beschrieben,wie das geht,ebenfalls Scanner + Drucker.
Du schreibst,das du verschiedene Distributionen ausprobiert hast,was heißt das ? Hast du jede davon installiert bekommen ? Falls ja,müßtest du dir die gestellten Fragen selber beantworten können.
Außerdem wäre die Frage,für was,bzw welches Einsatzgebiet du Linux willst.
Falls du gar keine bis wenig Ahnung hast, würde ich mit einer Live CD anfangen und ein Home Verzeichniß für die wichtigsten Einstellungen erstellen laßen,damit hast du überhaupt keinen Stress mit Treibern etc.
Du kannst in aller Ruhe Linux kennenlernen.
Suse 9.3 ist zwar nicht das gelbe vom Ei,enthält einige fette Bugs,kastrierte Multimedia,ist aber,was die Installation angeht,einer der einfachsten Distributionen.
Auch die Updates mittels Yast,erfordern keine größeren Kenntnisse.Schwieriger wird es da schon wenn man komplexere Pakete,wie zb DVD-Rip installieren will,da kommt man bei den Abhängigkeiten der Pakete schnell ins Schwitzen.Besser wäre hier apt und die GUI Synaptik-Packetverwaltung zu installieren.
Kann man hier nachlesen : ATP Anleitung für Newbees (http://www.linux-club.de/viewtopic.php?t=24634&sid=79d2fef86dea427679716988b2bf14a4) . Hat man alles installiert,dann fängt es auch unter SUSE an Spass zu machen,Programme zu installiern,da die Abhängigkeiten automatisch aufgelößt werden.
Ich habe so KDE 3.1.4 ohne Probleme aufgespielt und andere feine Sachen...... :)
Debian erfordert Kommandozeile,das heißt-bis alles perfekt läuft,mußt du per Hand die Systeminnereien einstellen,das wiederum setzt Kenntnisse voraus.
Bei Umbuntu mußt du auch per Hand nacharbeiten,das bertifft ebenfalls Kubuntu-habe beides ausprobiert.
Wenn du die perfekte Linuxdistibution haben willst,muß du dir von Anfang an eine zusammenstellen.
Gerade ist das deutsche Howto von Linux From Scratch (http://oss.erdfunkstelle.de/lfs-de/index.shtml) erschienen....damit kannst du ein Wunschsystem zusammenkompilieren....
Ansonsten wie immer Linux-Distribution Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Linux-Distribution)

Monk
13. July 2005, 16:42
Hallo Henrik,

danke für Deinen Tip. Ja, ich habe im Laufe des letzten Jahres jede davon ein wenig kennengelernt und natürlich installiert. Ich würde mich trotzdem als newbie bezeichnen, da mir zwar Begriffe wie Fentermanager (fluxbox, gnome, kde, Abhängigkeiten / bash, usw.) etwas sagen, aber in Sachen Kompilieren eigener Software harpert es noch gewaltig. Da mache ich noch regelmäßig Kopfstände vor dem Computer.

@wodi666

Danke für den Tip mit xfce. Fühlt sich super an, obwohl ich gerade wieder mit meiner geliebten fluxbox unterwegs bin. Endlich wieder rattenschnelles I-net, ohne langsamen Seitenaufbau.

Trekkie2
13. July 2005, 17:31
Hi Monk,
tja ich kenne nur SuSE (Büro) und Debian (zu Hause). Daher kann ich Henriks Aufzählung auch nicht viel hinzufügen, außer 2 Punkten:
1. Wenn Du Red Hat veraltet fandst, kann es sein, daß Du auch Debian zu alt findest. OK, im Moment ist grade Sarge "erschienen", außerdem kannst Du auch immer die aktuellsten Pakete installieren (das System mit stable, testing und unstable erklär ich jetzt nicht, das kannst Du besser auf der Debian-Seite lesen), aber man muß es halt machen, es ist also ein Extra-Schritt - mußt Du selbst entscheiden...
2. Meine letzte ATI ist ne XPert2000 (Rage128) - aber zumindest für die Installation einer Nvidia unter Debian gabs zwei brauchbare Anleitungen.

[edit:]
Gib doch mal spaßhalber in die Debian-Paket-Suche "ati" ein...
http://www.debian.org/distrib/packages#search_packages

Monk
13. July 2005, 19:25
Hallo Trekkie 2,

danke für den Tipp, werde mir debian nochmal genauer ansehen. Testing, unstable und stable sind mir ein Begriff. Knoppix besteht aus einem Mischmasch dieser 3 Sektionen (was mir bis heute ein Rätsel ist, wofür das gut sein soll, da so ein großer Haufen Abhängigkeiten bedient werden müssen / ich damals einmal eine ganze Nacht damit verbracht, mein damaliges Knoppix-System auf eine Basis (stable) zu bringen. Kanotix stellt das besser an, das besteht komplett aus unstable-Paketen.

malthea
13. July 2005, 20:13
Hi Monk,

ich habe fast 4 Monate gebraucht, um ein akzeptables Linux auf meinem neuen Rechner zu installieren. Den größten Teil der Zeit habe ich damit verbracht, wieder eine Susi zum Laufen zu bekommen, da ich 8 Jahre lang mit SuSe sehr zufrieden war. Das Ausprobieren von Kanotix und die abschließende Installation haben mich nur Minuten (!) gekostet. Jetzt läuft fast alles - ATI-Grafikkarte, DSL-Modem, Soundausgabe usw., ohne das ich IRGENDETWAS machen mußte. Natürlich hat die Sache auch einen Haken (für mich jedenfalls) - mit SuSe und den rpm's kenne ich mich ganz gut aus - bei den deb's für Kanotix ist doch einiges anders konzipiert. Allerdings habe ich schon bei den letzten (funktionierenden) Susies z.B. Cinelerra nicht mehr sauber kompiliert bekommen - es gibt aber ein aktuelles deb - sogar auf Deutsch!
Da Kano am Debian, das die Grundlage für Kanotix ist, selbst nichts geändert hat, sondern "nur" viele Scripte und Patches mitliefert, die eine Installation erleichtern (sehr gute Hardwareerkennung) sollte auch das Kompilieren keine Probleme bereiten.

Grüße Malthea

PS: Zum Ausprobieren würde ich nicht die aktuelle Kanotix 2005-03 empfehlen, da Kano das grafische Frontend zum apt-get (zum apt-downloaden) wohl aus Platzgründen entfernt hat; in der 2005-02 ist's drin.

Monk
13. July 2005, 21:42
Hallo malthea,

danke für den Tip. Kanotix habe ich auch schonmal in die engere Wahl gezogen, da ich von der schnellen Installation eigentlich immer begeistert war. Die ganzen Vorbehalte in Bezug auf die Installation von Live-Distris konnte ich ohnehin nie verstehen. Sowohl knoppix als auch kanotix präsentierten sich von der Stabilität her stets von ihrer besten Seite. Einziger Wermutstropfen war eigentlich immer die Sache mit den ATI-Treibern und die Probleme bei der Kompilierung von etwaiger Software.

Ich denke, ich werde mir einfach wieder ein Zweitpartition neben win98 anschaffen, um mit Linux weiter zu experimentieren. Linux scheint ohnehin immer wichtiger zu werden, da die Meldungen, die um das neue win Longhorn kursieren, alles andere als positiv zu bezeichnen sind. Alleine schon deswegen wird in den nächsten zwei Jahren ein Wechsel Pflicht werden. Leider gibt es nur noch immer so viele schöne Programme, die ausschließlich unter windows laufen.

Wie siehts eigentlich mittlerweile mit wine oder winex aus? Ich habe mich heute mal ein wenig in die Thematik eingelesen und stellte zum ersten Mal fest, daß winex kommerziell ist, demnach also Geld kostet. Aber winex ist ohnehin eher für Spiele geeignet, oder nicht? :wall:

Aber egal, irgendwann in der nächsten Zeit wird es wirklich heißen:

:winken: windows

Monk
14. July 2005, 00:55
Wie sieht es eigentlich mit dem Klassiker slackware aus? Wenn man vielen fachkundigen Usern in den Linux-Foren Glauben schenken darf, soll Slackware zwar mit die älteste, aber dafür immer noch die beste Distribution sein. Ich weiß eigentlich nur, daß man bei Slackware viel selbst machen muß und wenig graphische Menus für die anstehenden Einstellungen geboten bekommt. :D

malthea
15. July 2005, 11:59
Hi Monk,

Kanotix ist - im Gegensatz zu z.B. (K)Ubuntu - ein reines Debian; d.h. es gibt keine Kanotix-debs. Und es ist eine voll funktionsfähige Linux-Distribution, die auch Life von CD gestartet werden kann. Es ist natürlich klar, das bei den ca 2 GB, die gepackt auf eine CD passen, von den ca 10.000 verfügbaren Deb-Paketen nur wenige dabei sind.

Da gerade die Video-be und -verarbeitung viele Systemresourcen kostet, versuche ich äquivalente Linuxprogramme zu finden und nutze z.Z. die Win-Programme, für die ich noch nichts entsprechendes unter Linux habe.

Mit wine habe ich etwas 'rumexperimentiert und z.B. den CCE SP auf meiner Win-Installation zum laufen bekommen; mit den Win-Verzeichnissen ist das etwas tricky, am besten installiert man wohl neu in einem Windows-Fake.

Zum zocken ist Cedega am vielseitigsten (unterstützt die aktuelleren Spiele). Cedega ist zwar nicht gratis (ich habe irgendwo gelesen, das die älteren Versionen frei genutzt werden können) und widerspricht insofern der Debian-Philosophie, kann aber natürlich problemlos integriert werden. Wenn ich für ein aktuelles Spiel 45 oder 50 Euronen bezahle, fallen die paar Euros für die Cedega-Lizenz (die den Win-freien Rechner näher bringen) nicht ins Gewicht.

Grüße Malthea

Monk
15. July 2005, 12:06
Hi Monk,
Da gerade die Video-be und -verarbeitung viele Systemresourcen kostet, versuche ich äquivalente Linuxprogramme zu finden und nutze z.Z. die Win-Programme, für die ich noch nichts entsprechendes unter Linux habe.


Aber Du nutzt sie unter Linux?



Zum zocken ist Cedega am vielseitigsten (unterstützt die aktuelleren Spiele). Cedega ist zwar nicht gratis (ich habe irgendwo gelesen, das die älteren Versionen frei genutzt werden können) und widerspricht insofern der Debian-Philosophie, kann aber natürlich problemlos integriert werden. Wenn ich für ein aktuelles Spiel 45 oder 50 Euronen bezahle, fallen die paar Euros für die Cedega-Lizenz (die den Win-freien Rechner näher bringen) nicht ins Gewicht.


Ich habe eben auch ein wenig mit wine herumgespielt. Nachdem ich in der config von win98 auf winXP umgestellt habe, laufen auch etliche win-Programme problemlos. Lassen sich mit dem "normalen" wine garkeine 3D-Spiele starten. Ständig gibt es irgendwas zu meckern, sogar meinen heißgliebten ZSNES-Emu bringt er nicht zum Laufen. FMS (Modellbau-Flugsimu) installiert er zwar, aber beim Start verabschiedet sich das Proggi. Sind solche Sachen mit cedega spielbar, oder ist cedega eher auf kommerzielle (bekanntere) Software ausgelegt (möchte nämlich nicht die Katze im Sack kaufen / ich nutze ohnehin meistens freeware-Sachen / oder ältere Sachen GTA1 und GTA2 usw.)

malthea
15. July 2005, 13:27
Hi Monk,

Aber Du nutzt sie unter Linux?
Nein, noch hab ich Windows, also nutze ich das ganz pragmatisch auch (der CCE SP erzeugt eine CPU-Auslastung von 80 bis 100 Prozent und durch die Ressourcen, die wine "verbraucht", müßte die CPU für ein identisches Ergebnis länger arbeiten).

hier eine ganz gelungene Zusammenfassung zu Cedega:

http://forum.kanotix.net/viewtopic.php?t=7410

(Newsletter vom 29.April)

Ich habe auch hier noch eine 30-Tage-Trial vom neusten Cedega 'rumliegen (war in einer Zeitschrift), wenn du Interesse hast, würde ich suchen gehen.

Startest du mit wine die Progs auf der Win-Installation oder nutzt du ein Windows-Fake?

Grüße Malthea

Monk
15. July 2005, 19:32
Ich habe auch hier noch eine 30-Tage-Trial vom neusten Cedega 'rumliegen (war in einer Zeitschrift), wenn du Interesse hast, würde ich suchen gehen.


Oh, das wäre nett von Dir. Sind das binaries? Müssten es eigentlich, was ich bisher so über cedega gelesen habe.


Startest du mit wine die Progs auf der Win-Installation oder nutzt du ein Windows-Fake?

Grüße Malthea

windows-Fake. Ich habe mich nur heute ein wenig geärgert, da ich zuerst wine installiert hatte und damit klappte es eigentlich ganz gut. Nachher wurde ich dann wohl ein wenig übermütig und traf im Netz auf eine Seite mit älteren winex3-rpms (die sollen angeblich legal sein, da sie selbst kompiliert wurden). Da dachte ich mir, probieren wir das mal aus. Also habe ich mit yast das wine-Paket entfernt und winex installiert. Jetzt habe ich das Problem, daß er bei der Konfiguration ständig etwas von "wineserver läuft noch" meckert. Ich habe es dann trotzdem mal versucht, aber die bash kennt den Befehl "winex Beispiel.exe" nicht. Unter wine habe ich die Programme auf diese Weise - wine Beispiel.exe gestartet.

Wie sieht's denn aus mit der Entfernung von Paketen unter yast. Läßt er denn teilweise Daten zurück oder entfernt er alles komplett, was zu diesem Paket gehört (wohl eher nicht, das erklärt dann den noch laufenden wineserver).

Naja, jedenfalls ging wine, welches ich später neu installierte nun auch nicht mehr.

malthea
16. July 2005, 11:13
Hi Monk,

meine Suche wurde erfolgreich beendet - sowohl die Zeitschrift als auch die DVD fanden sich an. Ein Besuch auf der Cedega-Homepage ergab allerdings, daß die Testversion schon von Oktober 2004 ist, damals war sie von dort downloadbar. Sie ist auch nur 14 Tage uneingeschränkt nutzbar.

Das waren die schlechten Nachrichten und nun die guten: Sie funktioniert (hab ich gerade ausprobiert), die Installation mit dem Installer ist supereinfach und es werden sehr viele auch aktuelle Windowsspiele unterstützt:

http://www.transgaming.com/

Wenn dein eMail-fach das zuläßt (PN), kann ich dir die Einzelteile schicken: .deb 7,6 MB, rpm 7,6 MB, tgz 7,7 MB und Installer 17,9 MB. (Du wirst wohl alle brauchen, wenn du mit dem Installer arbeitest)

Warum mußtest du wine installieren? Soweit ich mich erinnere, war das bei den Standard-Susies immer mit dabei?!

Grüße Malthea

Monk
16. July 2005, 12:25
Erstmal ein ganzes dickes Danke für die Suchaktion :daumen:

Brauche ich die wirklich alle für den Installer? Auch die .deb-Dateien auf einem Suse-System? :ratlos:

Ich bin derzeit noch immer bei web.de. Die lassen glaube ich nur 5 MB zu. Kennt jemand einen Anbieter, der dem User größere Datenmengen gestattet? Wie wäre es denn wenn wir es auf filesharing-basis machen? Ich denke da so an das torrent-System, z. B. azareus. :D

malthea
16. July 2005, 13:17
Hi Monk,

Wenn der Installer einigermaßen sauber programmiert ist, wird er zuerst über prüfen, ob auch alles da ist, was er eventuell benötigt. Und wenn nicht...
web.de hat 12 MB, was für den Installer natürlich zu wenig ist und t-online hat 50 - was jetzt natürlich nichts nutzt. Von Bittorrent und Azareus habe ich GAR KEINE Ahnung, aber ich habe da ein Win- oder DOS-Programm zum File-Splitting (letsGoSplit oder so), das zerlegt Dateien und macht eine kleine Batch, die diese wieder zusammensetzt. Aus alten Unix-Zeiten habe ich auch noch eine vage Erinnerung an etwas entsprechendes...

Malthea

Monk
16. July 2005, 14:18
Was hälst Du davon wenn wir es mit lzma machen. Das Programm habe ich hier im Forum kennengelernt. Es ist sehr stabil, kostenlos und schnell installiert. Vor allen Dingen kann man Dateien in kleine Stücke aufteilen. Einfach die Datei packen und Häckchen auf Aufteilen setzen, gewünschte Größe eingeben und fertig. Diese kleinen Stücke kann man dann ganz schnell verschicken.

http://www.7-zip.org/download.html

Ich denke, daß wäre der schnellste und einfachste Weg, zumal das ein System ist, mit dem sich jeder schnell zurechtfindet. :D

seeigel
16. July 2005, 14:55
winrar kann auch spliten

malthea
16. July 2005, 15:30
Okai, kann losgehen!

Malthea

Monk
16. July 2005, 16:19
Okai, kann losgehen!

Malthea

Ich habe Dir meine email-Adresse als private Nachricht zukommen lassen.
:D

malthea
16. July 2005, 17:09
-und ich habe gerade ein Postfach gefüllt...

Malthea

Monk
16. July 2005, 17:14
-und ich habe gerade ein Postfach gefüllt...

Malthea

Bisher ist leider noch nichts angekommen. Wurden irgendwelche Fehlermeldungen während der Übertragung gemeldet? :D

malthea
16. July 2005, 18:05
Ich hab's noch weiter verkleinert und bis jetzt ist nix zurückgekommen!
Malthea

-und nun ist das Postfach voll.

Monk
16. July 2005, 21:34
Ich habe eben "glaube ich alles bekommen". Ich werde das aber erst morgen kontrollieren, da wir noch vorhaben, heute abend einen kleinen Film-Abend einzulegen, daher wird es mit Linux & Co. heute wohl nicht mehr viel werden.

1 Frage habe ich aber dennoch:

Ich habe eben mal aus reinem Interesse mit dem Befehl top in der Konsole die RAM-Auslastung der verschiedenen Windows-Manager überprüft.

Das Ergebnis verdutzt mich allerdings ein wenig.

KDE: 124 MB
xfce: 122 MB
Blackbox: 112 MB
fvwm2: 114 MB

Das möchte ich irgendwie nicht ganz glauben, da die Blackbox wesentlich flüssiger läuft als KDE (z. B.). Oder werden ggf. im Hintergrund KDE-Bibliotheken hochgeladen, die für den reibungslosen Ablauf einiger Applikationen zwingend erforderlich sind.

ac-chan
17. July 2005, 04:51
Was sind das für Werte? Nur für den eigentlichen WindowManager oder für den WM und all sein Subprogramme/von ihm aufgerufenen Programme?

Monk
17. July 2005, 05:45
Für alles zusammen. :D

ac-chan
17. July 2005, 05:50
Dann kann da z.B. auch openoffice drunter sein. Das ghat GAR KEINE Aussagekraft.

Und gute nacht.

Monk
17. July 2005, 11:40
Was heißt, das hat garkeine Aussagekraft? Open Office läuft doch nicht im Hintergrund, ohne vorher gestartet zu werden. Das könnte ich doch zumindest in der Taskleiste des KDE erkennen. Es ist doch wohl trotzdem äußerst seltsam, daß alle Window-Manager unter gleichen Bedingungen identische Werte aufweisen, obwohl man eigentlich davon ausgehen sollte, daß es hier gravierende Unterschiede geben sollte.

Ich habe jetzt nochmal nachgeschaut. X (ich vermute mal, damit ist der x-server gemeint) verbraucht bei allen um die 96 MB +/- 4 MB. Vielleicht ist das für Dich nun aussagekräftiger. Ich bin gerne bereit, Dir mehr Infos zu geben, aber ich weiß bisher nicht, wie ich das anstellen soll. :D

DerEineRing
16. August 2005, 23:36
Ich erspare es mir, einen neuen Beitrag zu eröffnen und schreibe das gleich hier rein. Ich habe bei mir SuSE auf den "primären Master" (also hdb) installiert. Wobei auf hdb3 Linux liegt (ReiserFS) und hdb4 als Datenpartition gedacht ist (ext2).

Mir ist nun folgendes nicht ganz klar: Wenn ich Daten auf /home/benutzername schreibe, sind die auf hdb3. Will ich nun Daten auf die hdb4 schreiben, muss ich diese doch erst mounten, unter /media oder /home oder was weiß ich. Richtig? Muss dann auf hdb4 auch dieser Mist von wegen /dev, ... erstellt werden?

LigH
17. August 2005, 00:15
Das Konzept des "Mountens" (Einbinden eines Dateisystems als Verzeichnis) ist also immer noch nicht klar.

Du darfst nicht glauben, dass der Inhalt jedes Zweiges des "Verzeichnisbaumes" von Linux auch wirklich als Dateien in Dateien einer Partition abgebildet ist! Beispielsweise sind im virtuellen Verzeichnis "/proc" Informationen über Prozesse und das System als "virtuelle Dateien" abgelegt, die aber nirgends auf die Platte geschrieben werden, ebenso enthält "/dev" virtuelle "Dateien" auf Geräte, der Inhalt des Verzeichnisses existiert aber nirgends wirklich auf irgend einem Datenträger. Und "/boot" existiert schon, noch bevor "/" mit einer Partition verknüpft wird.
__

Du könntest ohne weiteres alle echten Verzeichnisse auf einer Partition haben, "/home" auf einer ganz anderen Partition, und zum Beispiel "/data" (wenn du es so nennen willst) auf einer ganz anderen. Einige "Mount-Punkte" lassen sich schon beim Installieren festlegen. Willst du nachträglich die Struktur erweitern, kann es nötig sein, Systemdateien zu überarbeiten (z.B. die Datei "fstab").

Nehmen wir mal an, du wolltest auf das Dateisystem der Partition hdb4 so zugreifen, dass es unter dem Verzeichnis /data erscheint. Dann müsstest du ein leeres Verzeichnis /data erzeugen, und als Nutzer "root" mit dem Befehl "mount [-Optionen...] /dev/hdb4 /data" das Dateisystem in dieses leere Verzeichnis einhängen. Damit das Einhängen zukünftig beim Systemstart immer automatisch passiert, muss der Mount-Befehl (oder zumindest dessen Wirkung) dann in Systemdateien eingetragen werden. Häufig wird die fstab dafür verwendet.

Trekkie2
17. August 2005, 10:39
Ich erspare es mir, einen neuen Beitrag zu eröffnen und schreibe das gleich hier rein. Ich habe bei mir SuSE auf den "primären Master" (also hdb) installiert.
Nee,
Primärer Master -> hda
----"------ Slave -> hdb
Sekundärer Master -> hdc
-------"------- Slave -> hdd


Mir ist nun folgendes nicht ganz klar: Wenn ich Daten auf /home/benutzername schreibe, sind die auf hdb3. Will ich nun Daten auf die hdb4 schreiben, muss ich diese doch erst mounten, unter /media oder /home oder was weiß ich. Richtig? Muss dann auf hdb4 auch dieser Mist von wegen /dev, ... erstellt werden?
Also zunächst mal ist das echt kein Mist, sondern sehr flexibel und einfach praktisch! Man muß es halt einmal verstanden haben.
Wenn Du SuSE verwendest, dann hast Du vermutlich während der Installation bei der Hilfe zur Partitionierung diese Daten angegeben. Der YaST war dann so nett und hat die Daten in die Mount-Tabelle geschrieben:
/etc/fstab
Da steht für jede zu mountende Partition eine Zeile, welches Device wohin gemountet werden soll, zu welchem Zeitpunkt (in Deinem Fall beim Booten) und ein paar Optionen - schau Dir die Datei mal an. Steht da für /home ein Eintrag drin?

DerEineRing
17. August 2005, 13:31
Nee,
Primärer Master -> hda
----"------ Slave -> hdb
Sekundärer Master -> hdc
-------"------- Slave -> hdd

Richtig, Tippfehler.

---

Das mit dem "Mist" war nicht wirklich ernst gemeint, ich hab nur derzeit überhaupt keinen Überblick. Ich denke wahrscheinlich immernoch in Windows, da hab ich im Explorer die einzelnen Platten und Partitionen ganz klar getrennt. C: nur für Daten wird kaum einmal angesprochen (sprich Dateien gespeichert oder gesucht). Wenn ich etwas mache, mache ich das unter D: und klappte dort alles auf. Am liebsten wäre es mir, mann könnte eine Art zweites "/" erstellen, wo dann die Daten rein kommen. Dann käme ich zumindest mit meiner Windows-Denkweise weiter.;D

Ich könnte mir aber, wie LigH geschrieben hat, ein Verzeichnis unter "/" erstellen (in dem Fall "data") und dort alle notwendigen Partitionen mounten. Da könnte ich auch gleich alle Laufwerke und Windows-Partitionen (3x IDE-Platte und 1x S-ATA) mit reinhängen oder will Linux das in speziellen Ordnern wissen?

DerEineRing
17. August 2005, 16:38
So, ich hab jetzt mal meine 2. Linuxpartition unter /data gemountet. In dem Ordner sind jetzt wieder andere Ordner angelegt, z. B. games, lib, bin, src. Was soll denn das? Hab ich nie erstellt?

Trekkie2
17. August 2005, 16:43
So, ich hab jetzt mal meine 2. Linuxpartition unter /data gemountet. In dem Ordner sind jetzt wieder andere Ordner angelegt, z. B. games, lib, bin, src. Was soll denn das? Hab ich nie erstellt?
Was gibt denn mount aus?
Ist da im moment was "hin"gemountet, oder ist das der Inhalt des Verzeichnisses?

Achja, häng einfach mal Deine /etc/fstab an...
...und vielleicht sicherheitshalber mal die Ausgabe von ls -l / (z.B. mit ls -l / > uebersicht.txt)

DerEineRing
17. August 2005, 19:47
Was gibt denn mount aus?
Ist da im moment was "hin"gemountet, oder ist das der Inhalt des Verzeichnisses?

Achja, häng einfach mal Deine /etc/fstab an...
...und vielleicht sicherheitshalber mal die Ausgabe von ls -l / (z.B. mit ls -l / > uebersicht.txt)

Was jetzt "was gibt mount aus"? Mount brachte keiner Fehlermeldung, sondern hat ganz normal gemountet, nur eben waren jetzt auch unter /data/hdb4 diese ganzen Ordner, die ich nicht angelegt habe. In hdb4 ist nicht gemountet (geht das überhaupt)?

Soll ich die /ect/fstab an /data/hdb4 anhängen?

***

Nachdem ich kurz unter XP war, hab ich jetzt wieder SuSE laufen und musste die hdb4 neu mounten. Jetzt sind hier ein paar Merkwürdigkeiten passiert:
1.) Wollte eine txt-Datei zum Versuch mal aus /windows/d nach /data/hdb4 kopieren, wurde verweigert.
2.) Speichern einer neu erstellten Datei in OpenOffice unter /data/hdb4 wurde auch verweigert.
3.) Öffne ich /data/hdb4 im Konqueror, sind dort keine Ordner wie oben genannt, obwohl alles gemountet wurde.
4.) Unter KDiskFree erscheint für hdb4 als Mountpoint /data/hdb4. Klicke ich hier auf Rechtsklick und dann auf Dateiverwaltung öffnen, öffnet sich ein neuer K-Fenster und die Ordner "game" usw. sind da. Mit einfügen kann ich auch die txt-Datei einfügen. Über Konqueror geht das weiterhin nicht.
5.) Mir fiel weiter auf, dass nachdem ich die txt-Datei verschoben habe, plötzlich unter KDiskFree 2 Einträge für die hdb4 stehen. Einmal mit Mountpoint /data/hdb4 und einmal mit MP /usr

... eine Problemlösung eröffnet sofort 5 neue Fragen und Probleme.

LigH
17. August 2005, 19:55
Soll ich die /ect/fstab an /data/hdb4 anhängen?
:eek: Bitte was?!

Kann man eine Text-Datei an ein Verzeichnis oder an ein Dateisystem anhängen? - Nein, du sollst den Inhalt der Datei hier mal im Forum veröffentlichen (an deine nächste Antwort anhängen).

4) und 5) weisen nämlich auf ein ziemliches Durcheinander hin.

DerEineRing
17. August 2005, 20:03
4) und 5) weisen nämlich auf ein ziemliches Durcheinander hin.

Im meinem Kopf? Hast du recht. :D

Ich soll die /ect/fstab anhängen, ok. Nur: WO?
Welche Textdatei meinst du?

Sorry, ich hab aber gerade total die Übersicht verloren. Vielleicht sitze ich heute schon zu lange vor dem Rechner.

LigH
17. August 2005, 20:09
Die Datei "/etc/fstab" ist eine Textdatei. Die kannst du dir anzeigen lassen. Die kannst du auch in dein Home-Verzeichnis kopieren (cp /etc/fstab ~/fstab.txt), und diese Kopie als Anhang an deine Antwort hier im Forum anhängen.

DerEineRing
17. August 2005, 20:36
OK, hier kommt die.

*freu* Ein Dateianhang der unter Linux erstellt wurde. *doppelfreu*

edit:
Ich hab gerade mal gesucht, wie ich die fstab editieren muss, wenn ich will, dass die hdb4 immer unter /data gemountet werden soll. Alles was ich fand waren sachen wie öffne ich die fstab oder wie speichere ich die, aber nichts welche Änderungen vorgenommen werden müssen.

LigH
17. August 2005, 20:56
/dev/hdb3 / reiserfs acl,user_xattr 1 1
/dev/hdb4 /usr ext2 acl,user_xattr 1 2
...
Erste Zeile: Klar, so soll das sein.
Zweite Zeile: Nanu, die Partition "/dev/hdb4" ist ja schon längst als "/usr" eingebunden; hast du das bei der Installation von Linux damals schon so eingestellt? Dadurch ist nun offenbar das für das System wichtige Verzeichnis "/usr" bereits auf der Platte "/dev/hdb4" installiert worden. (Was war da alles drin - Anwendungsprogramme, oder noch was wichtigeres? Auf jeden Fall eine ganze Menge!)

Wenn du jetzt einfach so diese Verknüpfung lösen würdest, würde Linux wohl beim nächsten Neustart Schwierigkeiten kriegen. Da wäre planvolles Vorgehen absolut notwendig!

Die folgenden Schritte müssten also unbedingt so vorgenommen werden, wie beschrieben (und bevor du das tust, warte erst mal noch, bis andere ihre Meinung dazu gesagt haben, denn ich bin nicht der ultimative Linux-Profi):

- /etc/fstab editieren, und in der zweiten Zeile "/usr " ersetzen durch "/data"
- # init 2 (XWindows herunterfahren, 1-Nutzer-Zugriff! Ab jetzt nur noch Konsole!)
- # umount /dev/hdb4
- # mount -w /dev/hdb4 /data
- den gesamten Inhalt von /data nach /usr verschieben ...
- erst danach neustarten (z.B. # init 6)

Die "#" habe ich nur da hingeschrieben, um zu verdeutlichen, dass man da als root angemeldet sein muss (z.B. per "su" an der Konsole), die sind nicht einzutippen!

Wie man den gesamten Inhalt verschiebt (inklusive aller Unterordner), weiß ich noch nicht genau, da müsste man erst mal schauen, wie die Syntax von "mv" genau ist. Aber wenn man schon mal an der Konsole als root angemeldet ist, sollte das auch gleich hier passieren. Immerhin müssen hier Eigentums- und Zugriffseigenschaften erhalten bleiben.

Also das ganze erst mal als "Diskussionsgrundlage" ansehen.

ac-chan
17. August 2005, 20:59
wenn du nicht weisst, wo du infos findest, dann tippe mal folgendes in eine shell:
apropos stichwort
das liefert ein Liste mit man pages wo in der allgemeinen (kurzen) Beschreibung das wort vorkommt. Bei
apropos fstab erhalte ich unter anderem:
fstab (5) - static information about filesesytems
als tips du man fstab ein und oh wunder eine da steht doch schon eine menge. Aus erfahrung, empfehle ich dir ausser dem die man page von mount durchzulesen. Dann solltest du recht gut informiert sein.

LigH hat soweit erst einmal recht. der kopierbefehlt lautet
mv /data /usr

LigH
17. August 2005, 21:08
als tips du man fstab ein
Könnte man leicht für ein versehentlich vertipptes "als tips du mal fstab ein" halten; um's besser erkennbar zu gestalten:

apropos fstab - findet Manual-Pages, in denen "fstab" als Thema enthalten ist

An der "(5)" erkennt man, dass diese Information im "Kapitel" 5 des Manuals enthalten ist. Welche Kapitel es gibt, erfährt man mit man man (Beispiele: 1 = Konsolen-Befehle; 5 = Systemdateien; 8 = nur für "root" verfügbar)

man 5 fstab - zeigt die Hilfe zur System-Datei "fstab" an

man 8 mount - zeigt die Administrator-Dokumentation für den Befehl "mount"
__

@ ac-chan:

Das Verzeichnis /data soll danach aber schon noch (leer) erhalten bleiben, soll ja ein Mountpoint bleiben.

ac-chan
17. August 2005, 21:13
Die Zahl nach man, kann man weglassen, wenn es nur eine man seite gibt. Sie ist aber wichtig, das man sie angibt, wenn es mehrere gibt. Denn nur so kann man die gewünschte auswählen.

mv /data/* /usr

gelöscht würde /data eh nicht, weill es ein Mountpoint ist und solange dort etwas gemountet ist, kann man sie nicht verschieben und auch nicht löschen.

DerEineRing
18. August 2005, 09:33
Wenn ich die Kopierbefehle richtig verstanden habe, kopiert mv /data /usr einfach nur die Daten und mv /data/* /usr verschiebt die (unter /data weg, unter /usr hin).

***

@ LigH

Also mit meinen mehr als nur bescheidenen Linuxkenntnissen nach, habe ich das nicht so gesehen, dass /usr auf der hdb4 installiert wurde. Ich dachte eher, die hdb4 wurde unter /usr gemountet, weil /usr unter Mountpoint steht.

***

Gehört jetzt nicht direkt zu dem Problem, aber heute ist mir beim Start des Konquerors etwas aufgefallen. Ich hatte oben in der Eingabezeile einen Ordner aufgewählt, der "media:/" heißt, nicht /media. Dort waren ALLE Partitionen (außer der Swap) mit Festplattensysmbole drin, unter /media steht davon aber nichts. Konnte auch auf ale, bis auf die S-ATA zugreifen. Was ist denn das nun schon wieder?

Trekkie2
18. August 2005, 09:54
Wenn ich die Kopierbefehle richtig verstanden habe, kopiert mv /data /usr einfach nur die Daten und mv /data/* /usr verschiebt die (unter /data weg, unter /usr hin).
Ne, auf keinen Fall probieren :so-nicht:
mv steht für move - verschiebe! Benennt aber auch gleichzeitig um (wieder ein Unterschied zu DOS, die Trennung dort ist aber auch ziemlicher Unfug, bzw. einfach unnötig)
Das Verschieben von großen Verzeichnisbäumen bereitet mir auch immer Kopfweh, daher sollte man da ganz präzise nach Anleitung gehen: Dein Befehl würde vermutlich (ich würds nicht probieren) jeden Eintrag aus dem Verzeichnis /data/ nach /usr verschieben und umbenennen - wäre gar nicht gut!

Das was LigH geschrieben hat, tut das Gewünschte: Das Verzeichnis /data wird zum Verzeichnis /usr umbenannt, das alte /usr gelöscht. Das macht aber Nichts, weil /usr ja nach dem Aushängen von /dev/hdb4 (mit umount /dev/hdb4) nur noch ein leeres Verzeichnis ist.

Also als Zusammenfassung: Ich würde LigHs Anleitung Schritt für Schritt buchstabengetreu befolgen!

***
Also mit meinen mehr als nur bescheidenen Linuxkenntnissen nach, habe ich das nicht so gesehen, dass /usr auf der hdb4 installiert wurde. Ich dachte eher, die hdb4 wurde unter /usr gemountet, weil /usr unter Mountpoint steht.
Ich glaube, hier liegt das Problem - das ist das Selbe. Durch diesen Eintrag wird jeder Lesezugriff auf das Verzeichnis /usr als Lesezugriff auf die Festplattenpartition /deb/hdb4 "umgelenkt". Ebenso wird jeder Schreibzugriff (Installation) als Schreiben auf die Platte verstanden. Das mounten ordnet die physikalische Einheit /dev/hdb4 der logischen Einheit /usr zu - das wird 1:1 abgebildet.

Das mit /media muß ich mal probieren...

[edit:]
An dem mv-Beispiel sieht man übrigens sehr schön, was der Erklär-Bär gestern geschrieben hat: Man kann als root sehr schnell sehr viel kaputt machen - und muß sich dafür noch nicht mal anstrengen :hm:

DerEineRing
18. August 2005, 11:05
So, wie nicht anders zu erwarten, ging was schief. Hab alles so gemacht wie's LigH geschrieben hat, dann klingelte das Telefon und als ich fertig war, hab ich weiter getippt und gleich mit "init 6" weitergemacht und dabei "mv /data /usr" vergessen.

Nach dem Neustart, startet nur noch die Konsole. Dort steht was von "Starting device KDM --------------------> unused"

Hab jetzt nochmal "mv /data /usr" eingegeben, der sagt mir aber was von "/usr busy". War's das für mein Linux?

Trekkie2
18. August 2005, 11:36
Nein, da ist (hoffentlich) noch Nix schief gegangen. Allerdings wenn sowas passiert: Erst fragen, dann rumprobieren!

Ist nicht böse gemeint, aber wenn man mit root-Rechten unterwegs ist, sollte man sehr genau wissen, was man tut!

Poste bitte mal die Ausgabe des mount-Befehls, soll heißen tippe "mount" ein und poste dann das Ergebnis (die ersten beiden Spalten reichen)

DerEineRing
18. August 2005, 13:54
ok, nach dem Login als root und "mount" kam folgendes:

/dev/hdb3 on /
/proc on /proc
/sysf on /sys
...
und weiter unten stand noch
/dev/hdb4 on /data

LigH
18. August 2005, 13:58
Weiter - nachdem du beim nächsten Start als Startoption bei GRUB eine "2" eingegeben hast:

- Existiert das Verzeichnis /usr noch? ("ll /")
- sind darin Dateien enthalten? ("ll /usr")

Trekkie2
18. August 2005, 14:02
Kommt /usr in der Ausgabe des mount-Befehls nicht mehr vor?
Wieso ist /usr dann busy?

[edit:]
Genau, der Erklär-Bär war wie immer schneller...
...und diesmal noch einen Schritt weiter!

[edit2:]
ac-chan, ich hab Deine Erklärung zum mv-Befehl erst jetzt gesehen - sonst hätte ich da natürlich nicht nochmal angefangen...
...puh, ich geh jetzt ins Wochenende!

DerEineRing
18. August 2005, 14:54
Weiter - nachdem du beim nächsten Start als Startoption bei GRUB eine "2" eingegeben hast

Du meinst die ganz normale Bootoption für Linux, nicht für Windoof? GRUB liegt bei mir auf Diskette, nicht im MBR, sollte aber keinen Unterschied machen.

DerEineRing
19. August 2005, 11:47
Du meinst die ganz normale Bootoption für Linux, nicht für Windoof? GRUB liegt bei mir auf Diskette, nicht im MBR, sollte aber keinen Unterschied machen.

Scheinbar war dem so.

/usr existiert noch. Unter /usr steht folgendes:

drwxr-xr-x 2 root root 48 Jun 21 14:41 .
drwxr-xr-x 23 root root 536 Aug 19 2005 ..

Was die Punkte sollen weiß ich nicht.

ac-chan
19. August 2005, 12:00
"." ist das aktuelle verzeichnis.
".." ist das nächst höhere Verszeichnis.
Das sind keine echten Datein/Ordner, sondern werden immer mit angezeigt.

Nun kopierst du einfach alles von /data nach /usr.
mv -r /data/* /usr/

DerEineRing
20. August 2005, 10:36
Nun kopierst du einfach alles von /data nach /usr.
mv -r /data/* /usr/

Die Option "-r" kennt der Befehl "mv" nicht. War auch unter "mv --help" nicht aufgelistet.

ac-chan
20. August 2005, 15:28
Ja kommt auf die Version an. Auf meinem Debian, der kennt die nicht. In der man page auf FSF(?) war es drinnen und soll für rekursives verschieben sorgen.

DerEineRing
20. August 2005, 15:52
Kann ich auch einfach "mv /data/* /usr" versuchen oder ist das "-r" wichtig?

ac-chan
20. August 2005, 21:34
Probiere es mal erst mit -r (oder auch groß, ist das selbe). Im man ist es nicht, aber in der info seite(info coreutils mv).

DerEineRing
21. August 2005, 10:19
Probiere es mal erst mit -r (oder auch groß, ist das selbe). Im man ist es nicht, aber in der info seite(info coreutils mv).

Hab s jetzt nochmal versucht: "-r" will der nicht haben. Da kommt dann invalid Option --r. Eingegeben habe ich exakt "mv -r /data/* /usr/".

Wenn du mir sagst, was du mit dem -r bezweckst, kann ich mal unter --help nachsehen, obs was entsprechendes gibt.

LigH
21. August 2005, 12:30
"-r" = "rekursiv" vom jeweiligen Verzeichnis ausgehend durch alle tieferen Unterverzeichnisse gehen; bei "cp" wäre der Parameter unbedingt notwendig, soweit ich mich erinnere...

DerEineRing
21. August 2005, 13:18
"-r" = "rekursiv" vom jeweiligen Verzeichnis ausgehend durch alle tieferen Unterverzeichnisse gehen

Das ist die Definition von "-r" nur wa smacht es. Werden wenn ich nur "mv ..." angebe nur die Dateien im aus dem Verzeichnis "/data" nach "/usr" kopiert und die Unterverzeichnisse aus Acht gelassen?

LigH
21. August 2005, 14:04
Wenn ich täglich mit Linux arbeiten würde, wüsste ich so was auch auswendig; zur Zeit hab ich aber kein Linux hier. Du wirst dir also, um das genau zu wissen, selber mal ein paar Verzeichnisse und Dateien anlegen müssen, um das zu testen.

Zumindest scheint es mir wahrscheinlich, dass "mv" ohne "-r" nur Dateien im gewählten Verzeichnis verschieben würde, aber nicht komplette Unterverzeichnis-Äste. Aber unter Linux läuft so einiges anders als unter Windows!

Henrik
21. August 2005, 17:38
@DerEineRing
Ich empfehle dir dich bei http://www.linuxfibel.de/ und http://www.linuxeinsteiger.info/ einzulesen.
Des weiteren Automount und Autofs : http://www.linuxfocus.org/Deutsch/January2001/article141.shtml

DerEineRing
21. August 2005, 20:12
@ Hendrik

Ich versuche so weit wie möglich auf Konsole zu verzichten. Ich weiß, dass das von vielen Linuxusern ungern gesehen wird, ist mir aber wurscht. Ich hab nicht die Zeit, mich mit den ganzen Befehlen zu befassen, da ich mich eh "nur" Stück für Stück mit Linux befassen will. Da wird zu Zeitintensiv. Wer erstellt denn heute noch unter Windows seine Ordner über Texteingaben, kaum einer? Grafische Anwendungen sind einsteigerfreundlicher.

Die linuxfiebel ist ja nun das letzte das ich einen Einsteiger empfehlen würde, sorry, sehr Konsolenorientiert, da eher noch selfLinux, das ist nicht ganz so extrem. Die Zweite Page kenne ich nicht, aber Danke für den Link, mal sehen.

Ist jetzt hier zwar offtopic: Konsole und Shell mögen zwar vieles vereinfacher, aber wenn Linux zu sehr auf Texteingaben konzentriert ist und alle Einsteigerseiten sich nur darauf konzentrieren bzw. bestimmte Eingriffe nur so zu machen sind, braucht man sich nicht zu wundern, dass viele vor Linux zurück schrecken. Es würde leichter fallen, die Einarbeitung über grafische Anwendungen zu machen, wie unter Win, und wenn man damit zurecht kommt, Linux vielleicht mehr nutzt als Windows und bestimmte Zusammenhänge verstanden hat, kann man sich mit Konsole befassen. Meine Meinung, aber damit stehe ich wohl ziemlich alleine da.

***

Ich werde mal sehen, ob ich unter "mv --help" was finde was "mv -r" entspricht.

Henrik
21. August 2005, 21:10
@DerEineRing
Ich kann deine Argumentation gut verstehen,aber leider gibt es in LINUX einige Lösungen zu Problemen die nicht (oder noch nicht) mit grafischer Oberfläche zu realisieren sind. Als Beispiel die Installation eines neuen Grafikkartentreibers.,ganz abgesehen von Programmen die nicht als RPM oder per apt vorliegen,da läuft nichts ohne Konsole.
Ich meinte auch nicht das du die Linuxfibel auswendig lernen solltest,aber die grundlegenden Struckturen des Dateisystems,Programme und Abhängigkeiten sollten einigermaßen verstanden sein,sonst gibt es nur Frust.
Die Schreibstrucktur von Befehlen sollte auch nicht unbekannt sein...cd /home/DerEineRing.
Linux bedeutet sich mit Linux auseinander zu setzten ,Schritt für Schritt,jeder nach seinem Tempo und Verständnis,da gehört die Konsole dazu,ob du das gut findest oder nicht.
Selbst bei (fast) komplett GUI-geführten Distributionen a la Suse,muß du z.b.apt per Hand einrichten,dann erst grafische GUI (Synaptik)....was ich sagen will - auf die Konsole triffst du immer wieder.Ich denke das in Zukunft immer mehr Anwendungen grafische Oberflächen bekommen,aber niemals alle.
Und was KDE und Co in den letzten Jahren an Komfort gebracht haben ist gigantisch und die Zukunft unter Linux sieht sehr bunt und 3D aus.
Aber es war nicht,ist nicht,wird niemals Windows sein !! (zum Glück)

DerEineRing
22. August 2005, 09:45
Mein persönliches Problem mit Konsole: Ich bin ein visueller Typ. Ich muss sehen was der Rechner macht, z. B. das kopieren von Dateien von a.) nach b.) oder das erzeugen eines Ordners, was unter Konsole nicht der Fall ist. Damit habe ich Probleme, war schon früher unter DOS so. Ich wusste wie genau wie mein Verzeichnisbaum aussieht und ich hab auf dem Rechner ein ziemlich aufgeräumtes System.

Möchte man eine Operation A ausführen und bekommt Ratschlage wie man das unter Konsole macht (wie es z. B. in der ComputerBILD gemacht wurde, als da von einiger Zeit mal eine Linux-CD beilag), klappt das zwar, aber man weiß nicht was man gemacht hat, kann es selten nochmal machen (wieder visueller Typ) und man sieht nichts rechts und links (welche ptionen hatte die grafische Anwendung gleich noch?), den kaum einer wird erst "befehl --help" um einen kompletten Überblick zu bekommen.

Gut, die paar Sachen, die (noch) nicht unter Grafik funktionieren, Pech gehabt, muss ich durch.

scrat
22. August 2005, 11:19
hey!

also ich persönlich arbeite viel lieber mit der konsole als mit der grafischen, weil man auf der konsole fast immer sieht was abgeht (mit z.b. -v als option für --verbose).

zu eurem 'mv' problem: bei mv gibt es keine -r option, da mv IMMER auch die unterverzeichnisse und -datein mit verschiebt.
etwas offtopic: -r und -R ist nur in den meisten fällen (z.b. bei cp) gleich, grundsätzlich würde ich aber -R empfehlen, da das häufiger für --recursive steht als -r...


mfg
scrat

Trekkie2
22. August 2005, 12:15
Hallo Leute,
die Diskussion um Konsole oder grafische Oberfläche ist hier fehl am Platze.

DER, hast Du zu -r was gefunden?

So wie ich das sehe, funktioniert das ohne -r
Einfach LigHs ersten Vorschlag:
mv /data /usr
Da es bei einem VerzeichnisBAUM ja ausreicht, die Wurzel zu verschieben, werden die Ebenen darunter entsprechend mitverschoben. Z.B. "weiß" das bin von /usr/bin ja nicht, daß es Unterverzeichnis von /usr ist, sondern /usr "weiß", daß es ein Unterverzeichnis namens "bin" hat - wer will, darf gerne "weiß" durch "Pointer" ersetzen...
Oder umgekehrt: Wenn ein Unterverzeichnis von /data/bin nicht korrekt nach /usr/bin verschoben werden würde, würde es ja verloren gehen, weil es keinen Eintrag mehr gibt, der darauf zeigt.

Ich habs mal mit 2 Ebenen getestet, da hats geklappt - beide Ebenen wurden korrekt verschoben, aber wie das ist, wenn eines davon ein Mountpoint ist, weiß ich auch nicht...

ac-chan
22. August 2005, 16:39
Zum x-ten male. Auch bei mir steht es nicht drinnen in der Man, aber es gibt halt Versionen wo es -[r|R}] gibt.
http://www.research.att.com/~gsf/man/man1/mv.html
Und die müssten es eigentlich wissen oder? :cool:

DerEineRing
23. August 2005, 10:25
Also, "mv /data /usr" brachte die Fehlermeldung mit "Device or ... busy".
"mv /data/* /usr" brachte zumindest mal keine Fehlermeldung. Der Cursor ruschte eine Zeile weiter runter, die Zeile selber blieb aber meer, kein "linux~:". Ich konnte dort aber was reinschreiben, was Linux aber nicht weiter interessierte.

Ob's was anderes für die Option "-r" gibt, hab ich jetzt vergessen nachzusehen, werd' ich dann gleich nochmal machen.

Trekkie2
23. August 2005, 11:05
Halt!
Du weißt schon, daß das eine Weile dauert, weil richtig viel Schotter von einer Platte auf die andere geschrieben werden muß?

Wie lange hast Du denn gewartet? War die FestplattenLED an bzw. hat heftig geblinkt?

Ich hoffe, Du hast den Befehl nicht abgebrochen...

scrat
23. August 2005, 11:43
hey!

habe oben ja mal angemerkt dass du -v angeben kannst - hättest du das gemacht würdest du auch genau sehen was abgeht.
ansonsten ist nur ne leere zeile zu sehen (wie bei dir) und die verschwindet erst wieder wenn er mit dem verschieben fertig ist...

zu mv und -r: unter standard-linux-distris existiert diese option nicht!


mfg
scrat

DerEineRing
23. August 2005, 12:31
Ich krieg' alles kaputt.

Nachdem der Befehl eingetippt wurde, hat der angefangen zu arbeiten, LED war durchweg an. Bin 3 Schritte zurück gegangen, um den ja nicht zu stören. Nach einer Weile war die LED aus, ging auch nicht mehr an, Computer war auch "ruhig". Am Monitorbild änderte sich trotzdem nichts. Hab da ca. 10-12 Minuten gewartet, dann, trotz bedenken, abgebrochen.

Jetzt Neustart, nachdem ich deinen Beitrag gelesen habe, und es kommt nicht mehr "linux:~", sondern "none:~", dann erstmal richtig :kotz:und :wall: und das hier geschrieben.

:ratlos:

Henrik
23. August 2005, 12:41
Ich krieg' alles kaputt. ..quatsch das passiert jedem,nur nicht aufgeben oder durchfrusten...

LigH
23. August 2005, 12:50
Ich bin mir jetzt nicht mehr ganz sicher, worin genau der Unterschied zwischen den Run-Leveln 1, 2 und 3 bestand: Einmal war ein Unterschied, ob es nur eine Hauptkonsole und so nur eine Anmeldemöglichkeit gab (ansonsten könnte man umschalten mit {Strg+Alt?}+F1/F2/F3/F4... und sich mehrfach anmelden, und hier nachschauen, was sich dort tut), und einmal war ein Unterschied, ob Netzwerkdienste gestartet werden.

Abgesehen davon...

Es gibt noch eine Möglichkeit, länger dauernde Prozesse im Hintergrund zu starten, indem man der Kommandozeile noch ein " &" anhängt. Dann wird einem die Prozess-ID als Nummer gemeldet. Mit dem Befehl "ps" kann man dann schauen, welche Prozesse noch aktiv sind, und mit "kill Prozess-ID" eventuell einen laufenden Hintergrundprozess abbrechen, wenn sich nichts mehr tut. Dann hat man immer noch eine Eingabeaufforderung zur Verfügung.

Dass durch eine Verschiebung zwischen /data und /usr die Verwaltung von Nutzerkonten und -anmeldungen kaputt geht, halte ich aber für höchst seltsam...

Henrik
23. August 2005, 12:56
Mit Strg ALT F4 kommt man zwar auf nur Konsole,X läuft glaube ich aber noch im Hintergrund.Zum Abschalten init 2 oder 3.
Init 5 zum Starten von X + KDE ,falls das mit Runlevel gemeint war.

Trekkie2
23. August 2005, 12:59
Ich krieg' alles kaputt.
Falls Dich das tröstet: Ich auch :hm:

Aber jetzt schauen wir erstmal, was jetzt wo ist und ob/wie man das retten kann...


Jetzt Neustart, nachdem ich deinen Beitrag gelesen habe, und es kommt nicht mehr "linux:~", sondern "none:~"
OK, wie jedes Mal:
1. Was wird gemeldet, wenn Du "mount" tippst?
2. Was ergibt "ls -l /usr"
3. Was kommt bei "ls -l /data"


[edit]-------------------------------------------------------------------------
Achso, für LigH die Runlevel mit more /etc/inittab
# Die hübsche Erklärung stammt von SuSE 9.2
#...
# runlevel 0 is System halt (Do not use this for initdefault!)
# runlevel 1 is Single user mode
# runlevel 2 is Local multiuser without remote network (e.g. NFS)
# runlevel 3 is Full multiuser with network
# runlevel 4 is Not used
# runlevel 5 is Full multiuser with network and xdm
# runlevel 6 is System reboot (Do not use this for initdefault!)

Runlevel 2 (Multiuser) war also eigentlich oK für diese Operation - schon recht seltsame Sache!

LigH
23. August 2005, 14:03
@ Henrik:

Im Run-Level 2 zu starten, hatte ich doch schon läääääängst empfohlen ^ ... ;)

scrat
23. August 2005, 14:12
hey!

kenne mich mit suse zwar nicht so aus, aber normalerweise ist linux der name deines rechners und der ist halt jetz none - also nicht weiter schlimm...
also rechnername:verzeichnis (z.b. linux:~ oder linux:/etc).


mfg
scrat

Trekkie2
23. August 2005, 14:42
Ich glaube schon, daß da was ernsthaft nicht stimmt. Vermutlich findet er "/usr/bin/hostname" nicht mehr, aber wo genau der Prompt festgelegt wird, weiß ich nicht, daher will ich mich da auch nicht festlegen...

DER, Du kannst auch gerne mal die Datei
"/var/log/boot.msg"
packen und hier anhängen - ich kann zwar nicht versprechen, daß ich darin was finde, aber es gibt bestimmt Leute, die damit richtig was anfangen können. Wichtiger ist allerdings, was ich oben gefragt habe.

Henrik
23. August 2005, 18:53
@LigH
Ich bin halt (wie immer)zu spät... :heul:
mv + r Option gibt es nicht,hier Ergebnis von mv --help
(falls das nicht auch schon wieder zu spät ist)

Usage: mv [OPTION]... [-T] SOURCE DEST
or: mv [OPTION]... SOURCE... DIRECTORY
or: mv [OPTION]... -t DIRECTORY SOURCE...
Umbenennen von QUELLE in ZIEL, oder QUELLE(en) in VERZEICHNIS verschieben

Erforderliche Argumente für lange Optionen sind auch für kurze erforderlich.
--backup[=KONTROLLE] vor Entfernen Sicherung anlegen
-b wie --backup, akzeptiert aber keine Argumente
-f, --force vor Überschreiben nicht nachfragen
(äquivalent zu --reply=yes)
-i, --interactive vor Überschreiben nachfragen
(äquivalent zu --reply=query)
--reply={yes,no,query} Nachfrage bei existierender Zieldatei: immer ja,
immer nein, nachfragen
--strip-trailing-slashes Schrägstriche vom Ende jedes QUELLE-Arguments
entfernen
-S, --suffix=SUFFIX die normale Sicherungs-Erweiterung überschreiben
-t, --target-directory=DIRECTORY move all SOURCE arguments into DIRECTORY
-T, --no-target-directory treat DEST as a normal file
-u, --update move only when the SOURCE file is newer
than the destination file or when the
destination file is missing
-v, --verbose explain what is being done
--help diese Hilfe anzeigen und beenden
--version Versionsinformation anzeigen und beenden

Der Anhang für Sicherheitskopien ist ~, außer wenn er --suffix oder
SIMPLE_BACKUP_SUFFIX gesetzt wurde. Die Versionskontrolle kann mit
--backup oder VERSION_CONTROL gesetzt werden. Mögliche Werte sind:

none, off Niemals Sicherung erzeugen (selbst wenn --backup
angegeben wurde)
numbered, t Erzeugen von nummerierten Sicherheitskopien
existing, nil Nummeriert wenn nummerierte Backups existieren, sonst einfach.
simple, never Immer einfache Sicherheitskopien erzeugen

Trekkie2
23. August 2005, 18:59
@
mv + r Option gibt es nicht,hier Ergebnis von mv --help
(falls das nicht auch schon wieder zu spät ist)

Hm - etwas (http://forum.gleitz.info/showpost.php?p=223813&postcount=78) vielleicht :D

Aber jetzt muß DER uns eh erstmal wieder Informationen liefern...

LigH
23. August 2005, 19:00
Bei so mächtigen Tools wie "mv" wünscht man sich manchmal, es gäbe auch einen "was wäre wenn"-Simulationsmodus, der einem erst mal hinschreibt, was er im einzelnen tun würde.

Ansonsten könnte man so was nur noch umständlich über "find -exec" zusammenbasteln, aber vermutlich eher an der speziellen Syntax für diesem Fall verzweifeln... Lieber nicht.

Trekkie2
23. August 2005, 19:05
Ansonsten könnte man so was nur noch umständlich über "find -exec" zusammenbasteln, ...
Naja, in diesem Fall, wenn es um so wenige Unterverzeichnisse geht (bei mir: bin games i586-suse-linux include lib local openwin sbin share src X11R6 - und die Links: tmp X11) hätte man natürlich auch noch einfach ein paar Befehle von Hand eingeben können. Hm, mal sehen, wie es jetzt aussieht!

Achso, zum Simulationsmodus: Ja, das wünsche ich mir hier auch öfter, wenn ich grade mal wieder mit Daten von den Chefs rumspiele...

Henrik
23. August 2005, 19:12
@Trekkie2
Das muß am Alter liegen........... :wall:
@LigH
es gäbe auch einen "was wäre wenn"-Simulationsmodus,
Das klingt gut.
Mal einfach gedacht: :seher:
Script mit
mv Option Backup,
eine Log.datei anlegen,
Backup wieder einspielen....

DerEineRing
23. August 2005, 19:47
Also:
1.) mount
/dev/hdb3 on / reiserfs (rw,acl,user,user_xattr)
/dev/hdb3 on / reiserfs (rw,acl,user,user_xattr)

Kein Tippfehler, das kommt wirklich 2x

2.) ls -l /usr

u.a. eine mp3, die vorher unter /data oder /data/hdb4 war, bin mir nicht mehr sicher und nen Packen Ordner:
games, i586-suse-linux,include,lib,local,lost+found,sbin,share,bin,xx11r6,x11->x11r6

3.) ls -l /data

hdb4

Hab mal noch ls -l /data/hdb4 eingetippt, kam nichts.

DER, Du kannst auch gerne mal die Datei
"/var/log/boot.msg"
packen und hier anhängen - ich kann zwar nicht versprechen, daß ich darin was finde, aber es gibt bestimmt Leute, die damit richtig was anfangen können. Wichtiger ist allerdings, was ich oben gefragt habe.

Mmmmmmh ... im KDE würde ich mir das zutrauen, aber in der Konsole? Ich kann ja unter Linux nichtmal online gehen.

LigH
23. August 2005, 20:05
1.) mount
/dev/hdb3 on / reiserfs (rw,acl,user,user_xattr)
/dev/hdb3 on / reiserfs (rw,acl,user,user_xattr)

Kein Tippfehler, das kommt wirklich 2x
In der zweiten Zeile hätte wohl stehen müssen:

/dev/hdb4 on /data ...

Also scheint die Datei "/etc/fstab" noch nicht korrekt zu sein.
__

Außerdem darf sich innerhalb des Verzeichnisses "/data" keinerlei Datei oder Verzeichnis mehr befinden. Wie kam das dorthin? Hast du das Verzeichnis "/data/hdb4" angelegt? Merkwürdig.
__

Die Datei "/var/log/boot.msg" könntest du eventuell auf eine andere FAT32-Partition (von Windows) oder auf eine Diskette kopieren (wenn du noch eine hast), und von dort dann hier unter Windows im Forum an eine Antwort anhängen.

# cp /var/log/boot.msg /mnt/floppy

oder unter SuSE evtl.

# cp /var/log/boot.msg /windows/C

Henrik
23. August 2005, 20:19
bei mount unter Suse müßte das so in etwa aussehen
/dev/hda3 on / type reiserfs (rw,acl,user_xattr)
proc on /proc type proc (rw)
sysfs on /sys type sysfs (rw)
tmpfs on /dev/shm type tmpfs (rw)
devpts on /dev/pts type devpts (rw,mode=0620,gid=5)
/dev/hda1 on /windows/C type ntfs (ro,noexec,nosuid,nodev,gid=100,umask=0002,nls=utf8)
/dev/hda2 on /windows/D type ntfs (ro,noexec,nosuid,nodev,gid=100,umask=0002,nls=utf8)
usbfs on /proc/bus/usb type usbfs (rw)
capifs on /dev/capi type capifs (rw,mode=0666)
/dev/fd0 on /media/floppy type subfs (rw,nosuid,nodev,sync,fs=floppyfss,procuid)
henrik@linux:~>

LigH
23. August 2005, 20:27
Okay - dann:

# cp /var/log/boot.msg /media/floppy

Muss man eben dreimal nachschauen, was geht. ;)

Trekkie2
24. August 2005, 10:14
Moin auch!
Ja, die boot-messages wollte ich auch nur, um dem "none"-Prompt auf die Spur zu kommen, aber das Problem ist zweitrangig, brich Dir da mal keinen mit ab.

@LigH: Ein Verzeichnis MUß nicht leer sein, damit man da ein Laufwerk einhängen kann - das eingehängte Laufwerk "überdeckt" dann nach dem mounten quasi den vorherigen Inhalt - ich hab das mal hier mit /var/mail für die Abteilung gemacht: Das war ein Spaß und ein Hallo, praktisch im 10-Sekunden-Takt standen die Leute da und wollten ihre alten Mails wiederhaben :zunge:

Aber um diese Effekte zu verhindern, sollte man das Verzeichnis vorher leerräumen!

So, ich denke grad noch, zum nächsten Schritt editiere ich dann...
...genug gedacht:
- DER, die /etc/fstab muß wirklich sehr seltsam aussehen, kannst Du die bitte hier mal posten (am Besten auf dem Wege wie LigH grade das mit boot-messages beschrieben hat, das ist am Sichersten!)
- Kannst Du bitte die genaue Ausgabe von "ls -l /data" komplett hier posten? Insbesondere den Anfang der Zeile ganz präzise. Sicherheitshalber sollten wir mal schauen, wo dieser Eintrag herkommt.

scrat
24. August 2005, 10:22
hey!

sinnvoller als die boot-message ist die ausgabe von dmesg.
also folgender befehl: dmesg > dmesg.txt

zu mount: also das proc-dateisystem muss auf jeden fall mal gemountet sein und nicht nur die / partition...

grundsätzlich würde ich hier mal sagen, dass aufgrund der gravierenden mängel und des wissensstandes von DER (sei mir bitte nicht böse) eine neuinstallation sinnvoller wäre, als versuchen das system noch zu retten...


mfg
scrat

Trekkie2
24. August 2005, 10:28
sinnvoller als die boot-message ist die ausgabe von dmesg.
also folgender befehl: dmesg > dmesg.txt
OK, stimmt!


zu mount: also das proc-dateisystem muss auf jeden fall mal gemountet sein und nicht nur die / partition...
Äh, DER: Hast Du die anderen Zeilen weggelassen (wovon ich ausgegangen bin), oder standen da keine?

grundsätzlich würde ich hier mal sagen, dass aufgrund der gravierenden mängel und des wissensstandes von HDR (sei mir bitte nicht böse) eine neuinstallation sinnvoller wäre, als versuchen das system noch zu retten...

Hm, kommt darauf an: Wenn tatsächlich nur die /etc/fstab verwurstelt ist, müßte DER das mit Hilfe hinkriegen - wenn da mehr schief gegangen ist, stimme ich Dir zu!

DER, was für einen Prompt hast Du denn jetzt? none oder linux?

g-b
27. August 2005, 15:38
Hi zusammen,

nicht das ich jetzt die allgemeine Verwirrung noch vergrössern will, aber ist der Aufwand nach ner Neuinstallation noch gerechtfertigt?

Ich würde sowieso empfehlen, ab dem Zeitpunkt wo das kopieren von /usr falsch lief mit ner Live-CD weiterzumachen. Von der aus die beiden Partitionen mounten und dann per " tar cf - . | ( cd /mnt/hdb3/usr/ ; tar xfp - ) ".

Also nochmal genau:
1. Kanotix von www.kanotix.de holen und dann auf CD brennen.
2. Die CD booten und im Kanotix-Menü die Netzwerkkarte konfigurieren => Internet möglich
3. Ein Terminal aufmachen.
4. su eingeben
5. passwd eingeben
6. ein kurzes root passwort eingeben
7. mount -t auto /dev/hdb3 /mnt/hdb3
8. mount -t auto /dev/hdb4 /mnt/hdb4 #(jetzt sind die Partitionen an den stellen /mnt/hdb3 bzw. 4 eingehängt)
9. cd /mnt/hdb4
10. tar cvpf - . | ( cd /mnt/hdb3/usr/ ; tar xfp - ) #Du kannst die Befehle hier markieren und mit der Mittleren Maustaste im Terminal eingeben => kein Schreibfehler. v damit du siehst was er kopiert
11. rm -Rf /mnt/hdb4/*
12. cd /mnt/hdb3/home
13. tar cvpf - . | ( cd /mnt/hdb4/ ; tar xfp - )
14. rm -Rf /mnt/hdb3/home/*
15. nano -w /mnt/hdb3/etc/fstab
Nun kannst du die fstab umschreiben (keine Maus)
<meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-8"> <meta name="Generator" content="Kate, the KDE Advanced Text Editor">

/dev/hdb3 / reiserfs defaults 0 1
/dev/hdb4 /home reiserfs defaults 1 2</pre>Diese Einträge müssen unter anderem drinstehen.
Am besten gleich die Zeile mit / editieren und die mit /home dazuschreiben (Bin mir nicht mehr sicher welches Filesystem du genannt hast. Dachte reiser. Gegebenenfalls obigen Eintrag modifizieren.
Nun müsste alles bereits funktionieren. Vorausgesetzt bei deinem kopierversuch ging nichts verloren (mv!)

Die einfachere Variante wäre ne Neuinstallation mit den richtigen Einstellungen.
Für Heul-Suse geb ich da keine Tipps. Empfehle hier gleich Kanotix.
Sehr einfach und mit einer kleinen Modifikation auch mit /home auf hdb4 möglich.


Am Ende noch ne Frage. Hast du keine SWAP-Partition?
Würde ich unter 756MB Hauptspeicher bei Normalusern nicht empfehlen.

Sollte irgendjemand von den wissenden einen Tippfehler sehen bitte gleich melden.

Gruss

Gerhard

DerEineRing
28. August 2005, 12:17
So, jetzt hab ich mal wieder Zeit mich um mein zerschossenes Linux zu kümmern.

Außerdem darf sich innerhalb des Verzeichnisses "/data" keinerlei Datei oder Verzeichnis mehr befinden. Wie kam das dorthin? Hast du das Verzeichnis "/data/hdb4" angelegt? Merkwürdig.

Ich glaube das hab ich angelegt, als ich versucht habe, die Partition hdb4 unter /data zu mounten.

DER, was für einen Prompt hast Du denn jetzt? none oder linux?

Da steht derzeit "none", nicht mehr von "Linux".

Äh, DER: Hast Du die anderen Zeilen weggelassen (wovon ich ausgegangen bin), oder standen da keine?

Alles was da stand, habe ich gepostet, mehr war nicht.

@ g-b

Doch, eine Swap hab ich schon. Was die Neuinstallation angeht, mache ich das, was mir hier gesagt wird - Mitläufer :). Was SuSE getrifft, gibt es scheinbar sehr weit auseinander gehende Meinungen, ich bleibe trotzdem erst einmal dabei. Die Installation über rpm ist echt einfach, habs zwar bisher nur mit xine gemacht, klappte aber super. Keine Ahnung wie das ei Debian (und Kanotix) geht.

@ LigH

Ich bin gerade nicht am normalen Rechner, die Datei hänge ich noch an, wenn ich wieder am Desktop sitze.

Henrik
28. August 2005, 20:58
@g-b
Am Ende noch ne Frage. Hast du keine SWAP-Partition? Würde ich unter 756MB Hauptspeicher bei Normalusern nicht empfehlen.
Swap würde ich grundsätzlich bei bis zu 512 MB Ram Hauptspeicher einrichten,gerade bei Suse.Danach,bzw darüber nicht mehr.
Wie kommst du auf 756,meinst wohl 768.
In der tat läuft Kanotix um einiges fixer als Suse,aber mit KDE 3.2 oder höher unter Suse und nur 256MB-512MB Ram Hauptspeicher,keine Swapdatei,muß man Geduld mitbringen.
Grundsätzlich halte ich Kanotix gegenüber Suse 9.3 (arbeite mit beiden) für das ausgereiftere Produkt,Suse 9.3 war wirklich buggy. Die Installation ist dafür bei Suse komfortabler für Anfänger.Zwar braucht man bei Kanotix auch nur su kanotix-installer,die Menüeführung ist aber nicht so gelungen wie bei Suse,was für Anfänger sicherlich wichtig ist.Aber ich gebe dir Recht Kanotix ist das besser Produkt,gemessen an Suse 9.3.

Trekkie2
29. August 2005, 10:16
OK,
wenn da keine anderen Einträge mehr kamen bei "mount" hab ich auch nicht mehr viel Hoffnung, daß da was geht...

...ich würde der Geschichte noch eine Chance geben:
Schauen wir uns mal die /etc/fstab an - falls es klappt, könnte einer von uns die editieren und DER schreibt sie zurück und bootet neu.

Das ist nicht viel Arbeit und die Chance besteht ja, daß das reicht.

Wenn danach immer noch Nix geht (oder nicht alles so wie es sein soll), dann würde ich zur Neuinstallation übergehen - DER, richte Dich gedanklich schonmal darauf ein. :hm:

Am Besten hängst du die Datei als gezipten Anhang an, damit die lustige Forums-Formatierung nicht dazwischenfunkt, dann schauen wir mal!

DerEineRing
29. August 2005, 13:30
... DER, richte Dich gedanklich schonmal darauf ein. :hm:

Soweit bin ich schon lange. Ich versuchs nochmal mit anhängen.

ac-chan
29. August 2005, 16:31
Gib mir mal deine ssh daten und ich scho mir das an. Wenn du mir root rechte gibst, richte ich es auch(könnte danach aber eine gewisse netzwerk dauerlast haben :zunge: War nurn scherz. :D )

g-b
30. August 2005, 07:57
@henrik

Ja meinte 768. Mir sind bei heutigen Standards die 512MB einfach zu wenig um auf ne Swap zuverzichten. KDE wächst Bilder werden immer Größer. Audiodateien werden im Speicher bearbeitet und und und. Deshalb die Grenze bei 768MB.
Der Rest bezüglich Anfänger mag teilweise stimmen, aber er hat bereits die Partitionen soweit fertig. Swap wird erkannt und verwendet. Für / wählt er hdb3 und seine Usereinstellungen und Rootpasswort ist auch nicht kompliziert.
Danach für /home auf hdb4 kann man ihm ja so ne Schritt für Schritt-anleitung wie oben geben. Ist ja nicht schwer mit den bischen tar rm mount und nano.
Aber gut ich hab auch mal mit Suse 5.3 angefangen und mich wegen denen auch wieder abgewendet (zwischendurch) bis ich auf besseres gestoßen bin.

@DerEineRing
Du hast aber nicht in erwägung gezogen die Schritte die ich dir aufgeschrieben hab durchzuführen? geht ja auch mit einer anderen Live-CD.
Alle haben sich auf meinen Vorschlag versteift ne Installation von Kanotix zu machen.

Viele Grüße an alle

Gerhard

DerEineRing
30. August 2005, 15:12
Irgendwie klappt das nicht mit dem Schreiben der Datei auf Diskette. Ich tippe das genauso ein wie LigH geschrieben hat, aber der springt nur auf die nächste Zeile und fertig, macht nichts. Ich bin jetzt kurz davor eine Neuinstallation zu machen, gleich mit /home auf der hdb4 und den "Rest" auf der hdb3, trotz der ganzen Arbeit die sich das Forum hier gemacht hat.

btw
Ich habe keinen Bootloader in den MBR schreiben lassen, den hab ich auf Diskette gepackt und boote bei bedarf über Firstboot = Floppy, weil ich schon 2x große Probleme nach der Neuinstallation von Windoof hatte (GRUB weg, aber nicht ganz). Wenn ich da jetzt alles neu instaliere, muss ich da auch den Bootloader neu schreiben lassen (wieder auf Diskette versteht sich :lol:)?

@DerEineRing
Du hast aber nicht in erwägung gezogen die Schritte die ich dir aufgeschrieben hab durchzuführen? geht ja auch mit einer anderen Live-CD.
Alle haben sich auf meinen Vorschlag versteift ne Installation von Kanotix zu machen.

Du meinst das ganze über LiveCD zu retten?

DerEineRing
31. August 2005, 09:13
@ g-b

Ich hab mir das was du oben geschrieben hast nochmal durchgelesen. Ich werde wohl aber heute nicht dazu kommen, das zu versuchen, ich brauche heute Windows zu rechnen lassen.
Ich werde das wenn ich Zeit habe nochmal versuchen. Leider endet diese Woche mein Urlaub, wenn's nicht klappt, werde ich Wohl oder Übel SuSE komplett neu installieren, denn werde ich nicht mehr die Zeit finden, noch Rettungsversuche zu unternehmen.

... oder ich teste doch mal Kanotix als Install-Version.

DerEineRing
2. September 2005, 10:58
So, heute endet mein Urlaub und ich werde wohl auch am WE nicht mehr die Zeit finden, nochmal Rettungsversuche zu machen. Ich werde wohl das Linux komplett neu installieren. Ich bin mir nur noch nicht sicher, ob ich wieder die SuSE 9.3 aus der c't nehme. In einem Linux-Forum habe ich gelesen, da würde einiges fehlen. Vielleicht doch die 9.2 Personal? Wie ist denn Kanotix Linux-Noobs? Eher einsteigerfreundlich oder sollten schon Vorkenntnisse da sein?

Nochmal Dank an alle, die versucht haben mein Linux zu retten, ich bin jetzt zumindest mal nicht mehr ganz so Konolenfeindlich eingestellt. :ani_lol: Vielleicht wird das ja noch was.

LigH
2. September 2005, 11:23
Soweit ich gesehen habe, bringt die PC-WELT zur Zeit gerade Ubuntu mit. Aber ich warte erst mal, ob es statt einer 3-CD-Ausgabe auch eine mit DVD geben wird (unser kleines Nest wird manchmal etwas spät beliefert).

Apropos Ubuntu - da fällt mir als Moderator ein...

scrat
2. September 2005, 11:55
hey!

ich habe vor ca. nem jahr mal ne personal von suse installiert (oder besser installieren müssen) und muss sagen, dass da verdammt viele programme fehlen und man nicht wirklich sinnvoll damit arbeiten kann.

ich persönlich würde ja fedora aufsetzen, wenn du aber unbedingt suse haben willst, dann nimm ne professional...
kanotix ist eher ne live-cd als eine distri die man installiert.


mfg
scrat

DerEineRing
2. September 2005, 12:30
Klar kann man jetzt wieder eine Debatte führen, welche Distri für einen Einsteiger am besten ist. SuSE wurde eben am heufigsten genannt, daher werde ich dem wohl treu bleiben. Weiß jetzt gar nicht, ob die 9.3 von der c't eine Prof. ist.

ich persönlich würde ja fedora aufsetzen, wenn du aber unbedingt suse haben willst, dann nimm ne professional...
kanotix ist eher ne live-cd als eine distri die man installiert.

Schon, ich dachte aber es gibt auch eine installierbare Version von Kanotix?

scrat
2. September 2005, 13:16
hey!

du kannst im grunde jede live-distri installieren. nur ist der sinn von solchen distribution von cd zu laufen und nicht unbedingt installiert zu werden, daher ist die installation teilweise schwieriger und diese distris bieten im installiertern zustand auch (meiner meinung nach) keine vorteile gegenüber suse oder fedora.


mfg
scrat

malthea
5. September 2005, 17:27
hi scrat,

der "Hauptsinn" bei Kanotix ist, die neueste Hardware zu unterstützen sowie die neuesten Softwareversionen anzubieten - und da ist es egal, ob life oder installiert. Wenn in der life alles funzt, braucht man nur "sudo kanotix-installer" in der Konsole eintippen und nach dem Neustart Kano's Netzwerk- und Internetskripte laufen lassen und das ist mit ein paar Mausklicks erledigt.

Ich sehe den größten Vorteil von Kanotix in der einfachen und fast beliebigen Erweiterbarkeit des Systems, ich habe bis jetzt für jedes Programm aktuelle debs gefunden. (seit SuSE 8.? mußte ich z.B. Cinelerra immer selbst übersetzen und das Installieren ging mit Lib-Versionskonflikten usw einher).

Die "großen" Distris liefern i.A. mehr Software mit und haben einen guten Installer, aber gerade Kanotix bekommt man auch als DVD-Version.

Grüße Malthea

g-b
6. September 2005, 15:38
Das gute an Kanotix ist tatsächlich die super Hardwareunterstützung.
Zusätzlich ist es auch super ein komplettes System innerhalb ca. 40 Minuten zu installieren (je nach Hardware) und nebenbei schon mal im Internet zu stöbern.

hi scrat,

Die "großen" Distris liefern i.A. mehr Software mit und haben einen guten Installer, aber gerade Kanotix bekommt man auch als DVD-Version.

Grüße Malthea

Genau das denke ich braucht eigentlich keiner. Warum frage ich, muss man sich allen Müll auf die Festplatte kopieren. Nur Weil GigaBytes heute billig sind.
Die Installation der CD benötigt auf HD etwas mehr als 2 GB. Jedenfalls nicht mehr als 2,6 GB (weis jetzt nicht so genau).
Da ist alles (und mehr) dabei was man so braucht. Inklusive der tollen Scripts von Kano. (Ich hab noch nie ne PC-Card für Wlan so einfach konfiguriert wie hier).
Alle Packete die evtl. nicht drauf sind aber unbedingt gebraucht werden holt man sich dann per apt-get (debian halt).
Selbst für ein Kernel-update gibts ein Script.
Bei SuSe muss man immer irgendwelche rpm's installieren die dann wegen zig Abhängigkeiten nicht funktionieren. Und Kernel-update hat noch nie geklappt.
3D bei Suse war kaum machbar. Bei kanotix einfach das Script starten. Das wars.

Noch eine Frage. Wenn die Konfiguration über Yast so easy und toll ist. Warum will es dann keiner von den anderen haben wo es doch nun großzügigerweise unter GPL steht?

Na ja, jedem das seine. Ihr könnt nehmen was ihr wollt (hauptsache nicht M$). Aber ich will auch jedem der sich ernsthaft mit dem Thema Linux beschäftigen will die "Eigenkonfigbremse" Suse ersparen. Ich hab mich wegen dehnen Jahrelang von Linux abgekehrt um dann über Suse 9.0->9.2 zu Mandrake (schon besser) auf genau die Mischung Anwenderfreundlichkeit und Schnelligkeit und möglicher Eigeninitiative bei Kanotix zu treffen. Wie gesagt, jedem das seine und das ist meine Meinung.
Also wer nen DSL-Anschluss hat kann sich sein System auch aufblasen wie er will. Updates der Packete frei Haus.

Falls jemand Geschmack bekommt ich bzw. die Freaks im Kanotix-Forum helfen gerne.

Gruss

Gerhard

Henrik
6. September 2005, 17:41
@g-b
Wenn die Konfiguration über Yast so easy und toll ist.
Ich habe gesagt das sie grafisch komplett geführt ist,das ist für manchen Anfänger ein riesen Vorteil.
Bei SuSe muss man immer irgendwelche rpm's installieren ...es sei denn man hat APT installiert,dann gehts auch mit 3D .
Aber im großen und ganzen sehe ich das genau wie du,Kanotix ist wirklich was besonderes unter den Distributionen.

billy
28. December 2005, 17:11
Hallo,
ich habe gestern die 64-Bit Kanotix-LITE installiert. Funktioniert super, ich hatte mir das nicht so einfach vorgestellt, zumal ich ein Athlon64-X2, Sata-Raid-0 mit WinXP auf meinem Rechner habe. Das Linux ist bei mir auf einer normalen IDE-Festplatte installiert. Die IDE-Platte habe ich im Bios als 1.Laufwerk eingestellt, somit kann ich mit dem Bootmanager Grub, WindowsXP auf dem Raid-System oder Kanotix-Linux64 auf der IDE-Platte starten. Auf der IDE-Platte ist soviel Platz um nebenbei noch Windows zu sichern. Beim Booten von Linux hänge ich mit dem Programm "dmraid" das Sata-Raid-0 ein, so werden auch diese Platten mitbenutzt.

Gruß, billy

malthea
4. January 2006, 11:30
Seit Silvester sind die Kanotix-2005-04-Finals raus - ich kann nur sagen:

Einfach Super!

Grüße Malthea